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Ark: Survival Evolved (PS4) Test

Ark: Survival Evolved

6

Ark: Survival Evolved

6.0/10

Pros

  • Sieht gut auf der PS4 Pro aus…
  • Ihr könnt Dinos zähmen!...
  • Vielseitige Möglichkeiten
  • Eigene Server können gemietet werden

Cons

  • Hängt aber des Öfteren
  • … doch je nachdem ist damit sehr viel Arbeit verbunden
  • Hohe Lernkurve
  • Kein einsteigerfreundliches Spiel
  • Menüs könnten deutlich besser sein
  • Finale Version beinhaltet immer noch viele Bugs

Nach einer knapp zweijährigen Early-Access-Phase und einer Portierung auf die PS4 und Xbox One ist Ark: Survival Evolved vollständig veröffentlicht. Wir haben für euch die PS4 Version des Dino-Abenteuers gespielt und verraten euch im folgenden Test wie wir es finden.

Ark: Survival Evolved – Autsch

Lange hat es gedauert, doch schlussendlich hat es Ark: Survival Evolved aus dem Early-Access geschafft. Doch der Start bleibt wie auch in der Entwicklungsphase ziemlich holprig. Im ersten Moment sieht das Survivalspiel unglaublich schick aus, aber der Schein trügt. Im Vergleich zu der PC Version mit einer GTX 960 sieht der Titel auch deutlich besser auf der PS4 Pro aus, aber hier kommt das Aber. Sobald es vom Strand aus etwas in die Wälder geht und das Spiel laden muss, kommen ordentliche FPS Drops. Besonders auf der neuesten Sony Konsole und nach Veröffentlichung einer finalen Version ist das unerwartet. Davon aber abgesehen ist das Spiel spielbar, nur es stört einen sehr.

Wer komplett neu in der Welt von Ark ist, wird sich wahrscheinlich auch erstmal etwas überrumpelt fühlen. Denn ein richtiges Tutorial mit allen Grundlagen fehlt an der Stelle. Die Entwickler haben zwar über die Jahre hinweg Hilfestellungen eingebaut, aber das ändert nicht viel an der hohen Lernkurve. Somit ist der Spieler an Trial und Error gebunden, um Stück für Stück voran zu kommen.

ARK: Survival Evolved

Ark: Survival Evolved – Schwieriger Start

Wer sich selbst jedoch über den Anfang des Spiels hinweg setzt, wird über die Zeit hinweg belohnt. Was eigentliche Aufgabe des Spiels ist sowie warum alles ist, wie es ist erfährt der Spieler über Notizen, die es überall gibt. Nach einem kleinen Gespräch mit den Entwicklern auf der gamescom, soll der Punkt auch etwas weiter ausgebaut werden. Das wäre definitiv ein wichtiger Aspekt, um auch alles drum um den Survivalaspekt zu verstehen.

Ark: Survival EvolvedIn andere Aufgaben reitet sich der Spieler dann ab Beitritt eines Servers selber hinein. Euch ist nämlich kalt, ihr habt Hunger und verdursten tut ihr wahrscheinlich auch bald. Was dazu kommt ist, dass gerne Mal Dinos mit höherem Level in eurer Nähe rumdackeln, also ist Vorsicht gefragt. Dementsprechend müsst ihr dem ganzen entgegenwirken und euch Stück für Stück durch die Welt arbeiten. Ein bisschen erinnert es schon an Minecraft, wenn ihr alle möglichen Dinge pflückt, haut und abbaut, um langsam voran zu kommen. Doch hier erwartet euch mehr. Ihr schaltet Rezepte und Skillpunkte frei, wenn ihr Level aufsteigt und könnt immer mehr Dinge bauen.

Wie bereits gesagt, ist die Lernkurve bei diesem Spiel nicht gerade flach und dementsprechend bin ich oft gestorben. Der Hintergrund: Bei einem Survivalspiel mit Urzeittieren möchte man natürlich auch welche. Erstmal heißt es das entsprechende Tier betäuben und dann mit dem Lieblingsfutter solange füttern, bis es euch gehört. Mit einem kleinen Dodo funktioniert das noch ziemlich gut. Wer jedoch hohe Ziele hat und gleich an einen T-Rex denkt, sollte viel Zeit, Geduld und Motivation mitbringen. Denn je nachdem welches Level diese Kerlchen besitzen und welches Futter ihr benutzt, kann der Spaß gerne Mal bis zu 10 Stunden dauern. Wer dieses Spiel über alles liebt, wird dazu wahrscheinlich nicht nein sagen, aber insgesamt ist es doch ein ziemlich langes Unterfangen.

Ark: Survival Evolved – Einmal König sein

Ark: Survival EvolvedWem das Ganze dann doch zu anstrengend wird, der kann auch mit seinen Freunden einen Server mieten. Das bietet durchaus Vorteile. Ihr könnt eure eigenen Regeln aufstellen und habt niemanden, der euch stört. Somit könnt ihr die volle Pracht des Spiels auskosten ohne von Leuten, die sich nicht an die Regeln halten gestört zu werden. Denn das Spiel bietet insgesamt viel. Die Karten sind groß, es gibt viele Tiere, die ihr zähmen könnt, riesige Basen lassen sich bauen und ihr könnt eure eigenen Abenteuer erleben.

Nichtsdestotrotz lenkt der Spaß aber nicht von den unschönen Menüs auf der PS4 ab oder den zahlreichen Bugs, die euch und eure Dinos erwarten.


Fazit

Ark: Survival Evolved ist eine ziemliche Achterbahnfahrt. In einem Punkt ist das Spiel genial, einfach mal etwas anderes und macht Spaß. Auf der anderen Seite ist es aber noch so weit von der Perfektion entfernt, dass der Early-Access unverdient verlassen wurde. Potenzial steckt natürlich immer noch im Spiel. Es ist nur fraglich, wie viel und was noch getan wird, um alles auf die richtige Bahn zu bringen.

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Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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