F1 2003

F1 2003 Testbericht

Formel Eins 2003

Es ist nicht lange her, als eine Meldung im Internet auftauchte, die im direkten Zusammenhang mit Formel Eins 2003 steht: Sony sichert sich fuer 4 Jahre (2003 – 2006) exclusiv die Formel 1 Lizenz. Fans wissen von den Neuerungen, die der Sport in jener Saison erfahren hat, die natuerlich mit in das Game eingeflossen sind. Wer also in den naechsten Jahren mit den aktuellen Daten auf Titeljagd gehen will, kommt um eine Sony Konsole nicht herum.

Der Simulationsmodus

Fuer viele duerfte der Simulationsmodus den Kern des Gamees darstellen. Hier benutzt man nicht aggressiv bzw. stur Gas und Bremse, sondern muss viel defensiver an die Sachen herangehen – stark von den gewaehlten Einstellungen abhaengig. Hier bietet einem das Game darum alle gewuenschten Freiheiten. Man waehlt entweder eine der drei vordefiniert Einstellungen (Anfaenger, Fortgeschrittener oder Profi) oder man passt den Simulationsgrad ganz seinen Beduerfnissen an. Hier laesst sich so gut wie alles an- bzw. ausschalten, was Einfluss auf den Gameverlauf hat, sei es nun das Wetter, das Schadensmodell, die Flaggen, mechanische Ausfaelle, Benzinverbrauch, KI-Staerke (Kuenstliche Intelligenz) usw.

1142720181245255173 Dass die Einstellungsvielfalt auch ihre Grenzen hat, zeigt die Rennlange. Die normalen Rennen sind bei voller Laenge nicht kuerzer als ihre realen Vorbilder, was einen ziemlich lange vor der PS2 haelt, da eine Speicherung waehrend der Rennen nicht moeglich ist (Waehrend der einzelnen Laeufe kann gespeichert werden). Die kleinste Distanz liegt mit 1/3 der Originaldistanz (Mittlere Distanz 2/3) noch gerade so im ertragbaren Bereich. Diese langen Renndistanzen sind der Gesamtatmosphaere zutraeglich, da man einfach vorher ueber eine Boxenstopstrategie nachdenken und sich auch laenger als 10 Minuten konzentrieren muss. Auch der Verschleiss der Bremsen und Reifen kommt hier erst so richtig zum tragen. Da man die Spritmenge einstellen kann, sind so viele Runden auch sinnvoll, da bei 3 Runden wenig Notwendigkeit dafuer besteht. Da man jene Option aber aendern kann, haette nichts gegen Simulationsrennen ueber weniger Runden gesprochen.

An gewisse Kleinigkeiten wurde gedacht, die dem Gameplay sehr zutraeglich sind. So gibt es die sog. Launchcontrol (Startautomatik), mit der sich der Start wesentlich einfach gestaltet, als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Gleichzeitig laesst sich im Rennen die Bremsbalance dreistufig verstellen und auch das Traktionssystem will den Beduerfnissen angepasst werden.

