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Code Vein – Special: So überlebt ihr den blutigen Dungeon Crawler

Bandai Namco veröffentlichte kürzlich den Dungeon Crawler Code Vein. Und als Spiel dieser Kategorie gibt es natürlich eine Menge Dinge, die ihr überseht oder lieber auslasst, weil das Spiel mitunter bockschwer sein kann. Weil nicht nur die Charaktererstellung bereits sehr komplex ist, sondern auch die Kampftechniken, haben wir euch essenzielle Tipps und Tricks zusammengestellt, um das Ganze auch bestmöglich zu meistern!

Code Vein Tipp 1: Benutzt magische Fähigkeiten!

Code VeinGleich mit dem ersten Tipp wollen wir euch auch das wichtigste mitteilen. Unabhängig von der Waffe oder dem Blood Code, den ihr benutzt, solltet stets auf magische Fähigkeiten zurückgreifen. Dabei spielt es auch keinerlei Rolle, welche Werte ihr gerade bevorzugt. Haltet stets eine Art von magischem Projektil griffbereit. Der Grund ist simpel: Damit könnt ihr schwache Gegner super schnell erledigen, unterbrecht mitunter Attacken von mächtigen Feinden oder könnt Fieslinge aus einer Gruppe herauspicken und so einzeln besiegen. Wenn euer Build ohnehin Willpower und Mind begünstigt, dürften schon frühe Zaubersprüche im Spiel die stärkeren Gegner sprichwörtlich mit einem Treffer aus dem Leben pusten. Überdies solltet ihr mit den Elementen spielen, denn die Feinde in den Dungeons haben zumeist eine gewisse Magie-Affinität und somit auch die dazu passende Schwäche. Nutzt es aus, experimentiert und macht das Beste aus eurem Run!

Das Mana im Spiel, genannt Ichor, ist eine sehr einfach zu erhaltende Ressource. Stealth-Attacken, Blood Veil Strikes oder einfach nur Schaden austeilen – die Bezugsmöglichkeiten sind groß. Umso sinnvoller ist es also, diese Ressource so verschwenderisch wie möglich zu nutzen, um möglichst wenige Treffer zu erhalten. Denn im Vergleich zum Mana ist die Lebensenergie wesentlich kostbarer und schwerer wiederherzustellen, zumal das Estus Flask Äquivalent im Spiel, Regen, nur eine begrenzte Anzahl an Aufladungen besitzt.

Überdies solltet ihr nicht zu lange an einem gewissen Spielstil festhängen. Bosse wie „Invading Executioner“ beispielsweise haben einen fiesen Verlangsamungs-Angriff. Wenn ihr also in den Verlangsamungsschutz investiert und eure Klasse dahingehend anpasst, erlebt ihr das virtuelle Ableben merklich seltener.

Code Vein Tipp 2: Schnelle Drain Attacks sind für Gewinner

Eure Angriffe in Code Vein wirken hin und wieder sehr behäbig oder unschön. Um die Combos im Spiel nichtsdestoweniger so gut wie möglich zu nutzen, gibt es einen kleinen Trick, der oft übersehen wird. Wenn ihr nämlich während einer Combo R1 (bzw. den rechten Trigger) sowie X (oder A für Xbox-Spieler) nach einem leichten Angriff drückt, führt ihr einen Drain Attack aus. Sieht nicht nur cool aus, sondern sorgt auch für die nötige Atempause, wenn es brenzlig wird. Beachtet dabei nur, dass dieser Tipp eine schwächere Variante der üblichen Drain Attacks ist!

Code Vein

Wenn ihr dennoch Probleme haben solltet, dann helfen euch Hinterhaltsangriffe (Backstab). Rüstet dazu einfach ein Blood Veil mit einer hohen Menge an Drain Attack Schaden aus, bewegt euch in den Rückenbereich des Feindes und greift an. Dabei handelt es sich ohnehin um den stärksten Angriff im Spiel, weil die Verlorenen zumeist viel zu langsam sind, um sich schnell genug umzudrehen. Und weil es so schön ist: Die Hitboxes der Feinde sind sehr, sehr großzügig.

Code Vein Tipp 3: Backtracking & viel quatschen hilft!

Dass Code Vein in vielerlei Hinsicht bei Dark Souls abguckt, ist schnell offensichtlich. Jener Umstand ist gut anhand der verschiedenen Quest-NPCs zu beobachten. Mit zunehmenden besiegten Bossen und neuen Örtlichkeiten tauchen auch bereits bekannte NPCs in früheren Arealen erneut auf und bieten weitere Interaktionsmöglichkeiten. Die Belohnungen für die neuen Aufgaben lohnen sich mitunter sehr, sodass wir es euch raten, hin und wieder zurückzukehren – nicht nur der Nostalgie wegen, sondern vor allem aufgrund der starken Upgrades. Wenn ihr euch unsicher seid, ob es sich schon lohnt: Nach den wichtigsten Bossgegnern zeigt die Spielkarte an, ob es neue NPCs in bereits besuchten Gegenden gibt. An dieser Stelle ein kleiner Hinweis: Gelegentlich müsst ihr die „Talk“ (Sprechen) Option nutzen, um Neuigkeiten zu erfahren.

