Hardware: Online Arena

Hardware: Online Arena Testbericht

Wer kennt das Problem nicht: Man kommt gerade gestresst nach Hause, sass vor ein paar Minuten noch gemuetlich mit seinen Freunden zusammen oder stand einfach nur gelangweilt in einer Ecke. Nun hat man Lust, einfach einmal ein paar Minuten zu gameen, ohne dass man sich gross Gedanken machen mussâEUR¦ Aber was soll man schon gameen? Lange Anleitungen durchblaettern um dann an langen Ladezeiten die Lust zu verlieren?
Beim Deathmatch-Modus geht es darum, moeglichst viele Gegner auf den Schrottplatz zu verbannen. Hat man die Fraggrenze erreicht oder fuehrt nach Ablauf des Timers, hat man das Game gewonnen. Beim Team-Deathmatch gamet das rote gegen das blaue Team. Die Frags der einzelnen Teammitglieder werden addiert und die Abrechnung erfolgt wie gehabt. Wichtig ist, dass man stetig wieder auftaucht, wenn man getroffen wurde, sodass man nicht lange auf die naechste Runde warten muss, wie es bei Socom der Fall ist.

Der King of the Hill Modus arbeitet etwas anders und ist staerker taktisch aufgebaut. Auf der Map gibt es bestimmte Stelle, die man erobern und halten muss – es funktioniert dabei einfach in der Weise, dass man sich in den leuchtenden Kreis stellt und dort 10 Sekunden die Stellung halten muss, bevor es einen Punkt gibt. Im Team geschieht es wieder analog, wie schon beim Deathmatch.
Auch hier ist davon auszugehen, dass es im fertigen Game weitere Modi geben wird, da die Auswahl sonst sehr duerfig ist.[]
 1142721536294443270Gedacht ist HOA als reines Onlinegame, wie der Name schon deutlich macht, doch ist es bei der vorliegenden Edition auch moeglich, offline gegen Bots (computergesteuerte Gegner) zu ueben. Diese Funktion wird sicherlich auch in der finalen Edition Platz finden, da das Ueben online nicht so recht Spass machen moechte, da man viel zu oft. Noch sind deutliche Schwaechen in der KI (kuenstlichen Intelligenz) zu erkennen und auch auf gewisse Gamesituationen (z.B. Airstrike – dazu spaeter mehr) sind die Gegner programmiert.

Hardware: Online Arena (HOA) schafft das Abhilfe. HOA ist eines der Gamee, die man jederzeit Gameen kann, egal, ob man nun 10 Minuten oder die ganze Nacht damit verbringt. Es ist ein reines Actiongame, bei dem man eigentlich nur den Feuerknopf braucht.

Fahrzeugjagd online

Jeder Gameer hat einen bestimmten Rang, durch den gewaehrleistet werden soll, dass man Gameer mit den selben Faehigkeiten zusammengameen. Zur Kategorie ‘Beginner' gehoeren z.B. ‘Recruit', ‘Private' und ‘Corporal'. Eroeffnet man ein Game fuer Beginner, so koennen nur jene Raenge daran teilnehmen.

Weitraeumige Areale

Gamebar sind fuenf verschieden Level in der Betaversion: Mayan Stadt, Area 51, Artic, Ruinen und Steinbruch. Die Anzahl ist noch recht begrenzt, doch werden die Entwickler wohl hier noch ein paar drauflegen, da sonst ein Vollpreisgame schwer zu rechtfertigen ist.

Ein nettes Feature ist auch die Buddy-Liste. Hier kann man sich seine Freunde eintragen und sieht von nun an ihre Statistiken und den Raum, in dem sie gameen, wenn sie online sind. Also kein langes Suchen nach dem richtigen Gamepartner mehr.

Gamemodi Vielfalt?

Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Gamemodi, wobei jeder im Team oder solo gegamet werden kann: Deathmatch und King of the Hill. Neben dem Gamemodus lassen sich noch weitere Optionen festlegen. Man kann die Fragzahl (Also Anzahl der Gegner, die man ins Jenseits geschickt hat) begrenzen, sodass bei 20 Schluss ist oder man laesst ein Game ueber eine bestimmte Dauer laufen (Bis zu 20 Minuten). 1142721544658821561

Der Name sagt gleichzeitig etwas ueber die Thematik des Levels aus. In der Area 51 gibt es einen UFO-Hanger, in der Stadt der Mayas gibt es einen schoenen Tempel zu besichtigen und im Steinbruch wimmelt es von stillgelegten Baggern und Kraenen. Die Areale sind sehr ausladend und zum Grossteil auch weitlaeufig. Es gibt dennoch Passagen, die durchaus als eng bezeichnet werden koennen, sodass ein geschicktes Manoevrieren des Vehikels von Noeten ist.