Beim Schadensmodell angekommen, waeren wir auch schon bei der ersten Auffaelligkeit, die sich nicht so ganz mit der Aufmachung vertragen will: Wenn man gegen eine Wand faehrt, loest sich das Auto schnell in seine Einzelteile auf, rammt man aber einen anderen Fahrer, traegt das Auto selten Schaeden davon. So kann man ruhig einmal den Vordermann als zusaetzliche Bremse gebrauchen, ohne dass man sich in der Box eine neue Nase abholen muss. Etwas komisch mutet dies schon an, da gerade Zusammenstoesse der Kontrahenten in der Formel 1 fast stetig zum Ende des Rennens fuehren. Natuerlich kann man es so drastisch nicht in das Game implementieren, da der Gamespass auf der Strecke bleiben wuerde, wenn man nach jedem kleinen Zusammenprall in die Box darf oder das Rennen ganz aufgegeben muss, doch sollten hier zumindest die gleichen Massstaebe angesetzt werden, wie es ja bei den Reifenstapeln bzw. Streckenbegrenzungen der Fall ist. Auch wenn man einmal ins Schlingern geraet oder Kontrahenten sich zeitweise Drehen, richten sie sich oft wie von Geisterhand genau in Fahrtrichtung aus, wenn sie zum Stillstand kommen.
Moechte man moeglichste reale Rennen bestreiten, bietet sich grundsaetzlich zwei Moeglichkeiten: Man startet ein einzelnes Rennwochende auf einer beliebigen Strecke oder man faehrt eine ganze Saison. Hier sieht man deutlich, wofuer die Lizenz gebraucht wurde. Alle Trainingslaeufe wurden ins Game integriert und koennen vom Gameer absolviert werden. So kann man in den freien Trainingslaeufen am Freitag sein Auto fuer das erste Qualifikationstraining abstimmen, um dann Samstags in den anderen freien Laeufen und dem Warm Up das Auto letztendlich fuer die zweite Qualifikation betriebsbereit zu machen. Wie es sich gehoert darf zwischen dem zweiten Qualifikationstraining und dem Rennen nichts mehr am Auto verstellt werden und auch die Benzinmenge bleibt unveraendert.
1142720176409611564Starkes Einfluss haben die gewaehlten Optionen auf das Fahrverhalten, dass man an den Tag legen sollte. Bevor die Schaeden eingeschaltet werden, sollte man die Strecke auswendig kennen, da ein verpasster Bremspunkt mit anschliessenden Ausritt ins Kiesbett bzw. ein Kontakt mit der Streckenbegrenzung in vielen Faellen das Aus bedeutet, da es sich mit 3 Reifen nicht so gut faehrt und das Rennen automatisch als ‘Aufgegeben' gewertet wird. Auch den Verschleiss der Reifen und der Bremsen sollte man nicht unberuecksichtigt lassen, da man sich nicht waehrend des ganzen Rennens auf 100%-ige Leistung der Teile verlassen darf. Mitdenken ist also auch hier gefragt, moechte man nicht bei der naechsten Schikane den Einlenkpunkt verpassen.

Ist es auf der Stufe ‘Anfaenger' noch nicht unbedingt notwendig, sein Auto Runde um Runde besser abzustimmen, geht es spaetestens im Profimodus nicht mehr ohne, da die Konkurrenz dann auch Pole-Position-Ansprueche stellt. So verbringt man also nicht wenig Zeit in der sehr gut ausgestatteten Werkstatt damit, das Auto an die Strecke anzupassen. Die Liste der dabei vorhandenen Moeglichkeiten ist lang: Man aendert die Treibstoffmenge, den Typus der Bremsscheiben, die Bodenfreiheit, die Federung, den Radsturz, waehlt den Reifentyp und die Mischung aus, verlagert das Gewicht des Fahrzeuges usw.
Das Flaggensystem funktioniert nicht stetig vollkommen richtig. So ist es bei vielen Schikanen moeglich, einfach gerade aus durchzufahren, ohne dass man fuer 10 Sekunden in die Box muss. So arbeitet man sich sehr schnell nach vorne, ohne sich gross anstrengen zu muessen. Der ehrenhafte Gameer sollte aber auf jene Art des Ueberholens verzichten, da es einfach keinen Spass macht. Ueberholen ist darum in der Formel 1 eine Lehre fuer sich und moechte dementsprechend geuebt und praktiziert werden , – Ueberholen ist darum gar nicht so einfach.
Dass das Fahrverhalten sich dementsprechend aendert, versteht sich von selbst. Es kann durchaus entscheidend sein, wenn man am Ende der Gerade 10 Km/h mehr auf dem Tacho hat als der Gegner, um sich dann gekonnt an ihm vorbeizubremsen.

Wird man selbst vom Feld eingeholt, kriegt man schnell die blaue Flagge gezeigt; holt man das Feld selbst ein, machen die Fahrer nicht den Anschein, dass sei einen freiwillig vorbeilassen wollen, was sie eigentlich muessten.
Bei den Kameraperspektiven gibt es eine gute Auswahl. Zur Auswahl stehen hier zwei 3rd-Person Varianten (nah und fern) und 3 Cockpit-Perspektiven: Bei der ersten betrachtet man das Geschehen durch eine Kamera, die ueber dem Kopf des Fahrers haengt; In der zweiten Einstellungen schaut man direkt durch den Helm , – Das Gefuehl beim Fahren kommt hier genial herueber, auch wenn es nicht die beste Wahl fuer schnelle Zeiten ist; Bei der letzten handelt es sich um die wohlbekannte Stossstangenkamera.[]

