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The Long Journey Home (PC) Vorschau


Der Plan: Das Weltall erkunden, neue Galaxien und Planeten kennenlernen, etwas für die Menschheit tun. Der kritische Punkt: Der erste Sprung zur Lichtgeschwindigkeit. Das Ergebnis: Ein katastrophaler Absturz, den die Crew nur knapp überlebt. Die Folge: Ein Team von vier Astronauten, die ihr Bestes geben, um zu überleben und die Erde wieder zu erreichen. Soviel zum Plot von Projekt Daedalus, einem sehr frischen Projekt von Daedalic. Wir haben den Titel auf der gamescom präsentiert bekommen und uns ein ziemlich frühes Bild machen können. Ob wir den Eintritt in das Raumschiff empfehlen, verrät die Vorschau.

Personifizierter Zufall

project_daedalus_the_long_journey_home_06082015_4Zu Beginn des Spiels gilt es erst einmal ein paar Einstellungen zu machen und sich beispielsweise Namen auszudenken. Hat man erst einmal alle offenen Fragen beantwortet, generiert das Spiel dementsprechend eine passende Galaxie, in der eure Geschichte stattfinden wird. Als kleine Einführung spielt ihr dann den Start eures Schiffes von der Erde nach und bald seid ihr auch schon im Spiel. Das große Ziel ist und bleibt immer das Erreichen der Erde, aber der Weg dahin ist lang und ihr müsst unterwegs viele Planeten erkunden, diplomatische Entscheidungen treffen und immer wieder euer Schiff reparieren. Dabei ist es wichtig, dass der Überlebensaspekt im Vordergrund steht.

Ihr wollt kein neues Zuhause im Weltall aufbauen und dort sesshaft werden, sondern zurück zur Erde. Daher seid ihr in erster Linie viel unterwegs und vor allem an den Gates interessiert, die neue Sektoren freischalten. Doch um die Gates nutzen zu können, benötigt ihr gewisse Items und Ressourcen, die es entweder im Austausch mit verschiedensten Aliens oder auch auf Planeten zu finden gibt. Während ihr also so im Weltall umherfliegt und mit eurem Schub euren Kurs korrigiert, könnt ihr in Ruhe überlegen, wie ihr vorgehen wollt.

Es hängt alles zusammen

Auch wenn Quest-Objekte und weitere Spielelemente zufällig im Spiel platziert werden, hängt alles irgendwie zusammen und vor allem die verschiedenen Alien-Völker halten Kontakt zueinander. So sollte man sich immer überlegen, mit wem man sich einlässt und wen man verärgert. Um der ganzen Diplomatie mal aus dem Weg zu gehen, kann man auch ruhig Planeten besuchen und in kleinen Minispielen nach seltenen Ressourcen suchen. Das sind alle kleine Elemente des Spieles, die uns auf der gamescom gezeigt wurden. Noch nicht ganz klar wurde der große Rahmen, in dem das alles stattfinden soll, sowie ein möglicher roter Faden. Fest steht auf jeden Fall, dass Project Daedalus ein Titel mit viel Popkultur-Referenzen, viel Herzblut und viel Freude am Thema ist, der von einem ambitionierten Team entwickelt wird.


Ersteindruck:
Ich muss sagen, dass ich mir noch kein klares Bild von dem fertigen Spiel machen konnte. Die Ansammlung verschiedener Gameplay-Elemente, die noch dazu in einer sehr frühen Version gezeigt wurden, haben ebenso viele Fragen wie Antworten aufgeworfen und ich kann mir noch kein richtiges Spiel im Ergebnis vorstellen. Was ich allerdings gesehen habe sind leuchtende Augen ambitionierter Entwickler und viele interessante Ideen und daher kann ich gerade Weltraum-Fans empfehlen, den Titel im Auge zu behalten. Für eine Einschätzung ist es allerdings noch zu früh, wir bleiben für euch am Ball.

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...ist seit 2008 bei Spieletester.de als Redakteur tätig. Er spielt am liebsten First-person Shooter und wenn es die Zeit zulässt auch gerne (J)RPGs. Bei Spieletester.com ist er außerdem unser Mann für Adventures, vornehmlich Point’n’Clicks, sowie Indie-Spiele

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