Dragon Quest VI: Wandler zwischen den Welten

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Nachdem in den letzten Jahren schon Dragon Quest IV und Dragon Quest V neu aufgelegt worden sind, folgt dieses Jahr Dragon Quest VI: Wandler zwischen den Welten und schließt damit die Trilogie, die damals auf dem SNES so erfolgreich war, ab. Wandler zwischen den Welten geht dabei was die Story angeht neue Wege und bietet dem Spieler zwei Parallel-Welten, die nebeneinander existieren, aber so eng miteinander verbunden sind, dass sie sich gegenseitig beeinflussen. So seid ihr am Anfang des Spieles mit zwei Kameraden in einem Schloss, um den Bösewicht zu töten, nur um dann versteinert zu werden und – ein wenig später gesund in eurem Bett aufzuwachen. Wir sind dann auch mal für euch aufgestanden und verraten euch nun, ob es sich gelohnt hat oder ob wir lieber hätten liegen bleiben sollen.

Jetzt aber raus aus den Federn!

Wer denkt, Dragon Quest beginnt wie ein gewohntes ISO-RPG, also 1. aufwachen, 2. aufstehen, 3. die Welt erklärt bekommen, täuscht sich. Der letzte Schritt wird hier nämlich ausgelassen, ihr geht direkt dazu über, Verantwortung zu übernehmen. Der Bürgermeister hätte es nämlich gerne, dass ihr in das Dorf Schachingen im Süden reist und die Schmuckkrone für das diesjährige Dorffest besorgt. Das ist nicht nur eine Ehre, sondern eine verantwortungsvolle Aufgabe, also machen wir uns direkt auf den Weg. Dort stellen wir dann fest, dass Dragon Quest VI: Wandler zwischen den Welten trotz seiner „2 Welten“-Idee eigentlich ein klassisches Grundgerüst hat. Sprich ihr lauft in Iso-Perspektive durch die Spielwelt, vermöbelt Gegner in Zufallskämpfen, redet, handelt, steigt im Level, lernt Berufe usw.. Moment. Berufe? Jap, Dragon Quest VI hat ein rudimentäres Berufssystem. So könnt ihr beispielsweise Krieger, Zauberer oder Dieb werden. Sobald ihr eine solche Profession angenommen habt, erlernt ihr dementsprechende Fähigkeiten und bekommt Vorteile wie beispielsweise geringeren Manaverbrauch. Die Skills, die ihr erlernt, behaltet ihr auch bei einem Jobwechsel und nach einem solchen könnt ihr auch wieder zurückwechseln, ohne etwas zu verlieren. Besonders interessant wird es, wenn ihr zwei Berufe, die zusammen passen, meistert und dann eine noch stärkere Spezifizierung wie den Schwertmagier bestreiten dürft.

Make it Maxi

Was die Nutzung der zwei Bildschirme angeht, hat sich Dragon Quest einfach gedacht: “Make it maxi!” Dementsprechend dienen die beiden meistens dazu, die Spielwelt anzuzeigen, so dass ihr immer einen ziemlich großen Bildausschnitt habt. Besonders in Städten, wo die Kamera frei drehbar ist, ist das angenehm. Nebenher zeigt der obere Bildschirm auch Dinge wie die Karte an.

Weniger sinnvoll wurde das Touchpad eingebunden, das wird nämlich bis auf wenige Minispiele gar nicht genutzt. Die Grundmechanik ist dafür solide und hätte so auch vor 15 Jahren schon funktioniert. Auch wenn die Optik natürlich aufgemotzt und der Soundtrack überarbeitet wurden. Nichtsdestotrotz steht und fällt ein solches Spiel nicht mit der Optik oder dem Sound, sondern mit dem Gameplay.

Das Problem an Dragon Quest VI ist ein geteiltes Leid des Genres. Die Zufallskämpfe treten häufig auf, sind relativ monoton im Ablauf und nerven so sehr schnell. Hinzu kommt, dass die Dungeons sehr unübersichtlich gestaltet sind und keine Karte haben. So irrt ihr oft nervig lange durch blöde Gewölbe, ohne genau zu wissen, wo es lang geht. Besonders ärgerlich wird es dann wenn ihr den Bosskampf am Ende eines solchen Dungeons verliert und dann alles nochmal spielen müsst, weil die einzigen Speicherpunkte in den Kirchen der Dörfer sind.

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