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7th Dragon III Code: VFD

7th Dragon III Code: VFD

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7th Dragon III Code: VFD (3DS)

8.0/10

Pros

  • Coole Charakterklassen
  • Zahlreiche Personalisierungen möglich
  • Heimatbasis!
  • Art-Design gelungen
  • Ordentlicher Soundtrack
  • Eine etwas andere Storyline
  • Kämpfe taktisch angehaucht …

Cons

  • … aber viel zu simpel
  • Schwierigkeitsgrad viel zu niedrig angesetzt
  • Schwankende FPS
  • Keine deutschen Bildschirmtexte
  • Unfair gesetzte Speicherpunkte

Wenn es irgendwas im Rollenspiel-Genre gibt, das so charakterisierend ist, dann sind es Drachen. Oder um es noch weiter zu fassen: Das Fantasy-Genre lebt ja förmlich von den schuppigen Ungeheuern. Von Game of Thrones über Der Herr der Ringe bis hin zu Videospielen. Die feuerspuckenden Wesen werden einfach nicht alt. In 7th Dragon III Code: VFD von SEGA spielen sie die Hauptrolle! Worum es beim Spiel geht und ob es taugt, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen!

In der Geschichte von 7th Dragon III Code: VFD sind stolze 80 Jahre seit dem letzten Angriff der Drachen vergangen. Eine Spezialeinheit konnte die Bestien glücklicherweise in die Flucht schlagen. Und damit ein weiterer Angriff effizienter abgewehrt werden kann, gibt es ein VR-Spiel im Spiel namens 7th Encount. Ziel dessen ist es, talentierte Drachenjäger zu scouten. Der letzte der „Wahren Drachen“, VFD, wartet bereits im Untergrund und bereitet seinen großen Angriff vor. Als Spieler übernehmt ihr die Rolle eines Rekruten der Einheit 13, der nach Proben der anderen „Wahren Drachen“ suchen muss.

7th Dragon III Code: VFDDas klingt alles noch nicht sonderlich spannend, doch so viel sei gesagt: Die alten „Wahren Drachen“ sind nämlich schon längst tot. Und so kommt die Zeitreise in Spiel, die der Storyline deutlich an Brisanz verleiht. 7th Dragon III Code: VFD bietet allerdings nur englische Texte, sodass recht gute Kenntnisse der Sprache erforderlich sind, um dem Spiel folgen zu können. Bevor es aber losgeht, gilt es eine Dreier-Party aus acht verfügbaren Klassen zusammenzustellen, wobei nur vier von Beginn an zur Verfügung stehen. Der Rest muss erst freigeschaltet werden.

7th Dragon III Code: VFD – Ungewöhnliche Rollen

Während die Namen der Klassen alles andere als klassisch wirken, so versteckt sich dahinter das übliche Einmaleins. Agenten, Duellanten, Götterhände oder Runenritter mögen zwar sehr exotisch klingen, sind aber nichts Anderes als beispielsweise ein magisch begabter Nahkämpfer im Falle des Runenritters. Dennoch verfügen alle acht Klassen über eine einzigartige, definierende Fähigkeit. Die Götterhand-Klasse etwa ist nicht nur ein sogenannter „Battle Healer“, sondern auch ein starker Combo-Player, der mit Statuseffekten hantiert. Interessant ist auch die Funktionsweise des Duellanten, der jeden Zug eine Elementkarte zieht, die sich in Magie wandeln lässt.

Das Kampfteam besteht, wie oben bereits erwähnt, aus drei Charakteren. Dabei gilt es natürlich abzuwägen, welche Spezialfähigkeiten und Toolkits gut zusammenpassen. Neben Geld winken auch Erfahrungspunkte nach den Kämpfen, die wiederum alle Charaktere im Level aufsteigen lassen. Dadurch gibt es weitere Skillpunkte, mit denen neue Talente freigeschaltet werden. Am besten vergleichbar ist das System mit dem aus Etrian Odyssey.

7th Dragon III Code: VFDUnd damit hören die Ähnlichkeiten mit Atlus‘ Titel nicht auf. Was dort nämlich F.O.E. sind, sind bei 7th Dragon III Code: VFD nämlich sogenannte „lowly Dragons“ – also niedere Drachen. Während der Reise über die großen Ebenen begegnet ihr nicht nur diesen Drachen, sondern auch anderen Monstern in den mäßig vielen Zufallskämpfen. Der Schwierigkeitsgrad jener Mini-Bosse und der Zufallskämpfe ist aber sehr niedrig angesetzt. Es sollte also keinerlei Problem sein, den Titel mit ein bisschen Köpfchen durchzuspielen.

7th Dragon III Code: VFD – Kampfsystem & Stützpunkt

Das Kampfsystem von 7th Dragon III Code: VFD ist strikt rundenbasiert. Neben dem Dreiergespann an der Front dürfen auch zwei weitere Truppen auf der Ersatzbank Platz nehmen, damit diese ebenfalls in den Genuss von Erfahrungspunkten kommen. Außerdem dürfen sie Rückendeckung geben, was über sogenannte „Buddy-Commands“ geschieht. Diese werden erst nach einigen Runden auswählbar und sorgen für stärkere Angriffe der Front. Ein Runenritter im Hintergrund kann beispielsweise die Magieresistenz der Feinde verringern. Und Team-Attacken dürfen natürlich nicht fehlen.

7th Dragon III Code: VFDDas Hauptaugenmerk des Spiels gilt aber dem Ausschalten der insgesamt 256 (!) Drachen im Spiel. Neben einer großen Menge an Erfahrungspunkten gibt es auch eine spezielle Währung abzustauben: Dz. Damit könnt ihr den eigenen Stützpunkt ausbauen. Dieser ist für den Spielfortschritt essentiell und bietet neben kosmetischen Gegenständen (u.a. eine Skylounge) auch wichtige Talente. Sofern ihr aber regelmäßig Drachen abschlachtet, flutscht die Sache sehr gut.

Optisch macht 7th Dragon III Code: VFD einen sehr guten Eindruck. Die Designs der Drachen sind ungemein kreativ, die Umgebungen sehr abwechslungsreich und die Charaktere charismatisch. Das aber hat seinen Preis: Die Framerate des Spiels gerät leider des Öfteren ins Stottern. Akustisch setzen die Entwickler auf fette Techno-beats und ein wenig Dramatik, wenn es gerade spannend wird. Die wenigen Sprachclips sind mit einer japanischen Sprachausgabe versehen, aber grundsätzlich handelt es sich hier um ein Text-JRPG.


Fazit:

7th Dragon III Code: VFD ist nicht sonderlich anspruchsvoll, dafür umso umfangreicher. Mit seinen interessanten Charakterklassen, 256 verschiedenen Drachen und einem coolen Skill-System weiß es schnell zu begeistern und motivieren. Und wenn das nicht reicht, dann helfen die ausbaubare Basis und die schicke Aufmachung des Spiels sicherlich weiter. 7th Dragon III Code: VFD ist ein klassisches JPRG, das eben deswegen frischen Wind ins Genre weht. Abzüge in der B-Note gibt es für die fehlende deutsche Übersetzung, die schlecht gesetzten Speicherpunkte und zu simple Dungeons.

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