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Bendy and the Ink Machine (PS4) Test

Bendy and the Ink Machine

8

Bendy and the Ink Machine

8.0/10

Pros

  • Tolle Atmosphäre
  • Interessante Story
  • Ungewöhnlicher Grafikstil

Cons

  • Einfaches Gameplay
  • Simple Rätsel

Comicstil der 30er Jahre? Check. Gruselige Atmosphäre? Check. Tinte bis zum Stehkragen? Check. In Bendy and the Ink Machine erwachen die Cartoons zum Leben. Was zunächst nicht schlimm klingt, erweist sich jedoch schnell als Albtraum. Wir haben den Survival-Horror-Titel für euch getestet. Ob er uns überzeugen konnte, erfahrt ihr im folgenden Artikel.

Bendy and the Ink Machine (4)Ein verlassenes Zeichenstudio, Gruselige Botschaften aus Tinte an den Wänden und lebensgroße Pappfiguren. Das hier etwas nicht stimmt, merkt man eigentlich schon zu Beginn von Bendy and the Ink Machine. Auf Einladung seines alten Arbeitskollegen, Joey Drew, macht Protagonist Henry sich auf, seinen alten Arbeitsplatz zu besuchen. Im Zeichenstudio angekommen, gestaltet sich das Wiedersehen jedoch anders, als von ihm erwartet. Keine Menschenseele ist zu sehen, Tinte tropft von der Decke und skurrile Botschaften zieren die Wände. Neugierig macht Henry sich auf die Suche nach seinem alten Arbeitskollegen. Was er dabei findet, entspringt jedoch seinen schlimmsten Albträumen.

Aus der Egoperspektive dürfen wir Henry dabei durch die verwinkelten Büroräume begleiten. Diese gestalten sich, trotz monotoner Farbgebung, angenehm kunstvoll und erinnern rein grafisch an eine Mischung aus Cuphead und Borderlands. Untermalt wird das Ganze von einer stimmungsvollen Geräuschkulisse, die an mancher Stelle nicht nur aus Gruselgründen für Gänsehaut sorgt.

Bendy and the Ink Machine – Wenn Cartoons zum Leben erwachen

Bendy and the Ink Machine (3)Auch wenn in der Zeichenwerkstatt alles darauf hinweist, dass hier etwas unnatürliches vorgefallen ist, lässt Henry es sich nicht nehmen, dem ganzen auf die Spur zu gehen. Schließlich ist Neugier eine wichtige Eigenschaft für Künstler wie Henry. Schnurstracks geht es also an die Arbeitsplätze der verschwundenen Mitarbeiter. Es dauert nicht lange, bis wir von einem großen Schild mit der Aufschrift “Tintenmaschine” zu eben dieser geführt werden. Was wir finden ist eine riesige Apparatur, dessen Nutzen uns zunächst nicht klar ist.

Was also tut man, um mehr darüber zu erfahren? Genau. Wir schalten die Maschine ein. Doch das ist einfacher gesagt, als getan. Denn um die Maschine einzuschalten, müssen wir zunächst ein kleines Rätsel lösen. Sechs Podeste wollen zunächst mit dem passenden Gegenstand bestückt werden. Nicht allzu kreativ, aber na gut. Wir machen uns also auf die Suche nach den geforderten Gegenständen. Diese sind kreuz und quer in der Werkstatt verteilt. Gut, dass wir alleine sind. So stört uns wenigstens keiner dabei, wenn wir die einzelnen Arbeitsplätze durchwühlen.

Doch obwohl wir alleine sind, werde ich das Gefühl nicht los, beobachtet zu werden. Stand die Pappfigur von Bendy eigentlich schon immer mitten auf dem Gang? Und war die Tür da vorne nicht gerade noch verschlossen? Und wer hat denn jetzt schon wieder den Projektor eingeschaltet? Je weiter wir unserem Ziel, dem Einschalten der Tintenmaschine, kommen, umso merkwürdiger gestaltet sich unser Trip durch die Werkstatt. Doch es fehlen nicht mehr viele Gegenstände, also suchen wir weiter. Auf unserer Odyssee finden wir vereinzelt Tonbandaufnahmen von den verschwundenen Mitarbeitern. Ihre Geschichten lassen schlimmes ahnen. Doch bevor wir es uns anders überlegen können, haben wir den letzten Gegenstand gefunden. Jetzt heißt es also: Zurück zur Maschine.

Viel mehr möchte ich von der Story gar nicht vorwegnehmen, schließlich ist diese das Aushängeschild eines Survival-Horror-Games. Nur so viel: Henry ist nicht so allein, wie er Anfangs glaubte. Mit der Axt bewaffnet lautet euer neues Ziel ab hier daher nur Überleben.

Bendy and the Ink Machine (5)

Fazit
Bendy and the Ink Machine erzählt eine spannende Geschichte und verbindet meine Liebe zu klassischen Cartoons mit der für das Horror-Genre. Das Setting wurde gut in Szene gesetzt und untermalt von einer großartigen Geräuschkulisse. Lediglich die Rätsel hätten für meinen Geschmack ruhig etwas kniffliger sein können. Alles in allem ist Bendy and the Ink Machine jedoch ein gelungener Vertreter des beliebten Survival-Horror-Genres.
Gut
  • Tolle Atmosphäre
  • Interessante Story
  • Ungewöhnlicher Grafikstil
Weniger Gut
  • Einfaches Gameplay
  • Simple Rätsel
8
Gut
... ist seit Februar 2017 als Redakteur für Spieletester.de tätig. Er ist ein waschechter PS4 Freak, hat 40 Platin Trophies und liebt Herausforderungen wie Dark Souls, Bloodborne oder Nioh.

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