Capcom Spiele auf der gamescom 2017

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Das große Finale der gamescom 2017 war für mich der Besuch am Stand von Capcom. Dort setzte man dieses Jahr eindeutig auf Qualität, statt Quantität und stellte lediglich zwei Spiele vor. Ich durfte sowohl Monster Hunter World, als auch Marvel vs. Capcom Infinite testen. Wie mir die Titel gefallen haben, erfahrt ihr hier.

1. Capcom – Monster Hunter World

Bereits seit ich meinen ersten Monster Hunter Teil auf der PSP gezockt habe, war ich von dem Spiel begeistert. Riesige Monster zu erlegen und aus deren Überreste neue Rüstungen und Waffen zu schmieden, hatte etwas unglaublich zufriedenstellendes. Auch die Nachfolger auf dem 3DS haben mich etliche Spielstunden gekostet. Ein Wunsch blieb mir jedoch leider stets verwährt: Endlich mal ein Monster Hunter auf dem großen Bildschirm zocken zu können. Dann wurde Monster Hunter World angekündigt.

Der neueste Ableger der Serie kommt nicht nur auf die aktuellen Konsolen, sondern auch auf den PC und macht optisch schon auf den ersten Blick wesentlich mehr her, als alle Vorgänger bisher. Die neugewonnene Hardware-Power lässt sich aber nicht nur in der Grafik bewundern. Für Monster Hunter World wurde das Verhalten der Monster grundlegend überarbeitet. Diese haben jetzt so etwas wie einen geregelten Tagesablauf. Beobachtet ihr ein Monster lange genug, könnt ihr beispielsweise seine Jagdgewohnheiten studieren oder herausfinden, wann sich das Monster ein Nickerchen gönnt. Wertvolle Informationen für einen Jäger.

Die Monster haben darüber hinaus jetzt auch bestimmte Beziehungen zueinander. So kann es beispielsweise passieren, dass ihr eure Beute in das Jagdgebiet eines Rathalos treibt, woraufhin dieser euer Ziel als seine eigene Beute ansieht. Auch euer katzenartiger Freund wurde überarbeitet. Dieser unterstützt euch jetzt nicht nur selbst im Kampf, sondern kann auch neue Begleiter für euch rekrutieren. Das Kampfsystem ist dabei im wesentlichen gleich geblieben, läuft jedoch um einige flüssiger und ist besonders mit dem Controller auch besser handzuhaben.

Ersteindruck

Monster Hunter World wird großartig. Punkt. Die Grafik sieht großartig aus und die Vielfalt der Monster, Waffen und Rüstungen ist wie immer überwältigend. Vielleicht spricht da ein wenig der Fanboy aus mir, aber ich hege keine Zweifel daran, dass Monster Hunter World einer der größten Titel des Jahres 2018 wird. Leider müssen wir uns bis dahin jedoch noch etwas gedulden.

2. Capcom – Marvel vs Capcom Infinite

Nachdem mir bei Monster Hunter World so ziemlich alle meine kühnsten Träume erfüllt wurden, hatte ich natürlich umso mehr Hoffnung, dass auch das neue Crossover Beat ’em up Marvel vs. Capcom Infinite ein Erfolg wird. Nachdem ich den Titel etwa eine halbe Stunde testen konnte, bin ich mir da aber leider nicht mehr so sicher.

Versteht mich jetzt nicht falsch. Das Spiel ist sicherlich nicht schlecht. Das Kampfsystem macht immer noch Spaß, mit dreißig verschiedenen Charakteren hat man einige Kämpfer zur Auswahl und auch die Infinity Stones und die damit einhergehenden, neuen Spezialattacken fügen sich gut in das Gesamtbild ein. Leider bekommt man beim Spielen aber irgendwie nicht das Gefühl, dass man einen neuen Titel spielt.

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Der Hauptgrund dafür dürfte wohl der Kader des Spiels sein. Zwar hat man mit dreißg Charakteren tatsächlich mehr Kämpfer zur Verfügung, als in den meisten anderen Beat ’em ups, jedoch sind so gut wie keine neuen Kämpfer im Vergleich zum Vorgänger dazu gekommen. Tatsächlich sind sogar Kämpfer aus frühere Ablegern der Serie aus dem Kader entfernt worden. Leider konnte ich auch nur den VS-Modus testen. Bleibt also zu hoffen, dass wenigstens der Story-Modus überzeugen kann.

Ersteindruck

Marvel vs. Capcom Infinite erfindet sich im wesentlichen nicht neu. Der Titel spielt sich wie seine Vorgänger und fühlt sich auch genau so an. Meiner Meinung nach sogar ein bisschen zu sehr. Gerade im Hinblick auf die schier endlose Auswahl an interessanten Charakteren, die sowohl Marvel, als auch Capcom bieten, ist es etwas enttäuschend, dass der Kader sich nahezu gar nicht verändert hat. Ein paar mehr neue Gesichter wären hier schön gewesen.

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