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For Honor (PC/PS4/Xbox One) Test

Endlich hat auch For Honor seinen Platz in der Gamingwelt eingenommen. Dabei haben sich die Entwickler ein neues Spielsystem ausgedacht. In For Honor versetzen wir uns in die Lage von Rittern, Wikingern und Samuraikriegern und müssen für die jeweilige Ideologie Schlachten austragen. Die Entwickler gehen aufs Ganze: Facettenreicher Online Modus mit freischaltbaren Objekten, Singleplayer mit bis zu 18 Missionen und realistische Kampfmechanik. Ob die Quantität auch eine große Qualität vorweist, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen.

For Honor – Auch alleine gut?

Zu Beginn des Spiels haben wir die Möglichkeit, uns für eine Gruppe von Kriegern entscheiden. Zur Auswahl stehen: Ritter, Wikinger und die Samurai. In den folgenden 18 Missionen war es meinerseits nur verwirrend, dass ich ständig in einer andere Soldatenklasse bzw. Rüstung einspringen musste. Hierdurch wusste ich oftmals überhaupt nicht, wer ich überhaupt bin. In vielen Missionen befindet man sich in einer Schlacht mit dutzenden CPU-Gegnern. Die Kampagne – oder auch der Story-Modus – enttäuscht dabei auf ganzer Linie. .

For Honor

Obwohl das Potenzial für eine Story wirklich vorhanden ist. Man könnte sich hier auf jeden Fall etwas für den nächsten Teil einfallen lassen. Die „Kampagne“, die wir im Spiel vorfinden, dient dazu uns auf den Multiplayer vorzubereiten. In der Kampagne werden wir mit denselben Aufgaben konfrontiert, wie im Multiplayer mit dem Unterschied, dass wir im Multiplayer als Team die Aufgaben erfüllen können.

For Honor – Fraktionen im Krieg

Ein positiver Aspekt ist, dass man die Story von For Honor auch mit einem Freund erleben kann. Hierzu packt Ubisoft unter anderem z.B. einen 2 Spieler Onlinemodus ins Spiel.

Im Multiplayer könnt ihr euch mit anderen Spielern messen und eure Fraktion zum Sieg führen. Dabei habt ihr es selbst in der Hand, ob ihr euch für das Eins gegen Eins Duell entscheidet, oder klassisch, solange spielt bis eine Seite alle Krieger verloren hat.

For HonorIm Spielmodus Domination ist festzustellen, dass bestimmte Stellen zu erobern sind und diese auch in Stellung gehalten werden müssen. Dabei werdet ihr auf die Probe gestellt und müsst alle feindlichen Kämpfer ausschalten. Gewinnen wir die Schlachten, so verändert sich die Weltkarte, je nach Auswahl unserer Fraktion, die wir unterstützen. Wir haben es in der Hand, welche Gebiete von Samurai, Ritter und Wikingern besetzt sind. Ebenso können wir mit zahlreichem Aufgebot und Ressourcen die jeweiligen Gegner in die Knie zwingen.

Gute Leistungen lohnen sich obendrein, denn es sind bis zu zwölf Soldatenklassen freischaltbar. Die freigeschalteten Objekte können wir nutzen, um unsere Fähigkeiten zu verbessern und unseren Krieger nach unserem Belieben auszurüsten bzw. optisch anzupassen. Besonders gefällt mir, dass die einzelnen Ausrüstungsgegenstände spezifisch nur eine bestimmte Fähigkeit verbessert bzw. die Objekte unterschiedliche Stärken haben. Auch das die eingelösten Belohnungen nicht langfristig gelten, sind positiv zu sehen. Hierdurch werden die Karten der Schlacht für das nächste Match neu gemischt.

For Honor – Schnetzelspaß

In Sachen Gameplay kann ich nur lobende Worte für die Entwickler finden. Die unterschiedlichen Charaktere wurden mit bestimmten Stärken erstellt. Jeder von ihnen hat auch seine Schwächen. Im Vergleich zu herkömmlichen Kampfsystemen, wie etwa bei Assassin’s Creed gefällt mir die Vielfältigkeit der Angriff-und Verteidigungskombos besonders gut. Die einzelnen Charaktere weisen unterschiedliche Kampfstile auf, da sie auch unterschiedliche Ausrüstungen besitzen. Mit einem Speer hat man Vorteile in der Schnelligkeit und kann so seinen Gegner überraschen.

For HonorFür die Laien gibt es auch entsprechend eine Auflistung der Kombos, die man auswendig lernen kann. Natürlich ist es in For Honor auch möglich, einfach nur draufzuhauen, jedoch hängt dies auch vom jeweiligen Schwierigkeitsgrad ab. Ansonsten ist Geschicklichkeit gefragt. Während der Schlacht stellt ihr dann fest, dass ihr mit eurem Schwert aus unterschiedlichen Richtungen euren Gegner angreifen könnt. Ihr könnt euch entscheiden, mit dem Schwert weit auszuholen und seitlich anzugreifen oder aber ihr greift frontal mit einem kurzen Schlag an.

In Puncto Grafik fällt mir nur ein zu sagen: Wow. Vor allem auf einem potenten PC oder der PS4 Pro erlebt ihr hier die beste Performance. Angefangen von den Charakteren und der realistischen Ausrüstung, an denen auch jedes Detail zu erkennen ist, bis hin zu der Darstellung des Wetters. Durch den Sound kommt man schon in eine Kriegsatmosphäre einer mittelalterlichen Schlacht. Durch die gewaltigen Festungen der Ritter oder den Schiffen der Wikinger, die wirklich das Herz lauter schlagen lassen, verstärkten bei mir diesen Effekt.

Fazit
For Honor begeistert mit viel Action und einer tollen grafischen Darstellung. Es bietet einen umfangreichen Multiplayer und aufgrund der freischaltbaren Objekte auch eine Langzeitmotivation. Wir werden immer wieder vor neuen Problemen aufgestellt und müssen diese durch Anwendung verschiedener Taktiken meistern. Gut, aber noch lange nicht ausreichend, ist auch die Auswahl der Spielmodi, da wir selbst entscheiden, ob wir einen 4 gegen 4 bzw. 2 gegen 2 Modus spielen wollen. Ich bin mir sicher, dass auch durch die kommen Zusatzinhalte For Honor noch eine längere Zeit auf den Bildschirmen vieler Gamer zu finden sein wird.
Gut
  • Umfangreicher Online Modus
  • Langzeitmotivation durch freischaltbare Objekte und Immer neuen Aufgaben
  • Schicke Grafik
  • Passender Sound zur Umgebungskulisse
  • Kampfmechanik ordentlich
  • Faction War mit vielen, guten Ideen
  • Coole Fähigkeiten
  • Starke Personalisierung
Weniger Gut
  • Lahme Kampagne
  • Online-Pflicht
  • Balancing nicht ganz optimal
  • Nominal wenige Karten
  • Nur vier Modi
8
Gut
Written by
Behrang ist seit 2016 bei Spieletester.de als Redakteur tätig. Und seit 2018 als Chefredakteur auf unserer Plattform unterwegs. Er gehört zu unserem Sport Spezialisten Team und ist großer FIFA-Fan.

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