Gunship Battle 2 VR (Gear VR) Test

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Gunship Battle 2 VR

Gunship Battle 2 VR
7

Gunship Battle 2 VR

7/10

Pros

  • Ordentliche Grafik
  • VR-Funktionen gut umgesetzt
  • Mehrere Schwierigkeitsgrade
  • Kein Motion Sickness

Cons

  • 10 US-Dollar für rund 2h Spielzeit
  • Controller für optimales Spielerlebnis Pflicht
  • Schwache Story
  • Wenig anspruchsvolles Gameplay

In Gunship Battle 2 VR setzt ihr euch hinter das Steuer eines Helikopters in der virtuellen Welt. Dazu braucht ihr lediglich ein Samsung-Smartphone und das Gear VR. Und natürlich das Spiel. Wie sich das im Test schlägt, verrate ich euch in den nachfolgenden Zeilen!

Die Geschichte des 9,99 US-Dollar teuren VR-Spiels ist in zwei Episoden aufgeteilt. Grundsätzlich seid ihr ein Helikopter-Pilot mit großem Ego, auf dessen Schultern das gesamte Schicksal der Menschheit lastet. Was im Rahmen der Erzählung positiv hervorsticht, ist der Meta-Humor, denn oftmals macht sich das Spiel über sich selbst und die Standbilder lustig. Zwar vermag es die Geschichte nicht, über Klischees hinauszureichen und auch der Bodensatz ist hauchdünne, doch am Ende ist es nicht mehr als Mittel zum Zweck.

Gunship Battle 2 VR

Gunship Battle 2 VR – Ordentliches Spielerlebnis

Das Spielerlebnis von Gunship Battle 2 VR ist dagegen sehr gut gemacht. Es fühlt sich im Grunde genommen an wie eines dieser riesigen Arcade-Maschinen – aber mit mehr Kontrolle. Am wichtigsten ist allerdings, dass ihr einen Android-Controller habt, denn nur mit dem Headset zu spielen, ist sinnlos. Es macht keinen Spaß und lohnt schlicht nicht. Mit dem Controller hingegen ist es ein völlig anderes Erlebnis, weil ihr nur so optimal zielen und Objekten ausweichen könnt.

Die Spielmechanik ist simpel, aber effektiv. Mehr als die oben beschriebenen Dinge macht ihr nicht, dafür aber brillieren die 20 Missionen mit sehr viel Action. Grafisch bewegt sich der Titel auf dem Niveau einer PlayStation 2 und Xbox (Original). Der Sound scheint in Stereo ausgegeben zu werden, bewegt sich allerdings nicht mit, wenn ihr eure Position ändert.

Gunship Battle 2 VRAn dieser Stelle möchte ich auch sehr positiv hervorheben, dass der koreanische Entwickler Joycity sämtliche Ansätze von Motion Sickness sofort im Keim erstickt. Die Performance des Spiels ist sehr gut, sodass es zu keinerlei unnatürlichen Ereignissen kommt, die dem Gehirn zusetzen. Die Bewegungserkennung funktioniert überdies einwandfrei, wenngleich ihr nicht die technische Finesse eines Oculus Rift oder HTC Vive erwarten dürft. Zudem solltet ihr bedenken, dass es zum Preis von knapp 10 US-Dollar lediglich zwei Stunden an Spielzeit gibt. Das mag für VR-Spiele normal sein, ein teurer Spaß ist es aber damit schon.

Nach Abschluss einer Mission bekommt ihr ein wenig Ingame-Geld. Mit dem verdienten Geld lassen sich weitere Helikopter kaufen. Daneben gibt es Gegenstände, die das Spiel etwas vereinfachen. Dazu gehören unter anderem schnelle Nachladezeiten und mehr.


Fazit:

Zum Preis von rund 10 Euro bekommt ihr hier ein durchaus gelungenes VR-Erlebnis für eure Gear VR. Zwar sind die Missionen mit ihren 10 Minuten sehr kurz gehalten, doch am Ende überwiegt der positive Eindruck, dass mobile VR nicht nur Cartoon-Grafik bieten muss. Die Koreaner beweisen eindrucksvoll, dass auch etwas anspruchsvollere Projekte möglich sind. Gunship Battle 2 VR macht Spaß – mit einem Controller. Wenn es einen Nachfolger gibt, wünsche ich mir aber etwas mehr Fleisch. Sprich: Mehr Tiefe, mehr Waffen, Helikopter. Einfach: Mehr!

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