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Dissidia 012 [duodecim] Final Fantasy

Mit Dissidia 012 erschien im Frühjahr nun der Nachfolger von Dissidia für die PlayStation Portable. Wie schon im Vorgänger kämpfen die Schergen des Bösewichts Chaos und die Helden der Göttin Cosmos um die Vorherschafft über das Final Fantasy-Universum. Duodecim, lateinisch für zwölf, gibt dabei an, dass sich der Kampf bereits in der zwölften Runde befindet. Auch die Anzahl der Helden wurde aufgestockt, und das mit teilweise sehr aktuellen Recken wie Lightning aus Final Fantasy XIII. Dissidia 012 erzählt dabei im Spiel auch die Vorgeschichte, ihr könnt es also auch als absoluter Final Fantasy-Neuling zocken, auch wenn euch dann interessante Hintergrundinfos zu den Charakteren fehlen. Aber bietet das Spiel neben einer guten Story und netten Charakteren noch mehr? Die Antwort darauf gibt es in den folgenden Zeilen!

Die Sache mit dem Mut

Moral ist ja normalerweise ein Element, das in Strategiespielen zu finden ist, doch auch Dissidia 012 bedient sich jetzt. So habt ihr Bravery-Attacken und herkömmliche Angriffe. Erstere ziehen dem Gegner seinen Mut bzw. seine Moral ab und erhöhen die eigene. Greift ihr nun mit einem herkömmlichen Angriff an, teilt ihr Schaden in Abhängigkeit von eurem Mut aus. Sobald ein Spieler keinen Mut mehr hat, seine Bravery also auf 0 gesunken ist, hat er ein Bravery Break und ist besonders verwundbar. Durch dieses zweigleisige Kampfsystem machen die Gefechte in Dissidia eine Menge Spaß, auch wenn die Angriffsvielfalt relativ gering ist. Ihr könnt übrigens einen RPG-lastigen und einen Action-lastigen Modus für die Kämpfe wählen, jenachdem was euch persönlich mehr liegt.

Neben den normalen Angriffen könnt ihr auch noch besonders starke Superattacken ausführen. Dafür braucht ihr eine gefüllte EX-Gauge, die ihr durch das Sammeln von EX-Cores erreicht. Neben diesen seltenen und besonders starken Angriffen gibt es dann auch noch Assist-Angriffe, bei denen euch Mitstreiter zu Hilfe kommen und die Bravery des Gegenübers stehlen.

In der Kampagne kämpft ihr euch innerhalb von 8 Kapiteln durch die spannende Story, die serientypisch stark durch Render- und Ingame-Sequenzen erzählt wird. Dabei startet ihr immer auf einer rudimentären Weltkarte, die euch sehr linear von Gateway zu Gateway führt. In den Gateways warten dann neben Schätzen auch haufenweise Gegner auf euch.

Have it your way!

Wie es sich für ein waschechtes Final Fantasy gehört, ist Dissidia 012 unheimlich komplex. Ihr könnt wirklich alles von A-Z einstellen, könnt Skins wechseln, Skillsets anlegen, Attribute anpassen, Items verwalten, neue Fähigkeiten bauen und die Vielfalt nimmt kein Ende. Solltet ihr doch mal irgendwann an einen Punkt gelangen, wo euch das Spiel in seiner jetzigen Form nicht mehr reizt, baut ihr einfach eure eigenen Quests! Ärgerlich: Diese könnt ihr nur umständlich über den PC sharen, nicht direkt über das Internet, Dissidia 012 verzichtet nämlich (mal wieder) auf eine Internetanbindung.

Neben dem Story-Modus könnt ihr euch im schnellen Kampf noch eins auf die Mütze geben oder im Labyrinth-Modus fordernde Level mit viel Abwechslung meistern. Den Labyrinth-Modus müsst ihr zwar erst freispielen, aber das lohnt sich dafür.

Technisch gesehen bietet Final Fantasy wieder das, was man erwarten kann: Hochglanz-Action mit prallem Sound. Dieses Spiel holt wirklich einiges aus der kleinen PSP heraus, da bleibt kaum ein Wunsch offen. Starke Rendersequenzen, fette Kampfsound, geniale Effekte und ein Soundtrack, der serientypisch im Olymp der Spielesoundtracks mitspielt.

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