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Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia (3DS) Test

Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia

7

Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia

7.0/10

Pros

  • Gelungene Neuauflage
  • Spannende Geschichte
  • Symphatische Protagonisten
  • Taktische Tiefe
  • Viel zu erkunden
  • Dungeon-Abwechslung

Cons

  • Quasi kein Tutorial
  • Schwankender Schwierigkeitsgrad
  • Altbackene Präsentation

Die Fire Emblem-Reihe hat ein lange Historie auf dem Nintendo DS. Und eine noch viel längere Historie bei Nintendo an sich. Mit Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia erscheint Ende des Monats nun das letzte Hauptspiel der Fire Emblem-Riehe für den 3DS. Eine reine Neuerscheinung ist es allerdings nicht, denn Shadows of Valentia ist ein Remake des 25 Jahre alten Fire Emblem Gaiden, das 1992 für Nintendo NES erschienen ist. Natürlich wurde der Titel insbesondere technisch etwas auf den neusten Stand gebracht, die Grundlage ist aber unverändert geblieben. Wir konnten das Spiel bereits ausführlich testen und erklären im Test, ob sich auch der aktuelle Strategie-Ausflug in die Fire Emlbem-Welt lohnt.

Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia – Der Kampf um Valentia

In Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia geht es storymäßig um den Konflikt in Valentia, bei dem die beiden verfeindeten Reiche Zofia und Rigel um die Vorherrschaft kämpfen. Mittendrin finden sich die Protagonisten Alm und Celica, die sich bereits seit der Kinderstube kennen und sehr enge Freunde sind. Die beiden steuert ihr auch und zwar unabhängig voneinander. Gerade zu Beginn des Spiels stehen sie auch kaum in Kontakt, was euch die Möglichkeit gibt in Ruhe die Mechaniken zu erlernen. Das ist enorm hilfreich, da es kein klassisches Tutorial gibt. Insbesondere auf dem höheren der beiden anwählbaren Schwierigkeitsgrade ist Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia nämlich ziemlich knackig und dürfte nicht nur Neulinge vor Probleme stellen.

Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia

Wie gewohnt schlagt ihr euch auf der Strategie-Karte durch das Reich und stellt euch den auftauchenden Gegnern auf der Taktik-Karte. Sobald das Spiel umschaltet, seht ihr eure Einheiten mitsamt ihrer Bewegungsreichweite in der Taktik-Ansicht. Hier könnt euch positionieren bzw angreifen. Für taktische Tiefe sorgen dabei die vielen Klassen, die nutzbar sind. Während Söldner sehr angriffsstarke Einheiten sind, ignorieren Pegasusritter beispielsweise das Terrain. Kavaliere haben mit ihren Pferden eine hohe Reichweite, während Schützen durch ihre Fernkampfwaffen über weite Distanzen angreifen können. Magier teilen ordentlich Schaden aus, können aber nicht viel einstecken und können daher zum Beispiel von Geistlichen geheilt werden. Als wäre das nicht schon Abwechslung genug könnt ihr eure Einheiten individuell hochleveln, ihre Ausrüstung anpassen und euch so den Gegebenheiten anpassen.

Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia – Alles auf Anfang

Wenn es trotz guter Vorbereitung mal nicht gelingt, den Feind zu besiegen habt ihr ein großes Ass im Ärmel. Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia bietet euch die Möglichkeit Milas Zeitenrad einzusetzen und so die Kämpfe um einige Aktionen zurückzudrehen. Dadurch könnt ihr Fehlentscheidungen wieder glattbügeln und euch noch einmal genau überlegen, wie ihr vorgehen sollt. Dennoch ist Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia kein leichtes Spiel und erfordert viel Arbeit. Praktischerweise könnt ihr Kämpfe wiederholen, um eure Truppe besser zu trainieren.

Außerhalb von Kämpfen seid ihr beispielsweise in Städten unterwegs, führt sehr statische Gespräche mit NPCs und verfolgt so die Story. Neu und sehr angenehm: Ihr könnt nun auch Dungeons betreten und zwar in 3D. Vor den Dungeons stellt ihr eure Truppe zusammen, die es mit euch bis zum Ziel schaffen muss. Ihr durchquert die Dungeons in einer (verhältnismäßig) schicken 3D-Ansicht und sobald es zum Kampf kommt wechselt das Spiel wieder in den Taktik-Bildschirm. Auf letzterem kann auch zwischen Iso- und Vogelperspektive gewechselt werden, damit keine Einheiten hinter Wänden oder ähnlichem versteckt bleiben.

Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia – Der Zahn der Zeit

Auch wenn Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia eine grunderneuerte Version des Klassikers Gaiden von 92 ist, erkennt man dennoch an einigen Stellen das Alter. Die Supporter-Funktionen beieinanderstehender Einheiten beispielsweise fehlt, obwohl sie bei vorherigen Serienteilen implementiert war. Auch die langweilig präsentierten Städte und die grundsätzliche Menü-Struktur zeugen nicht gerade von Innovationsüberfluss. Die Kampf-Animationen zeigen klar die Grenzen des 3DS, sowie das Alter der Fire Emblem-Technik auf. Spiele wie Pokemon schneiden da deutlich besser ab.


Fazit:

Philipp Kleidt Fire Emblem Echoes: Shadows of ValentiaTrotz der technisch und spielerisch etwas angestaubten Oberfläche kann das Remake Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia überzeugen. Die spannende Geschichte um den Konflikt in Valenzia mit den beiden Protagonisten Alm und Celica im Vordergrund motivieren immer wieder den 3DS in die Hand zu nehmen. Ein wenig mehr Einsteigerfreundlichkeit und Modernität in der Präsentation hätten aber sicherlich nicht geschadet.

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...ist seit 2008 bei Spieletester.de als Redakteur tätig. Er spielt am liebsten First-person Shooter und wenn es die Zeit zulässt auch gerne (J)RPGs. Bei Spieletester.com ist er außerdem unser Mann für Adventures, vornehmlich Point’n’Clicks, sowie Indie-Spiele

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