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Mario Tennis Aces (Nintendo Switch) Test

Mario Tennis ist seit 20 Jahren ein fester Bestandteil der Mario Spiele. Knapp drei Jahre nach der Wii Umsetzung Mario Tennis: Ultra Smash hat die Nintendo Switch Version Mario Tenis Aces eine Umsetzung bekommen. Letzterer Teil hat sogar einen Storymodus der uns wirklich überrascht hat. Wie wir das neue Tennisspiel aus dem Hause Nintendo finden, erfahrt ihr im folgenden Test.

Mario Tennis Aces – Zeit den Schläger zu entstauben

Für Tennis Fans und Nintendo Liebhaber ist wohl die Mario Tennis-Reihe einen Blick über die Jahre wert gewesen. Besonders mit der Nintendo Switch bieten sich wieder großartige Möglichkeiten, wie damals schon auf der Wii mit Wii Sports und co. Wer damals schon Tennisspiele gemocht hat, wird wahrscheinlich auch jetzt einen Blick drauf geworfen haben, da es mit Joy-Cons spielbar ist. Doch bevor wir zum Realmodus kommen, der dies bedenkt, kommen wir zum Gameplay und dem Storymodus.

Der Storymodus dürfte wohl einige Leute interessieren, weil dieser erstmalig mit Mario Tennis Aces erscheint. Die Geschichte dahinter ist zwar im typischen Nintendo Stil recht mager gehalten, doch das Gameplay verspricht mehr. Nachdem Wario und Warluigi Luigi einen magischen Schläger in die Hand drücken verwandelt er sich zu einem Monster. Eure Aufgabe als Mario ist es euren Bruder aus dieser Zweckmühle zu befreien.

Dafür streift ihr insgesamt durch fünf Spielwelten, welche verschiedenste kleine Aufgaben bieten. Diese sind auch durchaus anspruchsvoll, was auch gut so ist, denn eure Spielmechaniken werden dadurch geschärft. Das gute daran, es werden nicht nur eure Mechaniken geschärft, sondern auch die von Mario durch den Erhalt von Erfahrungspunkten.
Doch der Modus bietet noch mehr. Es erwartet euch noch ein weiteres Highlight mit den Bosskämpfen. Diese sind eine Art Kombination aus Jump ’n’ Run und Tennis sind.

Mario Tennis Aces – Ab auf den Tennisplatz

Wer nach einigen Stunden den Storymodus geschafft hat, hat dort nur noch die Soloturniere übrig. Also geht es nun ins nächste Abenteuer. Der Multiplayer bietet nämlich auch noch einiges für die, die alles im Einzelspieler gelernt haben.

Mario Tennis Aces – Mit Freunden ist alles besser

Falls ihr mit Freunden in einem Zimmer spielt, solltet ihr nur vermeiden so laut zu schreien wie es Maria Sharapova beim Wimbledon Turnier getan hat. Ihre Schreie haben nämlich stolze 105 Dezibel gemessen. Das ist sogar lauter als eine Kreissäge. Ich bin mir sicher, dass ihr sonst nach einer Partie wieder zurück zum Storymodus müsst.
Online oder mit Freunden solltet ihr euch gut entscheiden, denn es gibt 16 verschiedene Charaktere, die jeweils unterschiedlich agieren. Daher sind diese auch in sechs Kategorien eingeteilt angefangen von Kraftvoll bis zu Trickreich usw.

Im Gegensatz zu einem normalen Tennisspiel, gibt es hier jedoch mehr zu beachten, denn nur Topspins, Schmetterbälle und co. reichen da nicht aus, um zu gewinnen. Selbst ein Aufschlag mit 263km/h wie von Sam Groth beim Wimbledon Turnier kann da nicht mithalten. Es gibt nämlich auch eine Energieleiste, die die dazu dient Zielschläge, Slow-Motion und Superschläge zu benutzen.Diese speziellen Fähigkeiten sind oftmals ziemlich dominant in diesem Spiel, daher lassen diese sich zum Glück online auch abstellen. Der Fokus soll schließlich auch etwas im eigentlichen Tennis sein. Es ist jedoch kein muss diese Features abzustellen.

Damit die Spiele auch nicht zu lange gehen, haben die Entwickler sich ein nettes Prinzip einfallen lassen. Wenn ihr es mal nicht schafft einen Powerschlag aufzuhalten können eure Schläger nämlich brechen. Passiert euch das während eines Matches drei Mal ist die Runde für euch gelaufen. Was für die einen ärgerlich ist, kann für andere ein Segen sein die z. B. schnell zur Arbeit müssen. Allgemein werden die Spiele in Mario Tennis Aces kürzer gehalten, als bei richtigen Tennisspielen. Das ist zwar vom Prinzip gut, aber zumindest die Option zu haben dies auszuwählen wäre nett gewesen.

Apropos Arbeit. Wusstet ihr, dass beim Wimbledon ein Falke arbeitet? Dieser ist dafür da um die Tennisplätze von Tauben frei zu halten. In dieser Rolle schlägt sich der professionelle Jäger Rufus ziemlich gut, sogar so gut, dass er 5000 Twitter Follower hat.

Mario Tennis Aces – Tennis im Wohnzimmer

Doch genug vom Falken Rufus. Wir haben schließlich noch einiges zu beachten. Wie bereits gesagt hat Mario Tennis Aces einiges im Paket mit dabei und das lässt sich auch gut Solo, Online oder mit Freunden sehen. Die Steuerung und dessen Umsetzung ist egal ob mit Joy-Con oder Pro Controller gut gelungen. Demensprechend fliegen die Bälle auch präzise und realistisch durch die Gegend.

Aber eine Sache haben wir fast vergessen, genau der Realmodus. Dieser bringt nämlich mit, was wir damals bei der Wii schon so toll fanden. Einfach den Joy-Con in die Hand nehmen und drauf losschlagen. Beim Versuch gegen meine Freundin zu spielen sah es zu Beginn auch ganz gut aus, doch je länger das Match ging, desto unrealistischer kam mir die Umsetzung vor. Es fühlt sich eher an, als ob diese Idee im letzten Moment reinprogrammiert wurde, denn die Schläge kamen oft nicht so an, wie sie sollten. Auch nach mehreren Versuchen kam einfach keine Besserung bei rum.
Nichtsdestotrotz ist das richtige Mario Tennis Aces egal ob online oder offline gut gelungen und das ist was zählt. Wenn noch zukünftig separat etwas wie der Realmodus kommt, wäre es perfekt, denn was die Joy-Cons können wissen wir bereits dank 1-2 Switch.

Fazit
Insgesamt bietet Mario Tennis Aces ein rundes Paket. Zwar ist der Fokus des Spiels eher auf Multiplayer aufgebaut, doch nichtsdestotrotz ist der Erstversuch des Storymodus prima gelungen. Auch Gameplay und Steuerung lassen nicht viel zu wünschen übrig und können in gewissen Modi angepasst werden, was zusätzlich für Freiheiten und Spaß sorgt. Ausschließlich der Realmodus war ein Aspekt der mich enttäuscht hat, doch das soll nicht der Hauptfokus des Spiels sein.
Gut
  • Fordernder Storymodus
  • Gutes und präzises Gameplay
  • Starke Bosskämpfe
  • Anpassbare Modi
  • Spiele gehen nicht zu lange
Weniger Gut
  • Realmodus leider mager ausgefallen
  • Spezialfähigkeiten sind sehr dominant
8
Gut
Written by
Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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