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De-Formers (PC) Test

De-Formers

7

De-Formers

7.0/10

Pros

  • Schnelle, spaßige Matches
  • Einfache Steuerung
  • Viele Anpassungsmöglichkeiten

Cons

  • Hoher Preis für wenig Content
  • Mikrotransaktionen
  • Derzeit wenig aktive Spieler

Alle paar Jahre erscheint ein Titel, der wie dafür gemacht zu sein scheint, Freundschaften auf die Probe zu stellen. Mario Party, Worms und Rocket League haben hier bereits einen festen Eintrag in der Geschichte der Videospiele für sich beansprucht. Nun versucht das Entwicklerteam Ready at Dawn mit De-Formers in die gleiche Kerbe zu schlagen. Wie gut ihnen das gelingt erfahrt ihr in unserem Test.

In De-Formers übernehmt ihr die Rolle eines sogenannten Blobs. Ihr rollt, hüpft und dasht durch die Arena und versucht je nach Spielmodi eure Gegner mit Schüssen zum Platzen zu bringen, sie aus der Arena zu schubsen oder einen Ball ins gegnerische Tor zu bekommen. Die Steuerung ist dabei einfach gehalten und selbst für Gelegenheitsspieler schnell zu erlernen.

Der Fokus liegt bei De-Formers auf schnellen Multiplayer Matches, die ihr je nach Spielmodus entweder als Team mit euren Freunden, oder gegen diese absolviert. Insgesamt stehen euch dabei drei Spielmodi zur Verfügung. In den Modi Deathmatch und Team-Deathmatch versucht ihr feindliche Blobs zu erledigen um Punkte zu sammeln. Dafür stehen euch die Standardschüsse eures Blobs und ein Rammangriff, sowie diversere Gadgets wie Minen oder ein Tarnkappenmodus zur Verfügung. Im Modus Form-Ball versucht ihr gemeinsam mit eurem Team den Ball im gegnerischen Tor zu versenken.

De-Formers

Zu Beginn der Runden habt ihr die Wahl zwischen diversen Klassen, die jeweils ihre eigenen Vorteile mit sich bringen. Von besseren Standardschüssen, über stärkere Rammattacken, bis zur erhöhten Verteidigung ist hier alles vertreten.

De-Formers – Anpassungsmöglichkeiten ohne Ende

Während ihr anfangs noch als langweiliger, lilafarbener Blob über das Schlachtfeld hüpft, könnt ihr euch relativ schnell die ersten Skins freischalten. Hier bleibt euch kein Wunsch unerfüllt. Ob ihr nun als Mops in den Blobkrieg ziehen wollt, als Fleischbällchen oder als Alien. Die Skins schaltet ihr mit Münzen frei, welche ihr entweder mit viel Geduld erspielen oder mittels Mikrotransaktion erwerben könnt. Bei letzterem fallen jedoch wieder die hohen Preise negativ ins Gewicht.

Habt ihr euch für einen geeigneten Skin entschieden, könnt ihr mit einer Vielzahl an Accessoires noch etwas Feintuning betreiben. So könnt ihr eurem Blob beispielsweise eine Gitarre auf den Rücken schnallen, ihm Teufelshörner aufsetzen oder ihm eine stylische Sonnenbrille verpassen. Egal für was ihr euch hier entscheidet, die Accessoires bringen euch keinen spielerischen Vorteil, sodass die Matches ausgeglichen bleiben.

De-Formers – Startschwierigkeiten für die Blobs

Bereits kurz nach Release klagten viele Spieler über Verbindungsprobleme und mangelnde Serverstabilität. Notfallwartungen und Server-Resets waren die Folge. Umso mehr ärgerten sich die Spieler über die Preispolitik von Ready at Dawn. Denn trotz ähnlich umfangreichem Content wie bei Rocket League, liegen die Preise deutlich über denen der Konkurrenz.

De-FormersLeider wirkte sich das auch auf die Anzahl der Spieler aus, die ich zum Zeitpunkt meines Tests aus der Arena fegen durfte. Diese war verschwindend gering. Zwar konnte ich das ein oder andere Deathmatch spielen und hatte dabei auch meinen Spaß, jedoch dauerte es recht lange, bis sich genügend Spieler für das Match finden ließen.

Den Form-Ball Spielmodus konnte ich leider nicht mit anderen Spielern ausprobieren. Hier sah ich mich gezwungen, auf die Dummy-Funktion des Spiels zuzugreifen. Diese füllt die verbleibenden Plätze in der Lobby mit KI-Gegnern. Wer jedoch darauf hofft, wenigstens spannende Matches gegen die KI spielen zu können, wird hier enttäuscht. Denn die hinzugefügten Gegner und Teamkollegen bewegen sich leider nicht. Hier bleibt nur zu hoffen, dass die Preise demnächst auf ein angemessenes Niveau sinken um mehr Spieler zu gewinnen.


Fazit

Die Geschichte von De-Formers ist eine Geschichte von verschenktem Potenzial, schlechten Marketingentscheidungen und Pech. Das Spiel an sich macht durchaus Spaß und besonders der Form-Ball Modus stellt eine interessante Alternative zum Überraschungshit Rocket League dar. Doch besonders aufgrund der anfänglichen Serverschwierigkeiten und der hohen Preise, die das Spiel mit sich bringt, mangelt es De-Formers derzeit einfach an Spielern. Ob Ready at Dawn reagiert und De-Formers sich von den Startschwierigkeiten erholen kann, bleibt vorerst abzuwarten.

... ist seit Februar 2017 als Redakteur für Spieletester.de tätig. Er ist ein waschechter PS4 Freak, hat 40 Platin Trophies und liebt Herausforderungen wie Dark Souls, Bloodborne oder Nioh.

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