Teenage Mutant Ninja Turtles (Wii-Preview) Testbericht

Ende des Monats Maerz erscheint die Gameumsetzung von Teenage Mutant Ninja Turtles fuer so ziemlich alle aktuellen Konsolen. In Duesseldorf konnte ich mir schon einen ersten Eindruck vom Game holen und eine recht weit fortgeschrittene Edition fuer Wii angameen. Wie sich der Titel beim ersten Gameen gemacht hat, lest ihr in den folgenden Zeilen – viel Spass!

Ansonsten aber haben wir es hier mit einem Prince of Persia-Klon zu tun, denn ihr lauft durch die Gegend, koennt an Waenden entlanglaufen, Waende hochrennen oder euch an Abgruende klemmen und jene entlanghangeln. Alles, was der Prinz kann, koennen die Schildkroeten auch. Das Gameplay wird dabei aber nicht so exzessiv genutzt wie beim Original, auch wenn es ziemlich gut rankommt, denn TMNT ist schneller und hat einen durchaus besseren Gamefluss als es noch beim Prinzen ist. Der Nachteil: Man geniesst weniger, zumal die Bewegungen nicht so geschmeidig sind wie die des Prinzen, aber das soll uns in der Preview nicht weiter stoeren. Ich hoffe, dass sich das noch bis zum Release bessern wird.
Die Geschichte dreht sich um die Brueder Leonardo, Donatello, Raphael und Michelangelo. Die mutierte Ratte Splinter ist der Grossmeister der vier Schildkroeten und hat hier und da Probleme, die vier Ausreisser zu kontrollieren. Worum es in der Geschichte geht, soll hier mal nicht verraten werden, sonst macht der Kinofilm ja fast keinen Sinn mehr, das koennen wir dann im Test naeher erlaeutern.

Eingaengige Steuerung – leichtes Game

Die Steuerung des Games ist an sich durch und durch leicht, nutzt die vielen Moeglichkeiten der beiden Controller aber nicht wirklich aus. Mit dem Stick am Nunchuck bewegt ihr euren Recken, durch Schwingen der WiiMote koennt ihr mit Schwert oder Stock zuschlagen. Hernach kommt noch das Feature der Familie zum Tragen, mit dem ihr fast jederzeit den Recken wechseln koennt, sofern einer angeschlagen sein sollte. Die Kamera kann man allerdings nicht drehen, was ziemlich bitter ist, weil es gelegentlich Stellen gibt, an denen ihr wirklich keine Uebersicht ueber das Geschehen habt. Das ist dann ganz besonders bitter, vor allem, wenn noch einige Gegner auf euch zu rennen.
Was sich auch verbessern muss, damit das Game nicht in die Bedeutungslosigkeit absackt, ist die Gegner-KI in den Kaempfen. Ich weiss nicht, warum die Entwickler so wenig Wert auf eine gescheite KI legen, aber eines ist klar: Die Gegner sind richtig harmlos, ein Witz eigentlich. Anfangs verhalten sie sich ja sogar fast klug, indem sie euch einkreisen, aber das war es dann auch schon. Sie warten ja quasi, bis ihr eure WiiMote schwingt und ihnen sprichwoertlich einen auf die Muetze gebt. Jeder der vier Brueder hat zudem eine Leiste, die sich nach besiegten Gegnern fuellt. Ist jene voll, koennt ihr einen Modus einschalten, mit dem ihr jeden Gegner mit einem Treffer besiegt oder gar eine maechtige Explosion entfacht, die alle umstehenden Gegner besiegt.

Eine kleine, man moechte es fast so nennen, Neuerung im Game ist der Zeitdruck. Jederzeit verfolgt euch die Zeit, die aber relativ irrelevant ist. Schafft ihr ein Level zum Beigame in 10 Minuten, bekommt ihr am Ende einen Rang dafuer, der Beste Rang ist A+. Neben dem Zeitaspekt fliessen noch die Treffer, die ihr im Laufe der Missionen bekommt, mit in die Wertung ein. An sich aber sind jene Dinge ziemlich egal, weil ihr lediglich einige Levels fuer den Mehrgameer und kleine Boni freischaltet.

Grafisch haben wir es hier mit einem relativ unspektakulaeren Titel zu tun. Zwar sehen manche Levels technisch ganz solide aus, aber echte Hingucker sucht man vergebens. Die Animationen sind an sich ziemlich gut, ragen aber ebenfalls nicht wirklich aus der Masse hervor. Vom Sound habe ich aufgrund der Lautstaerke im Raum dann leider nicht mehr mitbekommen, das klaeren wir dann im Test.

Kommentar (AS) :

Mit TMNT haben wir eine durchaus solide Filmumsetzung, die aber technisch wie auch gameerisch eher einem ‚Standard‘-Game entspricht. Die Levels wirken zwar weitlaeufig, sind aber trotzdem relativ stark begrenzt, weil man nur einen beschraenkten Handlungsraum zur Verfuegung stehen hat. Dann kommt noch jene aetzende, fixierte Kamera hinzu. Urgs.. Ich hoffe, dass noch einige Sachen bis zum Release gefixt werden. Bis dahin bleibt die Wertung ‚Gut‘ festzuhalten.

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