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Dark Souls: Remastered (PS4/Nintendo Switch) Test

Mit Dark Souls: Remastered meldet sich FromSoftware zurück aus der Versenkung. Ob sich die Neuauflage des ersten Dark Souls lohnt und wie sich das Remastered vom Original unterscheidet, erfahrt ihr im folgenden Test.

Obwohl Dark Souls nicht der erste offizielle Souls-Titel war, gilt es für viele Fans als der beste Teil der Reihe. Über Geschmack lässt sich hier zwar bekanntlich streiten, fest steht jedoch, dass Dark Souls der mit Abstand schwierigste Teil Souls-Saga ist. Besonders Bosse wie Ornstein und Smaug rufen in Souls-Veteranen noch immer Albträume hervor.

Leider litt das Original jedoch an Kinderkrankheiten wie matschigen Texturen, instabilen FPS und einer geringen Auflösung. Genau hier soll die Remastered-Version Abhilfe schaffen. Doch bevor wir ins Detail gehen: Wer Dark Souls noch nicht kennt, findet hier unseren Test zum Original. Gameplay und Setting haben sich seitdem nicht verändert.

Dark Souls: Remastered – Schandstadt in 60 FPS!

Eines sollte vorweg schon mal gesagt werden. Dark Souls: Remastered ist immer noch Dark Souls. Das Spiel hat sich inhaltlich in keiner Weise gegenüber dem Original verändert. Gegner sind immer noch identisch platziert, die Gebiete sehen auch nicht anders aus und auch der Schwierigkeitsgrad ist gleich geblieben. Schließlich handelt es sich nur um ein Remastered, kein Remake.

Wer sich also mit Dark Souls Remastered ein brandneues Spiel erhofft hat, wird wohl von dem Remastered enttäuscht werden. Doch was genau ist denn jetzt anders bei Dark Souls: Remastered? In erster Linie bietet die Neuauflage genau das, was das Original bereits hätte sein sollen: Ein stabiles Spielerlebnis.

Während sowohl PS4, XBox One und PC jetzt mit flüssigen 60 FPS laufen, schafft Nintendos Switch immerhin stabile 30 FPS. Im Original litt das Spielerlebnis unter starken FPS-Einbrüchen. Besonders das Gebiet Schandstadt schaffte in der Regel nicht mehr als 15 FPS, was dass Gebiet für viele Fans der Serie zum schlechtesten des gesamten Souls-Franchises machte. Neben der verbesserten Performance wurden auch Lichteffekte und die allgemeine Grafik für das Remastered überarbeitet. Zudem beinhaltet die Remastered-Version das DLC rund um Ritter Artorias und Manus.

Dark Souls: Remastered – Unterwegs gibt's auch einen auf den Deckel

Wie schon gesagt, gibt es auf der Switch Version bereits den DLC „Artorias of the Abyss“, welcher euch einige neue Inhalte mitbringt. Neue Geschichte, Waffen, Zauber, Areale und Bosse sind da auf jeden Fall dabei. Das könnt ihr auf der Switch mit stabilen 30FPS genießen. Je nach dem, ob es sich dann um den Dock-Modus oder Handheld-Modus handelt, gibt es den Remaster in 720P oder 1080P.
Somit ist der knadenlose Klassiker zuhause im Bett oder unterwegs im Zug ein Augenschmaus ohne große Einbuße. Doch jetzt stellt sich die Frage, was wirklich auf die Spieler wartet, die die Switch Version spielen. Das lässt sich schnell rausfinden mit dem neuen amiibo von Dark Souls. Dieser sieht nicht nur schick aus, sondern schaltet auch die Geste „Gelobt sei die Sonne“ im Spiel früher frei. Ein muss ist es jedoch nicht, außer für eure Sammlung vielleicht. An der Stelle ist noch nicht Schluss, keine Sorge. Denn es gibt ein erweitertes Onlineerlebnis. Statt mit maximal vier Leuten, dürft ihr nun mit bis zu sechs Leuten spielen. Somit könnt ihr erstmals auch drei gegen drei oder im freien Deathmatch zeigen wer die Arena regiert. Einziger nerviger Aspekt an dieser Stelle ist der aufgezwungene kostenpflichtige Nintendo Switch Online Zugang, den ihr dafür braucht.
Falls ihr diesen noch nicht hattet, könnte euch ja vielleicht der verbesserte Onlinemodus von Dark Souls: Remastered überzeugen.

Fazit
Dark Souls: Remastered stellt den ersten Teil der beliebten Reihe endlich in dem Licht dar, dass es von Anfang an verdient hat. Die überarbeitete Performance erhöht die Spielbarkeit von Dark Souls enorm. Habt ihr das Original noch nicht gespielt oder wollt ihr es noch ein weiteres Mal erleben, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt dafür. Lediglich PC-Spieler, die auf der ursprünglichen Fassung mit Mods nachgeholfen haben, profitieren nicht so wirklich von der Remastered-Version. Switch Fazit: Falls ihr schon länger Mal Dark Souls: Remastered unterwegs zocken wolltet, dann habt ihr mit der Nintendo Switch einen guten Griff gemacht. Zwar gibt es an der Stelle keine exklusiven Aspekte, außer den Handhelden-Modus, doch der amiibo ist mal einen Blick wert.
Gut
  • Überarbeitete Performance
  • Etwas hübschere Grafik
  • DLC ist bereits enthalten
  • Amiibos auf der Switch nutzbar
  • Bis zu 6 Spieler können Online zusammen spielen (Nintendo Switch)
Weniger Gut
  • Kein neuer Content
  • Mod-User profitieren nicht wirklich vom Remastered
7
solide
... ist seit Februar 2017 als Redakteur für Spieletester.de tätig. Er ist ein waschechter PS4 Freak, hat 40 Platin Trophies und liebt Herausforderungen wie Dark Souls, Bloodborne oder Nioh.

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