Viele der besagten NPCs bieten euch Karten an, die ihr bei Davis für neue, optionale Dungeons eintauschen könnt. Gelegentlich findet ihr diese auch in den Dungeons/Level selbst. Natürlich sollte es von großem Interesse sein, diese optionalen Dungeons so schnell wie möglich zu absolvieren. Der Grund ist simpel: Dort werdet ihr nämlich von Blood Veils, einzigartigen Waffen, Upgrade Materialien, Vestiges und mehr überschüttet.

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Code Vein Tipp 4: Partner fürs Leben

Wenn ihr euch auf die Reise in einen Dungeon begebt oder die Story spielt, so begleitet euch stets ein Partner. Diese beleben euch nicht nur wieder, sie greifen auch eigenständig Feinde an, benachrichtigen euch bei Loot-Funden oder enthüllen Geheimnisse. Wählt euren Partner jedoch mit Bedacht aus und versucht diese stets am Leben zu halten. Und das tut ihr am besten mit dem Neutral Gift, welches eure Lebensenergie mit dem Partner teilt. Zudem kann es besiegte Partner wiederbeleben.

Ein sehr, sehr wichtiger Tipp im Bezug auf den Partner ist: Hört nicht immer auf ihn/sie! Ganz besonders dann, wenn es heißt, dass ihr nicht unbedingt kämpfen müsst oder es einen anderen Weg gibt. Gerade dann solltet ihr kämpfen oder diesen längeren Weg in Anspruch nehmen. Die Chancen stehen nämlich extrem hoch, dass ihr nach dem Kampf oder dem Umweg fette Beute findet. Oder ihr bekommt einen Regeneration Boost. Was auch immer dabei herumspringt – ich garantiere euch, dass es sich lohnt!

Code Vein Tipp 5: Spitzt die Ohren und haltet die Augen offen

Code VeinWenn ihr bereits einige Stunden gespielt habt, dürftet ihr bemerkt haben, dass der Titel nicht mit Hinterhalt-Angriffen euch gegenüber spart. An jeder Ecke wartet nur ein Fein darauf, euch überraschen zu können. Und selbst an der Decke warten die Mistkerle, um eurem virtuellen Alter Ego das Licht auszuknipsen. Abgesehen davon lohnt es sich auch mal, fallen zu lassen. So entdeckt ihr nämlich verstecke Wege oder Abkürzungen. Doch Obacht! Der Fallschaden im Spiel ist immens und selbst ein Fall aus scheinbar geringer Höhe kann bereits tödlich enden.

Und wenn das passieren sollte, gilt es am besten nicht noch einmal zu sterben. Auch wenn das Spiel es nicht konkret sagt: Ihr verliert XP mit jedem Tod – genau wie in Dark Souls. Erst, wenn der zweite Tod folgt, erscheint die Nachricht, dass die XP futsch sind. Sammelt diese also direkt wieder auf bevor ihr weitermacht.

Ein weitere Dark Souls Eigenschaft haben die Entwickler ebenfalls übernommen: Zerstört einfach sämtliche Objekte im Spiel. Wenn etwas zerstörbar ist, seht ihr das auch in der Regel sehr schnell. Gönnt euch die paar Sekunden, denn hin und wieder gibt es nette Items abzustauben.

Code Vein Tipp 6: Sammelt Vestiges vor jedem Successor Kampf!

Allzu viel vom Spiel wollen wir euch nicht spoilern, doch so viel sei gesagt: Die sogenannten Successor sind die Hauptbosse im Spiel, die etwas später erst auftauchen. Die Dungeons, in denen sich besagte Obermotze befinden, umfassen mehrere dieser Vestiges – Überreste. Wenn ihr alle davon im Dungeon findet und wiederherstellt, bekommt ihr während des Bosskampfes einen einzigartigen Teil zu sehen. Und noch coolere Dinge passieren nach eurem Erfolg! Wenn ihr herausfinden wollt, wie viele Vestiges ihr freigeschaltet habt, fragt ihr Io im Hub oder fragt einfach einen der Wächter vor dem Areal der Successor.

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... ehemaliger Chefredakteur bei Spieletester.de. Adam war seit der Gründung 2003 dreizehn Jahre auf unserer Plattform tätig.

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