Jak X

Jak X Testbericht

Nachdem Held Jak mit Kumpel Daxter das letzte Kapitel ihrer Geschichte beendet hatte, dachte man eigentlich, dass nun nichts mehr kommen wuerde. Doch weit gefehlt! Die Entwickler von Naughty Dog waren nicht faul und haben ein neuen Parallelteil kreiert, mit dem sie an alte Erfolge anknuepfen wollen. Doch nach dem Abschluss der Triologie war ja eigentlich kein neuer Jump´n Run Teil mehr geplant und so mussten die Entwickler auf ein neues Genre zurueckgreifen. Ae;hnlich wie Kollege Mario aus dem Hause Nintendo, sollte auch Jak nun das Renngameterritorium betreten. Ob ihm das tatsaechlich gelungen ist oder ob die Entwickler besser beim althergebrachten Genre geblieben waeren, erfahrt ihr jetzt in unserem Test. Viel Spass!

Jump´n Run Helden haben es heutzutage echt schwer. Nach einem moerderischen Kampf auf Leben und Tod in den vorangegangenen Teilen wollte sich Jak eigentlich nur etwas Ruhe goennen. Doch wie so oft im Leben, klappt genau das nicht. Nachdem Krew gestorben ist, wollte er Jak und seinen Freunden noch eine Lektion erteilen und vergiftet sie. Und die einzige Moeglichkeit sich und die anderen zu retten ist Rennen fuer den verstorbenen Fiesling zu gewinnen, um so an das Gegengift zu kommen. Dass die Geschichte an Sinnlosigkeit nicht zu ueberbieten ist, sollte sich spaetestens jetzt bemerkbar gemacht haben. Denn warum in aller Welt sollte ein Verstorbener wollen, dass man fuer ihn Rennen gewinnt? Leider wird die Geschichte bis zum Ende hin nicht besser, sodass ihr lieber von der Geschichte absehen und euch nur auf die Rennen konzentrieren solltet.1142721813564370542 Fuer Solisten gibt es aber gluecklicherweise viel zu tun. In vier unterschiedlichen Wettbewerben versucht ihr der Konkurrenz an Schauplaetzen wie Haven City oder Spargus ein Schnippchen zu schlagen. Dies tut ihr indem ihr in verschiedenen Herausforderungen gewinnt. So muesst ihr unter anderem an simplen Rundkursen teilnehmen oder ihr schlagt euch mit einem knackigen Zeitlimit herum. Alternativ gibt es auch Rennen, wo ihr eure Gegner komplett zerstoeren muesst. Logischm, dass da Waffen ein Muss sind. Mit jeweils vier Angriffs- und vier Verteidungswaffen, die ihr waehrend der Rennen als ‘Orbs' aufsammelt, versucht ihr, euch eurer Haut zu erwehren. Zusaetzlich zu den einzelnen Waffen gibt es auch noch blaue ‘Boostorbs' oder gruene ‘Reperaturorbs' zu finden. Und die habt ihr auch dringend noetig. Da die Steuerung und der Schwierigkeitsgrad extrem schwer zu meistern sind, ist es meistens nur reine Glueckssache ob ihr das Rennen mit Gold oder Silber gewinnt. Noch dazu kommen die unfairen Ruecksetzpunkte, wo man – wenn man Pech hat – gleich noch mal gegen die Mauer kracht. Etwas mehr Feintunig haette hier sicherlich nicht geschadet.

Gegengift fuer Rennsiege!

Nach eingefahrenen Siegen erwarten euch nicht nur fette Preisgelder, sondern auch neue Wagen und Tuningteile, mit denen ihr euer virtuelles Gefaehrt noch mal ordentlich aufruesten koennt. Entweder ihr schraubt eure Leistung hoeher 1142721824885424434oder sorgt fuer eine optische Verschoenerung. Direkten Einfluss auf das Renngeschehen haben die vielen neuen Teile aber nicht, denn wie oben schon erwaehnt, klebt euch das gesamte Fahrerfeld von Anfang bis Ende am Hintern. Wer schliesslich genug davon hat, gegen die nervenden Computergegner anzutreten, kann sich auch entweder Offline zu zweit an einem Bildschirm tummeln oder Online mit bis zu 6 anderen Teilnehmern. Und genau hier zeigt sich eigentlich die groesste Staerke von Jak X. Online oder mit Freunden hat man wesentlich mehr Spass am Fun-Racer als alleine. Wer mag, kann sogar ein lokales Netzwerk selbst aufbauen. Technisch ist Jak X sicherlich kein Ueberhammer, aber es laeuft (fast) jederzeit fluessig und die Umgebungen, sowie Effekte und Zwischensequenzen mit ihren liebevoll ausgearbeiteten Charakteren, sind auch mehr als gelungen. Dem steht auch der Sound mit seinen rockigen Klaengen und der bekannten, sehr guten deutschen Synchro in nichts nach.

Kommentar (RB) :

1154866348966917969 Jak X ist an und fuer sich kein schlechtes Renngame. Nur die Steuerung und der unfaire Schwierigkeitsgrad, sowie die etwas sinnlose Geschichte bereiten selbst Profis Kopfzerbrechen. Haette man hier noch etwas Feintung betrieben, waere sicherlich noch unser Award drin gewesen, aber so bleibt es bei einem guten Fun-Racer mit schoener Grafik und vielen Gamemodi fuer zwischendurch.

Tuning und Multiplayer

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