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Deception IV: The Nightmare Princess

Nachdem im vergangenen Jahr PS3- und Vita-Spieler bereits in „Blood Ties“ ihrer Schadenfreude freien Lauf lassen konnten, dürfen seit wenigen Wochen auch PS4-Spieler in „The Nightmare Princess“ ran. Was sich zusätzlich zur neuen Kampagne so getan hat, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen!

Vor einem Jahr durftet ihr in der Haut von Laegrinna, der Teufelstochter, Seelen für ihren Vater sammeln, indem ihr tödliche Kombinationen von Fallen eingesetzt habt, um ahnungslose Menschen in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Etwas mehr als die Hälfte der PS4-Version ist dabei inhaltlich absolut identisch mit Blood Ties aus dem Vorjahr, sodass ich an dieser Stelle auf den Test von damals verweisen will, in dem euch die wesentlichen Mankos (etwa KI und Waffenbalancing) nähergebracht werden.

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In diesem Artikel geht es vielmehr um die Neuerungen der PS4-Umsetzung. Die vermutlich offensichtlichste ist dabei die Grafik, die zwar deutlich hinter ihren Möglichkeiten bleibt, aber ein stimmiges Gesamtbild verfolgt. Die hochaufgelösten Texturen machen einen ordentlichen Eindruck und die bedeutend sanfteren Schatten und besser modellierten Charaktere gepaart mit den kürzeren Ladezeiten machen einen ordentlichen Eindruck. 1080p und 60 FPS sind natürlich das Maß der Dinge. Schade nur, dass die bessere Technik nicht auch für eine clevere KI genutzt wurde.

Dickes Gesamtpaket

Deception IV lebt nicht nur von seiner Schadenfreude, sondern vor allem davon, wie ihr die knapp 200 verschiedenen Fallen positioniert, kombiniert und zu welchem Zeitpunkt ihr diese vor allem auslöst. So können richtig befriedigende Folter-Ketten entstehen, die euch ganz viele Punkte bescheren. Die neue Kampagne umfasst dabei satte 100 Missionen rund um die rothaarige Velguirie. Erzählerisch wird erneut auf den bekannten Mix von japanischem Ton und Manga-Zeichnungen mit wenigen Animationen gesetzt. Als neuestes Spielelement kommt dabei ein Tritt hinzu, der eine Abklingzeit nach dem Benutzen besitzt. Der Nutzen davon: Ihr haltet eure Gegner auf Distanz oder könnt Kombos aufrecht erhalten.

Darüber hinaus dürft ihr im neuen Studio neue Szenarien erstellen, in denen ihr Feinde mit einem recht passablen und oberflächlichen Editor erstellt, und anschließend in der Arena bekämpft. Die verschiedenen Presets vergrößern sich mit der Spielzeit – wer also die Kampagne durchspielt, wird entsprechend viel Material zum Spielen besitzen. Wenn ihr einen Level erschaffen habt, könnt ihr diesen mit anderen Spielern von Deception IV: The Nightmare Princess teilen, sodass für lang anhaltenden Nachschub an Herausforderungen gesorgt sein dürfte.


[blockquote cite=“Patrick Winter“] Schade, dass sämtliche Schwächen des Vorgängers nicht ausgemerzt wurden: Die Gegner-KI ist weiterhin eher unterdurchschnittlich, der Spielablauf zumeist stark repetitiv und manche Bosse agieren einfach unfair. Auf der Plus-Seite stehen aber die zum Teil absurden und richtig coolen Fallen, das befriedigende Gefühl, wenn eine Kombination genau so aufgeht, wie ich es mir vorgestellt hatte und natürlich auch der Studio-Modus für eigene Kreationen. Zudem hat Koei Tecmo die Optik deutlich aufgebohrt und sorgt somit für ein halbwegs modernen Folterspaß – und dafür müsst ihr nicht einmal 50 Shades of Grey gucken.
[/blockquote]

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