Know How 2

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Know How geht mit dem wenig überraschenden Namen Know How 2 in die zweite Runde und fordert wieder DS-Spieler von jung bis alt. Wie auch im Vorgänger handelt es sich um ein Puzzlespiel der Marke „Easy to learn, hard to master“, also ein Spiel, was euch langsam an die Rätsel und ihr Prinzip heranführt und dann den Schwierigkeitsgrad kontinuierlich steigert. Bei Know How hatte das sehr gut geklappt und das Spiel konnte einen ordentlichen Eindruck hinterlassen. Nun haben wir Know How 2 in der Redaktion unter die Lupe genommen und erzählen euch, ob das Spiel für den kalten Winter taugt oder eher im Regal eures Händlers festfrieren sollte.

Soweit so klar?

Das Spielprinzip von Know How 2 strotzt nicht vor Komplexität. Ziel ist es immer, Blöcke zu verschieben, um Schatztruhen den Weg freizumachen, da diese auf bestimmte Felder müssen. Dabei kommen aber einige Schikanen hinzu. So könnt ihr die Steine meist nur in eine Richtung bewegen, womit ihr euch oft selber Sackgassen baut. Ebenso wird festgehalten, wie lange ihr für ein Rätsel braucht und wie viel Züge ihr dafür benötigt habt. Das ist in der Bewertung wichtig und nur wer schnell und klug handelt, schaltet Belohnungen wir Bonus-Rätsel frei. Der Umfang ist dabei wirklich ordentlich gelungen mit 160 regulären und 120 Bonus-Leveln. Noch ein Zusatz: Falls ihr einen Nintendo DSi habt, könnnt ihr die Kamera des Gerätes nutzen und euch somit durch Codes aus dem Internet noch mehr Level herunterladen. Ihr seht, Langeweile kommt so schnell nicht auf mit Know How 2.

Für jeden etwas dabei?

Das große Problem bei Knobelspielen ist neben dem Umfang ja auch immer der Schwierigkeitsgrad. Hier hat Know How 2 die Gratwanderung zwischen zu schwer und nicht fordernd sehr gut getroffen. Die ersten Karten löst ihr noch ganz problemlos mit links und sobald ihr das Gefühl habt, ihr seid fit für mehr, legt Know How 2 auch tatsächlich eine Schippe drauf und ihr müsst eure grauen Zellen anstrengen. Dabei bleibt das Spiel immer fair, auch wenn gegen Ende schon einiges an Ausprobieren dazu gehört, um die Level zu meistern.

Auf die Präsentation kommt es an

Die Hürden Umfang sowie Gameplay hat Know How 2 schonmal gut gemeistern, kommen wir nun zur Präsentation. Auch hier muss sich das Spiel nicht verstecken. Natürlich ist es genre-typisch nicht ein Spiel, das neue Maßstäbe in Sachen Grafik oder Sound setzt, es sieht aber ordentlich und schick aus. Ihr habt immer genug Übersicht und erfreut euch an stilechtem Abenteuer-Sound. Die Steuerung, die fast ausschließlich den Stylus nutzt, ist auch super gelungen. Ihr könnt die Karten alle komplett mit dem Steuerkreuz drehen, was für eine oft nötige Übersicht sorgt und eine praktische „Rückgängig“-Funktion erspart euch ein dauerhaftes Neustarten der Rätsel.

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…ist seit 2008 bei Spieletester.com als Redakteur tätig. Er spielt am liebsten First-person Shooter und wenn es die Zeit zulässt auch gerne (J)RPGs. Bei Spieletester.com ist er außerdem unser Mann für Adventures, vornehmlich Point’n’Clicks, sowie Indie-Spiele

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