Tom Clancy’s The Division – gamescom 2014 Vorschau

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Als Ubisoft The Division zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentierte, konnte ich meinen Augen nicht trauen. Das soll wirklich so aussehen? Die Skepsis blieb – vor allem nach der Veröffentlichung von Watch_Dogs, das zwar technisch nach wie vor erstklassig aussieht, aber eben nicht so gut wie bei der Präsentation. Ich konnte mir am heutigen Mittwoch bei Ubisoft ein Bild davon machen, was die Entwickler in der Zwischenzeit geleistet haben. Und ich bin immer noch von dieser Grafikpracht überwältigt.

the_division_23012014_3Das zerstörte New York liefert ja schon irgendwie sehr interessante Ansätze. Die dynamischen Tag- und Nachtwechsel, die verschneiten Hochhäuser oder die zerstörten U-Bahn-Tunnel sowie Innenräume diverser Gebäude hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Und das nicht nur optisch, sondern auch atmosphärisch. Auf den Straßen finden sich Leichen und über ein Hightech-Gerät kann ich quasi sehen, was zuvor geschehen ist. Dieses Augmented-Reality-Feature wird übrigens auch für die Karte genutzt, die dadurch sehr schick visualisiert wird. Sie wird nämlich auf dem Boden um den Protagonisten herum projiziert und wirkte vielleicht etwas überladen, doch die wichtigsten Zusatzinformationen ließen sich sehr schnell entdecken. Wichtig ist etwa, welcher Grad der Verseuchung vorherrscht, denn dadurch ist es euch eine Zeit lang verwehrt, bestimmte Gebiete zu betreten. Erst wenn ihr die nötige Ausrüstung besitzt, dürft ihr dorthin.

The Division > Borderlands?

Woher kommt eigentlich diese Seuche? Die kurze Version: Ein Virus hat die Zivilisation ins Chaos gestürzt und die namensgebende Division versucht dem Chaos mit Waffengewalt Einhalt zu gebieten. Und so kommt es auch, dass The Division mehr ein Rollenspiel als Shooter ist, wenngleich der Vergleich zu Borderlands in meinem Kopf extrem schnell gefallen ist. Die Entwickler bezeichnen The Division nicht umsonst „Online-Multiplayer-RPG“. Der Mehrspieler-Bereich wird dabei durch drei weitere Mitspieler erreicht, wobei einer davon als Drone-Companion auftaucht. Das bedeutet: Er nimmt quasi live am Spielgeschehen über ein Tablet teil und kann euch im Kampf unterstützen.

Das Gameplay erinnert dabei zunächst an einen Deckungsshooter, doch sobald ihr eure Feinde trefft, seht ihr Schadenspunkte auftauchen, die natürlich direkt an Borderlands erinnern. Da euch die modernste Technik in The Division zur Verfügung steht, könnt ihr den Kampfverlauf nach eurem Gusto bestimmen: Wollt ihr die Positionen eurer Feinde ausfindig machen, könnt ihr die sogenannte „Pulse“-Fähigkeit einsetzen, wodurch Feinde selbst durch dicke Mauern hindurch kurz sichtbar werden. Daneben gibt es noch eine ganze Reihe an weiteren Skills, die ihr benutzen könnt: Shockwave, Tesla Trap, Seeker Mine, Automated Turret und Scanner Lure, um nur eine Handvoll davon zu nennen. Jede einzelne Fähigkeit lässt sich überdies in mehreren Stufen modifizieren, wodurch der nötige Tiefgang im späteren Spielverlauf gesichert ist.

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Wie es sich für ein Rollenspiel gehört, gibt es nach Abschluss einer Mission Erfahrungspunkte. Diese gibt es natürlich ebenfalls für Abschüsse von Feinden. Diese werden dabei nicht nur euch, sondern auch eure Ausrüstung im Level aufsteigen lassen. Eine Gasmaske lässt sich damit soweit verbessern, dass sie euch irgendwann automatisch Zugang zu neuen Orten gewährt. Im Zweifelsfall findet ihr aber auch neue Ausrüstung, die besser ist als die bestehende. Die Itemspirale scheint jedenfalls wieder ihren Lauf zu nehmen. Natürlich bekommt ihr im Laufe der Zeit auch neue Fähigkeiten über die Level spendiert.


[blockquote cite=”Adam Smieja”]Wow! Nachdem ich im vergangenen Jahr noch extreme skeptisch war, was The Division angeht, bin ich inzwischen hellauf begeistert von der Spieltiefe, den Möglichkeiten und vor allem der Grafik. Mein lieber Scholli, wenn das Spiel auch auf Konsolen so bombastisch aussehen wird, dann steht uns hier das vermutlich am besten aussehende Spiel aller Zeiten ins Haus. Sämtliche Spielelemente wirken von A bis Z durchdacht und sind miteinander verbunden. Es wirkt wie aus einem Guss. Nach all den Lobeshymnen sollte der folgende Kommentar keine große Überraschung sein: The Division wird definitiv ein absolutes Must-Have![/blockquote]

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