Ghosthunter

Ghosthunter Testbericht

Klassische Tugenden Wie schon im letzten Action-Adventure aus gleichem Hause schluepft ihr auch bei ‘Ghosthunter' in die Haut eines Heldens wider Willen, der aus seiner bis dato doch so normalen Welt gerissen wird. Lazarus Jones, seines Zeichens Neuling bei der Detroiter Polizei, wird samt Partnerin unverhofft zu einer alten Schule zitiert, in welcher Jahre zuvor mysterioese Morde stattgefunden haben. Als sich nun auch noch Bauarbeiter ueber Geistererscheinungen in dem verfallenen Gemaeuer beschweren, macht sich das Duo auf, dem Schrecken ein Ende zu setzen. Im Keller stoesst Lazarus alsbald auf eine Geisterkammer und hat nichts Besseres zu tun, als die untoten Stoerenfriede freizulassen. Zu allem Uebel verschmilzt eines der Astralwesen mit dem Helden, waehrend der Rest scheinbar Gefallen an seiner Partnerin findet und mit jener Reissaus nimmt. Dank des unfreiwilligen Buendnisses kann Lazarus nun jedoch selbst in die Geisterwelt eintauchen und die ansonsten unsichtbaren Zeitgenossen erspaehen, so dass er sich ohne groessere Verzoegerung als Geisterbefighter auf eine wilde Verfolgungsjagd begibt.

Drei Dinge in einem

Im aus der Third-Person-Sicht zu gameenden Abenteuer erwartet euch eine Mischung aus klassischen Action-Einlagen, knackigen Raetseln sowie gelegentlich eingestreuten Schleichpassagen. Vor allem der Actionpart erweist sich jedoch als leicht ungewoehnlich. Waehrend ihr anfangs noch mit einer Desert Eagle unterwegs seid und euch nach und nach mit einem Scharfschuetzengewehr oder einem Granatwerfer versorgt, dienen alle Waffen doch nur dazu, Geister zu schwaechen und sie somit in die reale Welt zu ziehen. Einmal angeschossen, muesst ihr eure Widersacher mittels Plasmadiskus einfangen, um sie spaeter wieder ihrem Schicksal im Geistergefaengnis zu uebergeben. Waehrend euch eure Desert Eagle als Standardwaffe dient und somit ueber eine unbegrenzte Anzahl an Munition verfuegt, gilt es, die Zusatzwaffen mittels Astralenergie eingefangener Monster neu aufzuladen. Die Kaempfe erweisen sich im Uebrigen als ueberraschend gemaechlich, was dem Gameer jedoch mangels automatischer Zielfunktion und dem leicht traegen Verhalten eurer Gamefigur zugute kommt. Unterbrochen werden die Actioneinlagen durch kleinere Erkundungs- und Raetselabschnitte. Diese fallen mangels echter Interaktivitaet innerhalb der sehr linearen und erfreulich kompakten Levels und meist ziemlich abstruser Loesungswege leider etwas langatmig aus und sorgen fuer einen spuerbaren Bruch im ansonsten actionbetonten Gamefluss. Mal muesst ihr einen Geist als Stromleitung missbrauchen, mal gilt es, an vereinzelt im Levelabschnitt verteilten Beschwoerungsstellen den Geist in Lazarus selbst zu rufen, um als Astralwesen an bis dato unerreichbare Stellen zu gelangen. Vor allem der Mangel an echten Hinweisen sorgt hier fuer den einen oder anderen Frustmoment, so dass nur zu hoffen bleibt, dass Sony bis zum Release noch einmal nachbessert.

Kommentar (KH) :

sehr geil das teil

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