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The Fast and the Furious Vorschau

The Fast and the Furious Vorschau Testbericht

Wer denkt, dass es nach Need for Speed Underground 1 und 2 sowie Need for Speed Carbon und den zahlreichen Versoftungen der ‚Underground”-Szene keine Gamee mehr in jenem Milieu gaebe, liegt leider vollkommen falsch. D3 Publisher of Europe bringt zusammen mit Koch Media ein Game heraus, welches starke Ae;hnlichkeit mit einem Film hat, der schon etwas laenger auf DVD verfuegbar ist.

Zunaechst waere dem Game recht positiv anzuhaengen, dass es eine Geschichte verfolgt, obgleich jene fuer ein Renngame ganz typisch ist: Werde zum bekanntesten und gefuerchtetsten Underground-Fahrer in Tokyo. Dafuer muessen zahlreiche Rennen gewonnen werden und die eigene Karre hat natuerlich ebenfalls passend auszusehen.

Bekanntes Prinzip

Nach einer sehr laaaaaangen Ladezeit oeffnet sich endlich das Menue des Games und die Auswahl zwischen der Karriere und dem Mehrgameer faellt leicht. Und nach einer weiteren unheimlich langen Ladezeit folgt eine kurze Geschichtesequenz, nach der es endlich losgeht. Doch bevor das erste Rennen beginnt, ist auch schon der Kaffee vom Cheffe Victor fertig und halb ausgetrunken. Nicht eine Minute spaeter ist das Rennen auch vorbei, weil der Nitroboost den Gegner lediglich euren Auspuff sehen laesst. Die naechste Ladezeit folgt, Victor macht sich mittlerweile den zweiten Kaffee. Au weia.

Ok, danach entfaltet das Game aber sein wahres Koennen und das liegt definitiv im Tuning-Bereich, denn hier gibt es zahlreiche virtuell kostenpflichtige Anschaffungen, wie einen Nitro, einen Motor, Bremsen, Lueftung, und so weiter und so fort. Im Gegensatz zu NfS kann man The Fast and the Furious vier Updates vornehmen. Das Problem in unserer Preview-Edition war jedoch, dass man zu schnell an Level 3 oder gar Level 4 Upgrades kam. Schon nach dem Kauf der ersten Karre konnte ich mir Nitro Lvl 4 und einen starken Turbo (Level 3) kaufen ohne dabei in Geldnoete zu kommen. Hernach habe ich mich noch ein wenig ans optische Tuning gemacht, welches zwar kein Autosculpt wie NfS Carbon oder Pro Street besitzt, aber dennoch mit sehr vielen verschiedenen Moeglichkeiten aufwartet.

Nachdem auch das getan ist, faehrt man in der ‚Open World‘ durch die Gegend und erlebt so gut wie nichts. Es ist stetig dunkel und die Strassen so gut wie leer. Schade eigentlich, denn das befahrbare Areal ist ganz schoen riesig und wuerde glatt dazu einladen im Burnout-Stil einfach durch die Gegend zu heizen und dem Gegenverkehrt das Leben schwer zu machen. Aber nichts da. Auf der jederzeit abrufbaren grossen Map koennen dann Herausforderungen ausgewaehlt werden, fuer die es dann Cash gibt, welcher lediglich dazu dient, sich neue Karren oder die dafuer benoetigte Ausruestung zu kaufen. Die Rennmodi koennen sich sehen lassen, sind aber keine grossartigen Neuerungen (Head-to-Head, normales Rennen, Driftchallenges, etc.).

Der Kommentar
Kommentator

Was mich an der Steuerung oftmals sehr genervt hat war die Driftlastigkeit aller Fahrzeuge, wodurch ich nie wirklich die Kontrolle ueber einen meiner Boliden hatte, auch wenn das Heck nur einige wenige Zentimeter ausgeschlagen  ist. Okay, das mag wahrscheinlich auch daran liegen, dass das Game dem Film in nichts nachstehen will. An sich ganz gut so, aber es frustriert schlichtweg, wenn man in jeder zweiten Kurve die Kontrolle ueber sein Auto verliert.

Steril mit etwas Stil

Waehrend die Autos noch ganz gut aussehen und die ganzen Lichtreflektionen am Wagen einen ordentlichen Eindruck machen, muss ich ueber den Rest doch phasenweise fluchen. Aber ok, wir haben es hier mit einer Preview-Edition zu tun und bis das fertige Produkt erscheint sind ja noch zahlreiche Wochen hin. Die Strecken kann man am besten beschreiben mit ‚Mal hui, mal pfui‘. Hierbei handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um ein Wechselbad der Gefuehle.

Ganz ohne Zweifel stehe ich dem Soundtrack entgegen, denn das bisher gehoerte machte einen super Eindruck, wobei bei The Fast and the Furious Abwechslung im Vordergrund steht. Vom Punk zum Rock ueber HipHop bis hin zu ganz strangen Sachen findet man hier alles, was das Herz beglueckt.[]

Irgendwie habe ich das Gefuehl als waere The Fast and the Furious eine recht maessige Kopie von Need for Speed U1/2 oder Carbon, denn es bietet bis auf die Geschichte keinerlei Unterschiede zum EA-Racer. Jedenfalls konnte ich sie nach den ersten vier bis fuenf Gamestunden (Ladezeiten ausgenommen) nicht wirklich bemerken. Hoffentlich feilen die Entwickler noch gehoerig an den uebertriebenen Ladezeiten und polieren die Grafik ein wenig und verbessern das ZU driftlastige Gameplay.

Ersteindruck

  Befriedigend  (Wertung zwischen 55 und 69% moeglich)

Written by
... ehemaliger Chefredakteur bei Spieletester.de. Adam war seit der Gründung 2003 dreizehn Jahre auf unserer Plattform tätig.

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