The Legend of Zelda: A Link Between Worlds Vorschau

Als ich noch jung war. Quasi vor 22 Jahren, erschien für das Super Nintendo Entertainment System (kurz: SNES) The Legend of Zelda: A Link to the Past. Und wie ich diesen Titel damals genossen habe! Das Wochenende verbrachte ich zahllose Stunden damit, Link durch das riesige Hyrule zu schicken und die zum Teil kniffligen Dungeons zu hetzen. Nintendo hat vor wenigen Monaten A Link Between Worlds angekündigt, bei dem es sich quasi um einen Nachfolger des Klassikers handelt.

the_legend_of_zelda_a_link_between_worlds_12062013_5Ich war schon zum Launch des 3DS durchaus schwer angetan von der Ocarina-of-Time-Umsetzung für den Handheld, doch mit A Link Between Worlds treiben es die Entwickler auf die Spitze. Noch besser als je zuvor wird das 3D-Features genutzt und die Höhen und Tiefen werden zum Teil richtig schwindelerregend, wenn ihr gerade über einen Abhang springt. Generell sieht der Titel richtig schick aus und wird euch des Öfteren das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Mein Kompliment!

Art- und Spiel-Design wie aus dem Lehrbuch

Der größte Unterschied zu den bisherigen Zelda-Spielen fiel uns direkt zu Beginn des Titels auf: Nahezu alle Angriffe, seien es jene mit einem Hammer oder Attacken aus der Ferne mit Pfeil und Bogen – sie alle verbrauchen nun Magie, während dies zuvor nur bei wenigen ausgewählten Späßen der Fall gewesen ist. Unten links im Bildschirm seht ihr dabei immer eure Magie-Leiste, die ihr nicht mehr über Flaschen auffüllen müsst, da diese in A Link Between Worlds automatisch aufgefüllt wird. Die Zeit, damit diese von komplett leer zu voll wechselt, ist nicht groß, kann aber zum Teil spielentscheidend sein, wenn ihr gerade in einem hitzigen Kampf seid. Schwert und Schild sind nicht immer die optimalste Herangehensweise!

Wie wir alle wissen: Die neuen Waffen sind nicht einfach nur bloßes Handwerk, um euch der neuen Feinde zu entledigen, sie wollen auch für die vielen Rätsel und Gimmicks benutzt werden. Mithilfe des Hammers etwa könnt ihr Säulen in den Boden rammen, um so leichter an neue Ebenen zu gelangen, während ihr mit Pfeil und Bogen einige bestimmte Objekte anschießen müsst, um Türen kurzzeitig zu öffnen. Das Design der Dungeons erinnert dabei offenkundig an A Link to the Past, fühlt sich aber trotzdem unglaublich frisch an, was an einem völlig neuen Feature liegt.

Zum ersten Mal sah man diese Möglichkeit im Rahmen einer Nintendo-Direct-Episode: Link kann via Knopfdruck eine Projektion seiner selbst an die Wand erstellen und umgeht so Hindernisse, die zuvor unüberwindbar gewesen sind. Klingt seltsam und wenig kreativ? Liebe Leserinnen und Leser: Ihr unterschätzt dieses Feature gerade massiv, wenn ihr diesen Gedanken hebt. Die neuen Möglichkeiten, eure grauen Zellen anzustrengen, sind nahezu grenzenlos geworden und meistens dauert es einen kurzen Moment, um herauszufinden, wie ihr ein Hindernis überhaupt überwinden könnt. Das „um die Ecke“-Denken wird bei The Legend of Zelda: A Link Between Worlds eine neue Dimension erfahren – ich bin schon sehr gespannt, was es sonst noch für tolle Ideen gibt.

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Der Rest vom Spiel dürfte den meisten Spielern aber sehr bekannt vorkommen: Ihr braucht immer noch den guten, alten Masterschlüssel für den Raum des finalen Bosses. Ihr sammelt nach wie vor ganze oder je ein Viertel eines Herzcontainers, um eure Lebensenergie aufzusammeln. Jagd Hühner auf einer Farm. Schnetzelt den Rasen klein in Hoffnung auf Rubine oder Herze zum Aufladen eurer Lebensenergie und so weiter und so fort. Und die Bossbegegnungen fordern immer den Einsatz des zuletzt erhaltenen Gegenstands während ihr euch auf einige Mechaniken konzentrieren müsst.


Ersteindruck:

redaktion adamDa war es wieder. Das Kribbeln in meinen Fingern, nachdem ich die rund 20 Minuten mit The Legend of Zelda: A Link Between Worlds verbracht hatte. Als ich die Ankündigung des Spiels mitbekam, war ich etwas enttäuscht, da mir der Verdacht aufkam, hierbei handle es sich nur um ein Remake des Klassikers, doch das ist nicht der Fall. Das Game-Design ist dermaßen genial und die vielen Möglichkeiten für die Entwickler, kreative Rätsel zu erstellen, so groß, das man als Spieler gar nicht mehr aufhören will, A Link Between Worlds zu spielen. Wenn die Entwickler den eingeschlagenen Kurs beibehalten, werden wir wieder ein Zelda-Spiel erhalten, mit dem ihr extrem viel Spaß haben werdet und das qualitativ vermutlich zu den besten seiner Reihe gehören könnte. Jetzt müssen nur noch fünf bis sechs Monate vergehen, damit der Titel endlich in meinem 3DS landet.

Einschätzung: Sehr gut 14 (14 Punkte – Wertung im Bereich von 90% und mehr)

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