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Tokyo Mirage Sessions #FE Vorschau

Das moderne Tokyo ist voller junger Leute, Neolichter und stets hell beleuchtet. In Tokyo Mirage Sessions #FE treffen dabei zwei junge Menschen, Tsubasa, eine aufstrebende Sängerin in der Trainee-Zeit, sowie Itsuki, der Hauptcharakter des Spiels, der irgendwie den Status von „mitgehangen und mitgefangen“ hat. Die beiden werden zu sogenannten Mirage Mastern und müssen fortan mysteriösen Ereignissen von vor fünf Jahren auf die Schliche kommen. Lohnt sich das Anime-Pop-RPG? Ich konnte die ersten Stunden bereits spielen und verrate es euch im Ausblick!

Mirages sind Wesen von unermesslicher Stärke, die aus einer anderen Dimension stammen und die Welt erobern wollen. Dazu benötigen sie das sogenannte Performa, eine Energie, die in Künstlern aller Art haust. Tsubasa musste dabei selbst mit ansehen, wie ihre Schwester und alle Zuschauer im Rahmen einer Theatervorstellung von den bösartigen Mirages verschleppt wurden. Nur sie „überlebte“ den Angriff. Fünf Jahre später wird sie selbst gefangen genommen, kann aber durch die Hilfe von Itsuki, einem Freund, befreit werden und erlangt zusammen mit ihm die Fähigkeit, ein eigenes Mirage zu beschwören.

Tokyo Mirage Sessions #FE

Tokyo Mirage Sessions #FE – Halb Anime, halb Fire Emblem

Was mir in den ersten vier Stunden des Spiels wirklich gut gefallen hat, waren die vielen Anime-Zwischensequenzen, die wirklich toll aussehen und den Art-Style des Spiels wunderbar aufwerten. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch der Rest vom Spiel durchaus nette aussieht, wenngleich die Technik auf der Wii U niemanden vom Hocker hauen wird. Trotzdem wirken alle Artworks sowie Umgebungen recht lebhaft und bunt. Der Entertainment-Faktor des Spiels, um den es ja schlussendlich geht, wird durch die vielen kräftigen Farben bestens unterstrichen.

Etwas anders dagegen sah es im ersten Dungeon aus, einer Art Parallelwelt, in der die bösen Mirage beheimatet sind. Das erste Level darin wirkte noch recht trist, zeigte aber durch die vielen Kämpfe bereits, wohin die Reise des Spiels führen wird. Die gutartigen Mirage, sie als Schutzgeist für die Helden fungieren und mit diesen fusionieren, verleihen ihnen nämlich Fähigkeiten, um die Geister zu vernichten.

Tokyo Mirage Sessions #FEDas Kampfsystem des Spiels läuft stets rundenbasiert ab und eine Leiste am oberen Bildschirmrand offenbart dabei die anstehenden Züge. Das HUD ist dabei wunderbar unübersichtlich und sorgt somit für ein lockeres Zurechtfinden. Schnell lassen sich Standard-Angriffe oder mächtige Zauber bzw. Spezialfähigkeiten einsetzen, die den Gegnern zusetzen sollen. Wie es für Japan-RPGs üblich ist, gilt es die Schwächen der Feinde zu erkennen und auszunutzen. Dafür gibt es sogar Boni, denn wer diese ausnutzt, startet automatische Kombo-Attacken, die keine Auswirkung auf den Rundentimer haben und so wichtige Vorteile im Kampf liefern. Der erste Bosskampf verlief zudem in mehreren – noch recht simplen – Phasen, sodass spätestens da eine gescheite Taktik mit den verschiedenen Stärkungszaubern gefahren werden sollte.

Nach dem Kampf gibt es wie gewöhnlich Erfahrungspunkte, die zum Levelaufstieg führen und dabei je nach Mirage sowie Ausrüstung neue Fähigkeiten bringen. Hierbei entpuppt sich im ersten Kapitel nach dem Prolog auch schon, dass das sogenannte „Mirage Carnage“, also die Fortentwicklung und das Crafting neuer Waffen, eine ganz wichtige Rolle spielen wird. Dadurch könnt ihr nämlich nicht nur mächtigere Gegenstände erhalten, sondern auch neue und wichtige Zauber erlenen, die euch das Leben im späteren Verlauf vereinfachen sollen. Die Materialein, die dafür benötigt werden, gibt es natürlich von besiegten Gegnern. Wie umständlich und langwierig das Farmen der benötigen Items ausfällt, lässt sich nach den ersten vier gespielten Kapiteln noch nicht sagen.

Typisch Japan-RPG

Ich will euch gar nichts vormachen, denn Tokyo Mirage Sessions #FE ist in vielen Bereichen ein ganz typisches Japan-RPG. Dazu gehört unter anderem auch, dass der Einstieg recht zäh ist und ihr meistens gut 30 Minuten damit verbringen werdet, den Charakteren bei Gesprächen zu lauschen. Hierbei sollte auch erwähnt werden, dass der Titel keine deutschen Untertitel besitzt! Nintendo und Atlus haben die japanische Sprachausgabe übernommen und lediglich englische Untertitel hinzugepackt. Wer also der Weltsprache nicht mächtig ist, wird nicht sehr weit kommen.

Ebenfalls ein recht klassisch japanisches Theme ist, dass die Spielwelt nicht völlig offen ist. Stattdessen gibt es eine große Übersichtskarte von Tokyo, auf der ihr verschiedene Örtlichkeiten wie Shibuya ansteuern könnt. Die real existierenden Teile der Metropole sind dabei recht nah am Original nachgebildet und voller NPCs, sodass sie auch schön belebt wirken. In verschiedenen Shops könnt ihr zudem diverse Items kaufen, die eure Lebensenergie und MP auffrischen. Außerdem gibt es ein Studio, in dem ihr eure Fähigkeiten als Entertainer verbessern könnt – inwiefern sich das aufs Spiel auswirkt, werdet ihr im Test lesen.

Was mir in den ersten Spielstunden hingegen sehr gut gefallen hat, war die Interaktion mit den Charakteren innerhalb der Spielwelt. Auf dem Gamepad nehmt ihr nämlich Kurznachrichten entgegen. So erzählt euch Tsubasa etwa von ihren Schwierigkeiten beim Training, während Maiko – die Cheffin der beiden Protagonisten – stets dafür sorgt, dass die Nachwuchs-Stars auch fleißig üben, um ihr Ziel zu erreichen. Natürlich könnt ihr auf dem Gamepad auch die Map einsehen oder im Kampf die Statuswerte beobachten.


[blockquote cite=“Adam Smieja“]Adam Smieja Tokyo Mirage Sessions #FEIch mag Tokyo Mirage Sessions #FE – und das hat gleich mehrere Gründe! Einerseits gefallen mir die tollen Anime-Sequenzen außerordentlich gut, andererseits liebe ich das klassische Kampfsystem im Rundenstil. So sehr ich die modernen Action-RPGs gut finde, umso mehr freue ich mich dann über solche Nostalgie-Trips.

Tokyo Mirage Sessions #FE mag zwar in vielerlei Hinsicht ein ganz typisches Japan-RPG sein, in denen Charakter-Klischees an jeder Ecke bedient werden, doch der einzigartige Mix aus Anime, JRPG und Popsternchen-Hommage weiß sehr schnell zu begeistern. Ich freue mich schon auf die weiteren Kapitel nach Nummer 4, denn so langsam wird es spannend! Mehr als das darf ich aber leider nicht verraten – mehr dazu gibt’s im Test!
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