Der Arcademodus

Wer keine Lust auf lange Trainingssessions hat, um das Auto perfekt auszubalancieren, der kann sich im Arcademodus ohne grosse Voreinstellungen in das virtuelle Cockpit setzen, um einfach nur ein paar Runden zu drehen. Auch hier kann man entweder ein einzelnes Rennen bestreiten oder eine ganze Saison beginnen. Die Trainingslaeufe fallen hier komplett weg, da das Auto ja nicht mehr abgestimmt werden muss. Man startet dabei stetig vom Ende des Feldes, wobei die Rundenanzahl dem nicht so geuebten Gameer angepasst wurde; Sie betraegt nun 3 Runden.

Zudem ist es moeglich, ein benutzerdefiniertes Rennen zu starten, in dem sich Rundenanzahl und Startposition manuell aendern lassen. Die Rundenanzahl muss dabei zwischen drei und neun Runden liegen. Wenn die Startaufstellung gezeigt wird, kann man die Reihefolge der Fahrer einfach per Tastendruck aendern.

Auch beim Schadensmodell gelten hier andere Regeln. So zerlegt man nun nicht mehr sein Auto, sondern bekommt unten links angezeigt, wie viel vom Fahrzeug noch heil bzw. schon kaputt ist. Ist es fast schrottreif, faengt das Auto an zu qualmen und man sollte moeglichst jeden weiteren Kontakt vermeiden. Damit das Rennen aber nicht zu schnell zu Ende ist, wird das Mass der Zerstoerung nach jeder Runde auf ein ertraegliches Mass gesenkt, sodass auch Anfaenger ziemlich schnell ihre ersten Erfolge verbuchen duerften.

Spaetestens im Arcademodus muss man auf Schikanen keine Ruecksicht mehr nehmen. Kuerzt man ab, bekommt man keinerlei Strafen und da das Auto so gut wie jederzeit auf dem Boden klebt, hat man selbst kaum Nachteile. So kann man viele Rennen relativ leicht gewinnen, wobei auch hier gilt: wer abkuerzt, verdirbt sich selbst den Spass.

Zweigameerfreuden?

Neben dem Arcade und dem Simulationsmodus werden dem Gameer noch weitere Gamevarianten geboten. Beim Zuschauermodus schaut man ausschliesslich den CPU-Fahrern ueber die Schulter, was aber aufgrund der eher maessigen Replays, die man sich uebrigens auch fuer jedes andere Rennen anschauen darf, keine rechte Freude aufkommen laesst. Im Zeitrennen geht man auf Zeitenjagd, wobei sich dies sehr einfach gestaltet. Man darf hier nicht von der Strecke abkommen, weshalb ein Abkuerzen diesmal wegfaellt. Zu Gewinnen gibt es Trophaeen, die hinterher beliebig oft betrachtet werden koennen.

1142720187199300497Wie es sich fuer ein Renngame gehoert, wurde ein Multiplayermodus integriert. Verschiedene Moeglichkeiten fuer ein gemeinsames Game werden dem Gameer geboten, wobei es sogar zwei Modi gibt, die mit nur einem Controller gegamet werden koennen: Zeitrennen und Hotseat. Im Zeitrennen geht man einfach nacheinander auf Zeitenjagd, genauso, wie es beim Einzelgameerzeitfahren der Fall ist. Der Hotseat-Modus bietet etwas mehr Innovation. Zu Beginn faehrt jeder eine Qualifikationsrunde um denjenigen zu bestimmen, der beginnen darf. Am Rennen nimmt das ganze Feld teil, inklusive der beiden menschlichen Fahrer. Der Schnellere der beiden beginnt mit der Fahrt und hat nun eine gewisse Zeit die Kontrolle ueber sein Auto. Das Auto des zweiten Gameers wird solange von der CPU gesteuert. Wenn der Timer eingeblendet wird, uebernimmt die CPU die Kontrolle ueber beide Autos – der Controller wird nun weitergereicht und der andere Gameer darf sein Auto steuern. So faehrt man nun ein normales Arcaderennen.
Die Splitscreenmodi fallen zunaechst durch eine sehr schlechte Grafik auf. Der Sound will nicht mehr gefallen, die Framerate ist nicht konstant und alles wirkt sehr lieblos. In jenem Grafiksumpf darf man nun ein einfaches 1 gegen 1 Rennen machen oder im ganzen Feld gegeneinander fahren.[]

Alles Stand 2003?

