Extinction

6

Extinction

6.0/10

Pros

  • Zufallsgenerierte Karten
  • Passend düsterer Soundtrack
  • Schnell erlernbares Kampfsystem
  • Ravenii tragen Kombinationen verschiedener Rüstungssets

Cons

  • Kein richtiges Tutorial
  • Missionsziele nicht sehr abwechslungsreich

Rennt um euer Leben die Ravenii sind hier! In Extinction versuchen diese riesengroßen Monster die Menschheit auszulöschen, doch zwei Menschen versuchen dies zu verhindern. Und sie haben einen Plan. Ob ihr Plan aufgeht und wie uns das Spiel gefallen hat, erfahrt ihr im folgenden Artikel.

Extinction­–Das Ende der Menschheit

Das Ende der Menschheit rückt immer näher und nur noch ein Königreich existiert in dieser, von den Ravenii, verwüsteten Welt: das Königreich Dolorum. In der Kampagne müssen die Protagonisten Avil und Xandra versuchen, nun die letzten Überlebenden der Menschheit zu sammeln und zu retten. Doch dafür müssen sie eine Allianz mit König Yarrow schließen. Dazu müssen erst einige Hürden aus dem Weg geräumt werden, bevor ihr mit dem eigentlichen Plan loslegen könnt. Aber ihr müsst euch ranhalten, denn die Ravenii kommen und wollen alles vernichten.

Die Geschichte wird über sieben Kapitel erzählt, die wiederum mehrere Missionen beinhalten. Man selbst spielt in diesen Missionen Avil, den letzten Wächter, und ist der Mann fürs Grobe. Wir sind draußen, retten Menschen, töten einen Ravenii nach dem anderen und dutzende ihrer Schergen gleich mit. Xandra ist die Frau mit dem Plan hinter Avil und wird vom König bei dessen Durchführung unterstützt. Die Geschichte wird am Anfang und Ende jeder Mission, in einem kurzen Gespräch mit Avil und dem König oder Xandra, fortgeführt. Während dieser Gespräche bekommt man noch am Anfang gesagt, was man tun soll und das wars auch schon.

Weitaus interessanter wurde die Vergangenheit von Avil und Xandra dargestellt. Pro Kapitel gibt es ein Video in dem Xandra die Erzählerin ist. So erfährt man wie die Welt vor den Ravenii war und dass die Ravenii von einer anderen Welt kommen.Dadurch erfährt man auch, wie sich Avil und Xandra kennengelernt haben, wie Avil zum Wächter wurde und was es mit dieser Invasion auf sich hat.

Extinction–In der linken Ecke David…

Damit Avil gegen diese riesigen Ravenii bestehen kann, hat er ein ordentliches Arsenal an Fähigkeiten bekommen. Seine wichtigste Fähigkeit ist der Runenschlag, mit der Avil die Rüstung der Feinde vernichten und ihnen Gliedmaßen abhacken kann. Doch für den finalen Schlag muss der Hieb erst mit Runenenergie aufgeladen werden. Diese Runenenergie kann man aufladen indem man Menschen rettet, durch töten der Schergen der Ravenii, oder wenn man die Rüstungsteile der Ravenii zerstört und man ihre Gliedmaßen abhackt. Dieser aufgeladene Hieb muss dann genutzt werden, um ihnen den Kopf abzuschlagen. Nur so kann man Sie endgültig erledigen.

Um an den Kopf zu kommen, muss man aber ziemlich hoch klettern. Avil besitzt auch dafür genug Fähigkeiten. Zum einen besitzt er einen Greifhaken, mit dem sich Avil an bestimmten Stellen von Gebäuden oder an toten Bäumen hochziehen und sich in die Luft katapultieren kann. Wenn er dann mal in der Luft ist, kann er von Gebäude zu Gebäude gleiten oder von Baum zu Baum springen. Auch kann er sich mit dem Greifhaken an Taschen der Ravenii hochziehen. Aber nicht jeder besitzt solche. Wenn mal kein Greifhakenziel zur Verfügung ist, kann er auch ganz einfach an Wänden, oder am Ravenii selbst, einen Wandlauf nach oben ausführen.

Doch das ist natürlich noch nicht alles. Für das Ausführen von Missionen erhält man FP um weitere Fähigkeiten von Avil zu steigern. So kann man seine Gesundheit erhöhen, mehr Combos freischalten, um die Schergen noch stilvoller über den Jordan zu schicken, seine Fortbewegung durch höhere  Sprünge verbessern, die Rettung der Menschen beschleunigen oder seinen Runenschlag auf  verschiedene Arten verbessern.

