World in Conflict – Preview Testbericht

Nachdem ich schon ein Interview und eine kleine Vorschau zu ‚World in Conflict‘ geschrieben habe, geht es einige Monate spaeter weiter – in Form der Closed Beta. Ich habe mir einen Code von Massive geben lassen und berichte euch nun, warum ‚World in Conflict‘ alle Tore und Pforten geoeffnet sind, um ein richtig guter Mehrgameer-Titel zu werden – viel Spass!

Beim Gameplay eigentlich keine Neuerungen
Ich finde es ein wenig schade, dass man bisher nur zwei Maps gameen kann, aber Massive hat versprochen, die Maps in regelmaessigen Rotator wechseln zu lassen. Fuer die Vorschau ist das aber bislang unerheblich, denn die Beta gibt es erst seit dem 30. Mai und daher hat es noch keinen Wechsel der Maps gegeben. Soll mich nicht stoeren, denn schon jetzt ist eines klar: World in Conflict macht unheimlich viel Spass!

Wer darf`s sein?
Vor dem Kampf gilt es sich eine ‚Dropzone‘ zu sichern, wofuer man ein schraffiertes Feld zur Verfuegung hat und dort alle Einheiten landen werden. Die Dropzone kann natuerlich jederzeit geaendert werden, falls die Taktik geaendert werden muss. Anhand eurer Credits, die oben rechts eingeblendet werden und sich nur durch Abschuesse feindlicher Einheiten wieder aufladen koennt ihr euch neue Fahrzeuge oder Mannen holen, die fuer euch in den Kampf gehen werden.
Im Game hat man die Wahl zwischen der UDSSR und der USA. Fuer das Game an sich hat das aber keine echten Auswirkungen. Die beiden Parteien haben keine unterschiedlichen Einheiten in ihrer Funktion, im Aussehen sieht man aber die Unterschiede sofort. Ist die Partei (meinetwegen auch das Land) gewaehlt, gilt es eine Spezialisierung zu waehlen. Hierbei hat man Wahl zwischen Infanterie, Support, Panzer-Spezialist und Flugkommando. Diese vier Spezialisierungen sind aber nicht alle uebermaechtig, sondern funktionieren wunderbar nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip. Ausserdem sei zu erwaehnen, dass man stetig ein paar Fahrzeuge der anderen Spezialisierungen kaufen kann, die ‚Heavy‘-Vehikel bleiben euch jedoch vorbehalten fuer andere Wege.

Sind jene endlich dann da, geht es auch sofort los. Schnell werden die verschiedenen Aussenposten sowie Staedte eingenommen, um im ‚Domination‘-Modus den Gegner zu besiegen. Eine Leiste oben in der Mitte zeigt euch an, welches Land gerade dominiert. Je mehr Stuetzpunkte euch gehoeren, desto mehr wird sich die gegnerische Flagge verduennisieren und eure wird stetig laenger. Ansonsten geht die Luzi auf dem Schlachtfeld stetig ab. Panzer werden von Helikoptern abgeschossen, welche wiederum von Anti-Air-Vehikeln oder Raketentrupps vom Himmel geholt werden. Das Game ist ein Geben und Nehmen in jeder Hinsicht und eigentlich macht man nichts anderes als staendig neue Einheiten anfordern, jene in den Kampf schicken, verlieren und wieder dasselbe Gamechen ablaufen lassen. Aber es macht verdammt viel Spass, zumal die Action stetig da ist und man niemals irgendwie ohne Geld dasteht.

Darueber hinaus gibt es ja auch noch einige Punkte fuer die Abschuesse, die ihr in einige taktische Angriffe investieren koennt. Diese werden in drei Kategorien geteilt: Support, Airstrike und nuklear. Die Atombombe ist natuerlich der boeseste und gleichzeitig staerkste Angriff, den man benutzen kann – dafuer aber braucht es sehr lange, denn das Ding kostet am meisten und wird daher oft gegen Gameende benutzt. Mit den taktischen Angriffen erhaelt das Game zusaetzlich Pepp, denn man muss seine Einheiten stetig in Bewegung haben, man weiss schliesslich nie, wann mal eben ein Praezisionsartillerieschlag oder ein Bombenteppich auf eure Einheiten losgelassen wird. Derzeit kann man uebrigens mit bis zu 16 Gameern gameen.

Technisch sehr fein
Die Grafik des Games kann sich im Mehrgameer so richtig sehen lassen und ueberzeugt mit zahlreichen Details. Das Schlachtfeld wirkt durchweg stimmig und sieht keineswegs verwaschen aus. Darueber hinaus sind die Einschlaege von Artillerie oder Bomben richtig wuchtig, hinterlassen dicke Loecher und voluminoese Rauchwolken steigen auf. Ein richtig genialer Effekt ist aber die Atombombe, die beim Aufschlag ein gleissendes Licht entfacht, man sieht fast gar nichts und dann steigt der beruechtigte Pilz physikalisch korrekt und in einer dicken, sehr voluminoesen Rauchwolke auf – ein klasse Effekt!

Der Sound ist ebenso ganz nett, ueberzeugt mit tollen Soundeffekten und die englische Synchronisation klingt bisweilen sehr gut. Die Musik im Hauptmenue und die manchmal auch im Game zu hoeren ist, hoert sich zudem richtig gut an und stimmt auf die Schlachten ein – herrlich!
[]

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Der Kommentar
Kommentator
Ich bin begeistert! World in Conflict hat im Mehrgameer alle Chancen, einer der grossen Hits jenen Jahres zu werden. Die Grafik ist verdammt schick, der Sound stimmig und das Gameerlebnis an sich macht, obwohl es keinerlei Neuerungen im Gameplay gibt, verdammt viel Spass, weil es unkompliziert und ziemlich schnell zur Sache geht. Wollen wir hoffen, dass der Einzelgameer auch so gut ist, denn dann steht uns auf jeden Fall ein Titel an, der locker neben Supreme Commander und Command & Conquer existieren kann ohne sich schaemen zu muessen.

Ersteindruck

sehr gut  (Wertung zwischen 85 und 100% moeglich)

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