Das nicht alles aus der laufenden Saison den Weg ins Game gefunden hat, faellt nur F1 Begeisterten auf. Diese Ausnahmen beschraenken sich dabei eher auf das Streckendesign als auf die anderen Komponenten. Zur Auswahl stehen die 20 Autos der 10 aktuellen Teams und natuerlich die dazugehoerigen Fahrer. Man braucht jedoch haeufig schon etwas Phantasie, wenn man in den virtuellen Gesichtern das Original erkennen moechte – sobald der Helm aber auf dem Kopf sitzt, klaert sich jenes Problem ja von alleine. Der schon genannte Wochenendplan hat auch den Weg ins Game gefunden, genauso wie die RTL-Sprecher Heiko Wasser und Christian Danner.

Beim Streckendesign war man nicht so gruendlich. Die Entwickler bekamen wohl zu spaet die genauen Daten der Strecken nach den Ae;nderungen, sodass es keine Moeglichkeit mehr gab, sie im Game anzupassen. So wird es wohl es erst im naechsten Game moeglich sein, den neuen Stadtkurs von Monaco oder die veraenderte Nuerburgring-Schikane zu fahren.

Grafik und Sound

Die Grafik hat sich leicht gegenueber dem Vorgaenger verbessert. Die Boliden glaenzen schoen und sind sehr gut modelliert. Die komplette Werbung der F1-Autos hat nicht den Weg ins Game gefunden, aber das, was vorhanden ist, laesst sich gut erkennen und reicht fuer die richtige Atmosphaere. Auch laesst sich am Ende jeder Geraden z.B. gut der Schriftzug Kimi auf der Heckflosse seines McLaren erkennen.

Die Strecken sehen ebenfalls gut aus, auch wenn Grafikuebergaenge (niedrig- und hochaufloesend) zu erkennen sind. Hier haette man vielleicht etwas retuschieren koennen, auch wenn es eher eine Nebensaechlichkeit ist, die einem im Rennen so gut wie gar nicht auffaellt, da man sich auf andere Sachen konzentrieren muss. Leider darf sich der Gameer bei den Cockpit Perspektiven mit einer Nebelwand begnuegen, die deutlich sichtbar eine Autolaenge vor einem dahinrast. Schade eigentlich, da besonders bei jenen Kameraeinstellungen das Fahren richtig Spass macht und man erst das richtige Geschwindigkeitsgefuehl bekommt.

Bei den Zuschauern hat man es mit den ueblichen Pappaufstellern zu tun, dafuer bekommt man aber huebsche Baeume und Hintergruende, die entscheidend zum Gesamtbild der Strecke beitragen, wie es z.B. in Monaco der Fall ist. Die Umgebung ist wie bei fast jedem Renngame eher leblos, was aber nicht weiter schlimm ist, da hoppelnde Hasen sowieso keinem auffallen wuerden. Nette Gimmicks gibt es trotzdem, wie z.B. Kamerahubschrauber, die ueber der Strecke schweben.

Der Sound ist auch ein Thema fuer sich. Differenzieren muss man hier zwischen den Geraeuschen, die mit Fahrzeug zu tun haben, und dem, was die Box bzw. Kommentatoren von sich geben. Vorteilhaft ist, dass sich die einzelnen Lautstaerken Tonspuren (Boxenkommentar, Motoren usw.) individuell regeln lassen.

1142720194386059771 Der Klang der F1-Boliden wurde sehr gut in das Game uebertragen: Die Motoren sind laut und schmerzen bei der richtigen Lautstaerke in den Ohren. Ob es nun das schnelle Beschleunigen oder das folgende Abbremsen ist, man hat jederzeit das Gefuehl der Live-Uebertragung von Premiere oder RTL zu folgen. Man hoert den kaputten Motor, falls irgendwelche Gaenge nicht mehr da sind nach einem Motorschaden, das zurueckgeworfene Droehnen der Motoren, wenn man mit 300 durch den Tunnel rast oder das Rattern nach Einschalten des Drehzahlbegrenzers. Der Klang unterscheidet sich dabei sogar von Auto zu Auto etwas, sodass fuer das richtige Feeling gesorgt ist.

