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Forza Horizon 3

Nachdem ich in den Vorgängern bereits eine Spritztour durch Colorado sowie das Grenzgebiet zwischen Frankreich und Italien gemacht habe, geht es nun nach Down Under. Australien gibt sich die Ehre in Forza Horizon 3 und will vor allem mit seinen abwechslungsreichen Locations überzeugen. Dass die Jungs bei Playground Games den Spielplatz einmal mehr so richtig ausnutzen, sollte euch dabei wenig überraschen. Welche Neuheiten es gibt, verrät dabei der Test!

Wenn es eine große Änderung im Vergleich zum Vorgänger gibt, dann betrifft es das Festival. Anstatt nur den Anweisungen des Chefs zu folgen, seid nun ihr selbst der Boss! Damit geht auch eine riesige Entscheidungsfreiheit einher. Welche Radios wollt ihr unter die eigenen Fittiche nehmen? Welche Locations sollen eröffnet werden? Und so weiter und so fort – die Entwickler haben quasi das gesamte Konzept auf den Kopf gestellt und überlassen euch einer waschechten Sandbox, die ihr definieren dürft.

Forza Horizon 3

Forza Horizon 3 – Nach Lust und Laune

Während ihr also einerseits diverse Entscheidungen trefft, dürft ihr andererseits auch ganz bequem durch Australien düsen. Und dabei gibt es keine echten Vorgaben, denn an den zahlreichen markierten Rennpunkten gibt es zwar vorgeschlagene Events von Playground Games, aber wer etwas Zeit hat, kann in den Blaupausen-Modus wechseln. Hier dürft ihr dann eigene Events kreieren. Dabei habt ihr die Wahl aus Fahrzeugklassen, Rundenzahl, Wetter und so weiter und so fort.

Und auch damit ist es noch längst nicht getan, denn die Spielwelt ist rappelvoll mit potenziellen Spots für (Mini-)Events und Attraktionen. Stunts, versteckte Luxuskarren, Aussichtspunkte und so weiter und so fort – wer einfach nur die Spielwelt erkunden will, bekommt neben einer fantastischen Optik auch vieles zu sehen. Dabei ist Australien nie wirklich leer, denn die Drivatare sind natürlich wieder mit von der Partie. Wenn ihr also einen solchen Fahrer seht und euch von hinten an ihn heranwagt, könnt ihr diesen via Knopfdruck zu einem Rennen herausfordern. Dadurch fühlt sich Forza Horizon 3 ungemein lebendig an und hievt das ganze Festival-Thema auf ein neues Level.

Forza Horizon 3Doch was ist der Sinn des Events? Während ihr also die verschiedenen und recht abwechslungsreichen Rennen absolviert oder einfache Herausforderungen meistert, sammelt ihr Fans. Sobald ihr eine gewisse Menge gesammelt habt, wird das Festival automatisch größer und bietet weitere Möglichkeiten. Und so könnt ihr auch noch mehr Örtlichkeiten erschließen, um Standorte für die Fete aufzumachen. Zudem spielt auch die Community eine große Rolle, sodass ihr einmal mehr eigene Clubs erstellt. So könnt ihr gemeinsam mit anderen Spielern im Club in Ranglisten gegeneinander antreten. Zudem gibt es endlich wieder ein Auktionshaus, wo ihr Karren verkaufen könnt, die ihr ohnehin nie benutzt.

Forza Horizon 3 – Abwechslung wohin das Auge schaut

Einen Extra-Absatz verdient die Australien selbst. Playground Games hat sich nicht lumpen lassen und aus den Fehlern von Forza Horizon 2 gelernt. Anstatt einfach nur grüne Landschaften zu bieten, nutzen die Entwickler das gesamte Repertoire der Outbacks. Malerische Strände, dichte Wälder und natürlich auch Metropolen dürfen im dritten Ableger der Festival-basierten Reihe nicht fehlen. Der herrliche Tag-/Nachtwechsel sowie die sehr guten Wettereffekte machen dabei so einiges her, wenngleich es gelegentlich zu Einbrüchen der Framerate kommt, wenn der Wetterwechsel stattfindet.

Spielerisch ist Forza Horizon 3 einmal mehr ein Mittelding aus Simulation und Arcade. Alle Wagen fühlen sich ungemein unterschiedlich an und je nach Beschaffenheit des Bodens – Schlamm, Pfütze, Sand, etc – müsst ihr entsprechend reagieren. Dem gegenüber stehen wiederum stehen der Vandalismus und die mitunter total bizarren Spielmodi im Online-Modus des Spiels (u.a. eine Variante von Capture the Flag!).

Und damit kommen wir auch schon zum Online-Modus. Wie auch schon im Vorgänger könnt ihr gegen bis zu 12 Spieler antreten. Dabei gibt es nicht nur stinknormale Rennen, sondern auch ausgefallene Modi wie „infizierte Wagen“ oder der oben bereits erwähnten Capture the Flag-Variante. Zudem dürft ihr erstmals in der Serie den gesamten Story-Modus im Koop mit bis zu drei weiteren Spielern spielen. Um für Fairness zu sorgen, werden sämtliche Fortschritte gleichermaßen auf alle Beteiligten aufgeteilt. Und obendrauf gibt es noch einen Bonus fürs Koop-Spielen. An dieser Stelle sei erwähnt: Die Freunde können problemlos dank Xbox Play Anywhere auch vom PC stammen!

Forza Horizon 3 – Auf Hochglanz poliert

Dabei ist nicht nur das Gameplay ist auf allerhöchstem Niveau, sonder auch die Grafik. Zudem können sich Besitzer einer Xbox One S auf HDR freuen, wodurch die ganze Szenerie sogar noch authentischer wirkt. Aber keine Sorge: Auch Standard-Xbox-Spieler bekommen ein astrein aussehendes Rennspiel. Auf dem PC braucht es modernste Hardware, um wirklich alles herauszuholen. Verglichen mit dem PC bewegt sich die Konsolenfassung auf der „Hoch“-Stufe, was also den maximalen Einstellungen recht nahekommt.

Und auch akustisch bekommt ihr so einiges geboten. Die verschiedenen Radiosender sind stilistisch sehr unterschiedlich und bedienen allerhand Genre, sodass niemand außen vorgelassen werden sollte. Zudem wissen die englischen Sprecher durchgehend zu überzeugen.


Fazit:

[blockquote cite=”Benjamin Dadash-Natadj”]Benjamin Dadash-Natadj Madden NFL 17Forza Horizon 3 ist zweifelsfrei der beste Ableger der Reihe. Alleine die Möglichkeit, eigene Events zu erstellen und für die Gestaltung des Events selbst verantwortlich zu sein, macht ungemein viel Laune. Und das Setting! Ein Traum. Wenn ihr keine Scheu vor Arcade-Racern mit einem kleinen Touch Simulation habt, dann führt absolut kein Weg an Forza Horizon 3 vorbei. Dieses Spiel gehört in jede gut sortierte Sammlung auf der Xbox One (S) – und neuerdings auch in eure PC-Sammlung.
[/blockquote]

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