Startseite » Testberichte » Furi (Nintendo Switch) Test

Furi (Nintendo Switch) Test

8

Furi

8.0/10

Pros

  • Spielewelt macht mit knallbunten Farben optisch einen guten Eindruck
  • Schwierigkeitsgrad auswählbar

Cons

  • Sehr viele Frustrationsmomente möglich
  • Einfacher Schwierigkeitsgrad immer noch zu anspruchsvoll
  • Eintönige Kämpfe und wenige Storyinhalte

Mit Furi ist ein weiteres actionreiches Indie-Game auf dem Spielemarkt, welches sich von der breiten Masse abheben möchte. Die Entwickler von The Game Bakers haben in der Vergangenheit viele Mobile-Titel veröffentlicht. Bei Furi fokussieren sie sich dem Anschein nach auf ein actionreiches Gameplay und weniger auf eine spannende Story. Ob mir die Idee und das Gameplay von Furi gefallen hat? Ihr erfahrt es in den nachfolgenden Zeilen.

Furi- Ein Leben im Alptraum

Anders kann ich den Beginn der Handlung nicht beschreiben. Ihr wacht im Gefängnis auf und werdet gefoltert. Wie aus dem Nichts erscheint eine Kreatur im Hasenkostüm und rüstet euch mit einem Schwert aus. An dieser Stelle fängt der Kampf um das nackte Überleben an.
Um aus dem „Gefängnis“ zu flüchten müsst ihr euch einer Reihe an Bosskämpfen stellen. Aus meiner Sicht bahnt sich schon zu Beginn ein großer Frustfaktor an. Obwohl die Kämpfe immer nur gegen einen einzigen Gegner stattfinden, erweisen sich diese als ziemlich nervenberaubend.

Furi- Taktische Meisterleistung

Wenn ihr euch auf Furi einlässt solltet ihr euch im Verlauf des Spiels taktische Aktionen überlegen. Das Kampfsystem ist übersichtlich. Es zeigt sich jedoch, dass die Ausführung eintöniger Kampfaktionen nicht zum Erfolg führt. Grundsätzlich habt ihr die Möglichkeit auf euren Gegner mit eurer Laserpistole zu schießen oder mit eurem Schwert anzugreifen. Den gegnerischen Angriffen könnt ihr ausweichen oder parieren.
Eure Taktik sollte sich abhängig von Gegner zu Gegner und von der Kampfphase unterscheiden. Außerdem müsst ihr auf die Umgebung der Kampfarenen achten, um Kampfaktionen gezielter und besser auszunutzen.
In einer Kampfphase kann sich zum Beispiel eure Laserpistole aus der Entfernung als geeignetes Kampfmittel zeigen. Im Prinzip müsst ihr die Schwächen des Gegners zu eurem eigenen Vorteil ausspielen. In einigen Fällen müsst ihr euch auf einen Nahkampf mit eurem Schwert einlassen oder euren Gegner aus der Entfernung bekämpfen.

Furi- Kein Ende in Sicht

Eine weitere Besonderheit von Furi ist, dass euer Charakter im Verlaufe des Spiels keine neuen Fähigkeiten oder Ausrüstungsgegenstände erhält. Persönlich finde ich das positiv, da jeder Spieler dadurch die gleiche Ausgangslage erhält.
Das Spiel beginnt ihr mit drei Leben. Wenn ihr einen Kampf dreimal verliert beginnt der Bosskampf wieder von vorne. Wenn ihr in einer Kampfphase sterben solltet könnt ihr durch den Gewinn einer Kampfphase ein Leben wieder dazugewinnen. Eine Besonderheit ist, dass sich nach jeder Kampfphase eure Lebensenergie und die des Gegners vollständig auflädt.
Im Verlauf des Spiels bekommt ihr mehr Hintergrundinformationen über eure Spielewelt und läuft gemeinsam mit eurem „Freund“ im Hasenkostüm zu den nächsten Bosskämpfen, die euch bevorstehen. Dabei erfahrt ihr auf dem Weg auch mehr über die Boss-Bewohner. Aus diesem Grund zeigt sich in Furi eine große Eintönigkeit, da ihr keine wirklich großen Entdeckungen macht. Eine Abwechslung neben den Bosskämpfen würde sicherlich dem Spiel guttun. Dadurch könnte vor allem der große Frustfaktor minimiert werden. Die Länge eines Bosskampfs kann abhängig von euren Fähigkeiten bis zu 30-40 Minuten dauern. Wohlbemerkt müsst ihr eure Anzahl an Fehlversuchen miteinbeziehen.


Fazit

Meiner Meinung nach erweist sich Furi als das FIFA im Bereich der Indie-Games. Die Frustmomente können jede Menge Ärger verursachen. Es wäre nicht verwunderlich, dass einige Spieler ihre Beherrschung verlieren. Wenn ihr Niederlagen verkraften könnt ist Furi definitiv geeignet für euch. Herausforderungsliebhaber werden einen großen Spaß an Furi haben, da es anspruchsvolle Kämpfe und einen hohen Schwierigkeitsgrad bereitstellt. Die Nintendo Switch-Version von Furi stellt neben dem Hauptspiel auch den Zusatzinhalt One More Fight zur Verfügung, in der ihr unter anderem die Schwierigkeitsgrade Furi und Furioser auswählen könnt. Dies ist eine weitere Gelegenheit für Spieler ihr Können unter Beweis zu stellen. Für mich persönlich war jedoch der einfachste Schwierigkeits schon zu anspruchsvoll.

Written by
Behrang ist seit 2016 bei Spieletester.de als Redakteur tätig. Und seit 2018 als Chefredakteur auf unserer Plattform unterwegs. Er gehört zu unserem Sport Spezialisten Team und ist großer FIFA-Fan.

Was sagst Du?

0 0

Kommentar hinterlassen

Leave a Reply

Your email address will not be published.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

x
Gibst Du uns ein Like?:Schon geliked? Dann kannst Du es schließen.