Besitzt man ein USB-Headset, so kann man sich im Game, als auch vor bzw. nach dem Game in der Lobby miteinander unterhalten. Zwei Varianten stehen dabei zur Auswahl: Entweder man aktiviert die automatische Spracherkennung, die jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch fehlerhaft arbeitet oder man benutzt zum Sprechen die Kreis-Taste, wie man es aus Socom kennt.

Leider gibt es auch stoerende Seiten am Leveldesign. Es ist dem Gamefluss nicht zutraeglich, wenn einzelne Baeume einen dicken Panzer aufhalten oder man unerwartet an kleineren Vorspruengen haengen bleibt. Bei so einem Actiongame muesste ab und zu ein Auge zugedrueckt werden, da es beim hitzigen Gefecht sowieso niemandem auffaellt, ob die Ecke nun 2 Zentimeter so hoch ist, oder nicht.

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Vehikel und Powerups

Zur Auswahl stehen die vier Vehikel, die auch im Logo auftauchen: Zwei Panzervarianten, ein Jeep und ein Buggy (Der Buggy laeuft im Game auch als Jeepvariante). Im fertigen Game duerfte jede Variante zwei Neuzugaenge verbuchen. Sie trage dann Namen wie ‘Barbarian MkII', ‘Sledgehammer', ‘Wraith' oder ‘Nomad Mk.3'.

Grundsaetzlich gilt: Je mehr Feuerkraft, desto schwerfaelliger das Gefaehrt. Die Panzer bedienen sich einer grosskalibrigen Kanone und die beiden Kleinfahrzeuge begnuegen sich mit einem Maschinengewehr. Da eine Primaerwaffe nicht genug Abwechslung bietet, wurden dem Game zahlreiche Powerups spendiert, die es im Level aufzusammeln gilt. Dazu zaehlen kleine und grosse Raketen, Laser-, Plasma- und EMP-Kanonen, sowie Healthpakete und Schildenergie. Insgesamt konnten 12 verschieden Power-Ups aufgesammelt werden.

In den Leveln Area 51 und Mayan Stadt gibt es zudem zwei besondere Power-Ups: Airstrike (Luftangriff) und Wrath Of Ra (Zorn des Ra). Werden sie eingesammelt, sollte man sich schleunigst zum Luftschutzbunker bzw. zum Tempel begeben, da man auf der Oberflaeche nach ein paar Sekunden keinen Schutz mehr findet. Der sichere Raum ist dabei nicht gerade geraeumig, sodass es oft zu einer regelrechten Massenschlacht kommt.

Das Handling

Eine gute Auswahl von Steuermodi gibt es auch schon in der Betaversion. Bei der Standard-Variante braucht man eigentlich nur Gas (X-Taste) und Bremse (Quadrat-Taste) und den linken Analogstick bzw. das Steuerkreuz zum Lenken und Zielen. Man schiesst dabei stetig in Fahrrichtung und ein Nachjustieren macht die automatische Zielerfassung, die auch noch nicht perfekt arbeitet, unnoetig. R1 dient zum Abfeuern der Primaerwaffe und die anderen Schultertasten loesen die Sekundaerwaffe aus. Mit Dreieck schaltet man die Feinde durch und Select aendert die Kameraperspektiven – Zwei 3rd-Person Varianten und eine Ego-Ansicht.

Die zweite Moeglichkeit nennt sich ‘Directional Turret'. Hierbei ist es moeglich, den Geschuetzturm mit dem rechten Analogstick zu bewegen. Der Geschuetzturm rastet dabei stetig ein, laesst sich also nicht selbst justieren: Drueckt man links, zielt man nach links: Drueckt man rechts, zielt man nach rechts – egal, in welche Richtung der Turm vorher gezeigt hat. Gas liegt nun auch auf L1 und gebremst werden kann mit L2.

Die letzte Moeglichkeit bietet gleichzeitig die meisten Freiheiten: ‘Rotational Turret'. Hierbei laesst sich der Turm frei bewegen, sodass man den Gegner auch im Vorbeifahren nie aus der Zielerfassung verlieren muss. Der linke Analogstick kann dabei auch zum Gas geben und Bremsen genutzt werden. Eher etwas fuer geuebtere Gameer, da die Koordination beider Sticks nicht einfach ist.

Kommentar (LM) :

Eines wird schnell klar: HOA ist sehr kurzweilig. Das Gameprinzip ist simpel, was gleichzeitig durch die Steuerung unterstuetzt wird. Man muss nicht nachdenken oder mehr als 3 Finger koordinieren, wenn man es moechte. Fuer ein paar Stunden zwischendurch ganz interessant, aber keinesfalls richtig motivierend. Vieles erinnert zu sehr an Twisted Metal Black Online, welches jetzt schon erhaeltlich ist. Wer braucht da also HOA im Herbst? Mit einer groesseren Levelauswahl und mehr Fahrzeugen ist es auf jeden Fall einen Blick wert, wenn der Preis stimmt.

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