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Extinction–…und in der rechten Ecke Goliath

Die Ravenii sind die großen Feinde der Menschheit und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Sie sind größer als die höchsten Mauern und hauen ganze Gebäude mit einem Schlag nieder. Doch sie sind nicht nur stark, sondern sie haben ebenfalls eine ziemlich gute Regeneration und sind sehr intelligent. Wie vorhin erwähnt, kann man die Gliedmaßen der Ravenii abschlagen, um ihren Vormarsch zu verlangsamen und es sich zu vereinfachen, ihren Kopf abzuschlagen. Doch bleibt dies nicht die ganze Zeit so. Nach kurzer Zeit wachsen ihre Gliedmaßen nach und sie laufen wieder herum und schlagen um sich. Also schnell den Kopf abschlagen und auf zum nächsten.

Hinzu kommt dann noch ihre Rüstung. Die Rüstungen unterscheiden sich stark in ihrem Aussehen und davon hängt auch ab, wie man die jeweiligen Ravenii besiegen kann. Bei den ersten Rüstungen reicht es aus, darauf zuhauen oder Schlösser zu zerstören. Bei späteren Rüstungstypen sind jedoch andere Tricks anzuwenden. Toll ist, dass sie Kombinationen dieser Rüstungstypen tragen, wodurch man immer gezwungen wird sich anzupassen. Leider ist ihre Waffentechnik nicht so weit entwickelt, aber bei ihrer Stärke ist das auch nicht wirklich notwendig.

Auch wenn die Ravenii das Hauptproblem sind, sollte man ihre Schergen nicht unterschätzen. Deren Zweck ist es vor allem die Überlebenden zu töten. Es gibt mehrere Arten von ihnen, die sich durch Aussehen, Stärke und Attacken unterscheiden. Die leichtesten von ihnen streckt man mit ein paar Hieben nieder, bei den stärksten hingegen muss man Avils Combos gut durchführen. Dies gestaltet sich am Anfang etwas schwer, da man nur über eine Taste Attacken ausführt und man so lernen muss wann man gedrückt hält, wann man kurz warten sollte, bis man weiter drückt oder wann man die Combo abbrechen sollte, um sofort die nächste Combo anzusetzen.

Extinction–Prüfungen und Modi für den engagierten Wächter

Neben der Kampagne gibt es noch weitere Modi und Prüfungen: die Tagesherausforderungen, den Auslöschungsmodus, das Scharmützel und den Rettungslauf. Letzteres schaltet man in der Kampagne frei und man kann auch nur darüber darauf zugreifen. Dort versucht man so schnell wie möglich, die Menschen zu retten, die auf einer Art Hindernisparcours verteilt sind.

Bei jedem Modus gilt das gleiche Prinzip. Kann man das Primärziel nicht mehr erfüllen oder geht das Extinctionmeter, eine kleine Anzeige die den Vernichtungsgrad des Ortes und der Überlebenden darstellt, auf null, hat man verloren. Beim Auslöschungsmodus kommt hinzu, das man nicht respawnen kann, was die Sache noch etwas verkompliziert.

Da Extinction keinen Multiplayer hat, kann man sich über die Tagesherausforderung und dem Auslöschungsmodus indirekt mit anderen Spielern messen. Die Tagesherausforderung ist nur einmal am Tag möglich und ihr Primärziel ändert sich täglich. Hat man die Herausforderung erledigt, wird einem sein heutiger Highscore, seine Karrierepunktzahl und der jeweilige Rang angezeigt. Die Karrierepunktzahl addiert sich aus den Punkten aller durchgeführten Tagesherausforderungen.

Der Auslöschungsmodus hat immer dieselben Primärziele. Bleib am Leben und töte so viele Ravenii wie möglich. Auch hier sammelt man Punkte, die wieder in einer Bestenliste eingetragen werden und dir so einen Rang verschaffen.

Beim Modus Scharmützel sammelt man zwar auch Punkte, diese werden aber nicht gelistet. Hier gibt man erst eine Seed-Nummer ein und wird dann auf eine, durch diese Nummer generierte, Mission geschickt. Diese Nummer kann man mit seinen Freunden teilen, um zu sehen wer besser ist.


Fazit

Die Geschichte und das Prinzip des Tötens der Ravenii in Extinction, erinnert an den Anime Attack on Titan. Die Hintergrundgeschichte und wie sie sich vor den Monstern schützen können, ist jedoch gänzlich anders. Hätten die Entwickler von Iron Galaxy Studios die fortführende Geschichte genauso erzählt, wie die Vergangenheit von Avil und Xandra wäre es wesentlich spannender gewesen. Zudem gibt es relativ wenig Abwechslung bei den Primärzielen, sodass die Missionen sich am Ende immer wiederholen. Doch die Kämpfe, die Ravenii und die Umgebung sind ihnen gut gelungen. Durch das Unterschiedliche Aussehen der Ravenii und ihrer Rüstungen hat man das Gefühl, dass man immer gegen ein Unikat kämpft, bei dem man eine andere Taktik verwenden muss. Auch die Orte unterscheiden sich stark und man hat wirklich das Gefühl, man reist von einem Ende des Königreichs zum anderen. Zudem wird durch die Comic ähnliche Grafik die Gewalt des Spiels deutlich entschärft.

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