Aliens: Infestation

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Egal was man macht, egal wie, egal wo, egal wann – sie überleben es trotzdem irgendwie. Natürlich geht es hierbei um die Aliens, deren Facehugger irgendwo letztlich doch noch irgendwo versteckt sind und sich ein neues Opfer suchen. Für Aliens: Infestation haben sich die Jungs und Mädels von WayForward einige interessante Ideen ausgedacht, die hierbei ein tatsächlich atmosphärisches Erlebnis bieten. Warum sich Aliens-Fans den DS-Titel also unbedingt mal anschauen sollten, erfahrt ihr in diesem Test!

Die Story des Spiels ist ganz schnell erklärt und wird euch irgendwie bekannt vorkommen. Nach einigen Untersuchungen und Ausflügen in den LV-426-Orbit sind – wie immer! – einige Forscher und Trupps an Marines nicht zurückgekommen. Wer könnte bloß dahinterstecken? Die übliche Weyland-Yutani Corporation schickt ein Team aus vier Spezialisten los, um der Sache auf den Grund zu gehen – und ihr seid natürlich Teil dieses Teams.

Metroid meets Aliens

Was mir gleich von Anfang an sehr gut gefallen hat, war der grundsätzliche Design-Ansatz von WayForward, denn sie haben sich einfach die Metroid-Vorlage geschnappt und diese quasi auf das Aliens-Theme übertragen. Das heißt natürlich, dass sich Fans auf die üblichen düsteren Gänge, das Piepen des Sensors und so weiter und so fort freuen können. Es heißt aber auch, dass ihr die Levels erst nach und nach erkunden könnt, denn hier und da steht ihr vor verschlossenen Türen, die sich nur mithilfe eines Handschweißers öffnen lassen, oder erreicht so dermaßen dunkle Räumlichkeiten, die ihr lediglich mit einer Lampe erkunden dürft. Auch die handelsüblichen Zugangskarten für Aufzüge dürfen bei solch einem Spiel natürlich nicht fehlen. Nebst den sehr vielen Erkundungsmöglichkeiten soll aber auch die Action nicht zu kurz kommen.

Am Anfang stehen euch vier Recken zur Auswahl, darunter Cameron als Teamleiter, Whistler als Neuling, Johnston als abgeklärter Typ mit viel Wut und Lust zu morden und zuletzt Paulson als „menschlicher Panzer“ wie er ingame beschrieben wird. Spielerische Unterschiede zwischen den Charakteren gibt es allerdings nicht – nur etwas andere Geschichten. Darüber hinaus lässt sich das Team nach und nach mit weiteren Soldaten aufstocken, die ihr auch selbst spielen könnt, was extrem wichtig ist für den Fortschritt im Spiel. Die Aliens sind nämlich bedeutend schneller als eure trägen Recken, weswegen es gut und gerne mal zum Tod des jeweiligen Charakters kommt. Und Tote bleiben tot.

Gerade der Fakt, dass die Aliens viel zu schnell sind, macht das Spiel oftmals sehr frustrierend, zumal das Steuerungsdesign ohnehin recht fummelig ist. Mit R lauft ihr schneller, springt oder macht eine Rolle vorwärts, was alles irgendwie sehr viel Energie kostet, die sich danach auch erst einmal regenerieren muss. Die Lebensenergie füllt sich nur mit Hilfe der wenigen verteilten Healthpacks oder an Speicherstationen und im Kampf dürft ihr dann noch durch Bedienung des Touchpads Granaten und dergleichen herauspicken. Und weil die Aliens immer noch zu schnell sind, ist das fast unmöglich. Klare Hotkeys wären hier definitiv sinnvoller gewesen als dieses unzuverlässige Wechseln der Waffen.

Akustisch und grafisch leistet sich Aliens: Infestation jedoch keine großen Patzer. Natürlich könnte man dem Spiel vorwerfen, dass es technisch kein großer Sprung nach vorne ist und man auf dem DS ohnehin schon bessere Grafiken gesehen hat, allerdings passen alle Animationen und technischen Spielereien perfekt zum Titel. Und allen voran die Atmosphäre weiß in diesem Spiel wirklich zu überzeugen, was an den tollen Soundeffekten liegt.

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