Bei den Kommentaren aus der Boxengasse sieht es nicht mehr so gut aus. Die Sprachsamples wiederholen sich schon im ersten Rennen und die Informationen, die man gefunkt bekommt, sind wenig sinnvoll, da man ein Grossteil der Dinge auf dem HUD (Head Up Display) angezeigt bekommt. Im Simulationsmodus ist es noch ertragbar, aber spaetestens im Arcademodus wuenscht man sich Hintergrundmusik und keine Stimme aus dem Hintergrund. ‘Riesen Unfall!', toent es bei jeder kleinsten Beruehrung mit einem Kontrahenten aus dem Lautsprecher. Es kommt nicht selten vor, dass man selbst ueberhaupt nichts von dem Unfall mitbekommen hat, sodass das Ganze schon etwas merkwuerdig anmutet.
Die Kommentatoren von RTL schalten das Mikrofon nur bei der Siegerehrung ein. Nachdem man die erste Ehrung hinter sich hat, wuenscht man sich aber gar nicht, dass die beiden mehr Zeit fuer die Uebertragung bekommen, so gekuenstelt wirkt die Sprache. Nur das Wiedererkennen der bekannten Sprecher bewahrt das Ganze davor, peinlich zu werden

Controller oder Lenkrad?

Die Steuerung ist spitze. Die Belegung ist sinnvoll, nicht zu kompliziert und das Fahrverhalten wirkt authentisch. Die X-Taste dient zum Gas geben und mit Quadrat wird gebremst. Die gleichen Funktionen uebernimmt bei Bedarf auch der rechte Analogstick. Mit Kreis wird der letzte Funkspruch der Boxencrew wiederholt und mit Dreieck wechselt man die Perspektive. Mit Select macht man seine Mechaniker in der Box bereit und Start oeffnet wie gewohnt das Pausenmenue. L2 und R2 dienen zum Schalten, mit R1 wirft man einen Blick zurueck. Die Startautomatik wird mit L1 betaetigt: Beim Start eines Simulationsrennens haelt man die L1 Taste gedrueckt, betaetigt dann die X-Taste und haelt auch jene gedrueckt. Gehen nun alle roten Lichter aus, muss man einfach die L1-Taste loslassen, um einen sauberen Start zu zeigen. Gelenkt wird ausschliesslich mit dem Analogstick, da das Steuerkreuz zur Verstellung der Bremsbalance und der Traktionskontrolle dient.

Richtig Freude macht das Game erst mit dem passenden Eingabegeraet: Dem Lenkrad. Aufgefuehrt werden die Lenkraeder ‘Logitech GT Force Steering-Wheel Controller', ‘Logitech Driving Force' und das ‘Speedster 2 Steering-Wheel Controller'. Man stellt dabei einfach sein Lenkrad in den Optionen ein und bekommt gleichzeitig die Tastenbelegung dafuer angezeigt. Mit etwas Uebung laesst sich so jede Schikane ohne Probleme nehmen.

Kommentar (LH) :

Das Game hinterliess gemischte Gefuehle bei mir. Das Auto faehrt sich nicht so stoerrisch, wie ich es mir von einem F1 Boliden gewuenscht haette. Es klebt regelrecht auf der Strecke und das Heck schiebt sich zu selten an einem vorbei. Hier muss aber jeder selbst wissen, ob er es positiv oder negativ findet, da man bei der entschaerften Fahrweise den Anfaengern entegenkommt. Aber warum sind dann die Rennen so lang? Um solche Rennen wirklich mit Freude bestreiten zu koennen, fehlt etwas Musik, da der Sound der Autos zwar gut ist, aber nach ein paar Stunden einfach zu eintoenig wird. Das Game ist nicht so richtig was fuer Anfaenger und auch nicht ganz was fuer Renngamenarren. Es macht im Gegensatz zu einem Gran Turismo einfach zu wenig Spass, um einen lange vor der Playstation halten zu koennen. Fuer F1-Fans gibt es aber keinerlei Bedenken.

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