Mario vs. Donkey Kong: Aufruhr im Miniland!

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Mit Mario vs. Donkey Kong: Aufruhr im Miniland geht der ewige Kampf zwischen dem Klempner und dem Affen in die nächste Runde. Donkey Kong versetzt das Miniland in Aufruhr und klaut natürlich die Prinzessin, also muss Mario mit seinen Minimarios ausrücken und Donkey Kong stellen. Das interessante an diesem Spiel ist die indirekte Steuerung. Die Mini Marios sind nämlich aufziehbare Mini-Männchen, die von selber laufen, ihr könnt nur die Level anpassen, um so die Laufwege optimal zu gestalten. Dadurch entstehen knifflige Situationen, die es zu lösen und somit Donkey Kong zu besiegen gilt. Inwiefern das Spaß macht und sich lohnt, erfahrt ihr im Test.

Eine Frage des Timings!

Während die ersten paar Level noch wirklich einfach sind und eure einzige Aufgabe darin besteht, Stahlträger zu verschieben, wird schnell klar: Mit der Zeit kommen immer mehr veränderbare Elemente hinzu und das Spiel nimmt schnell an Komplexität zu. So müsst ihr in den Levels immer die Minimarios in ein Zieltor bringen und zwar alle relativ zeitgleich. Auf dem Weg dahin sammelt ihr noch Münzen und das Ganze in einer möglichst guten Zeit, damit ihr ordentlich Punkte bekommt. Wenn ihr wirklich alles haben wollt, sammelt ihr auch noch kleine Buchstaben, von denen es in jedem Level einen gibt. Dann erhaltet ihr in jeder Stage das Wort „Miniland“, welches pro Stage ein Extra-Level freispielt. Diese sind extra kniffelig und erfordern schon einiges an Arbeit. Ebenso schwer sind die Boss-Level. Am Ende jeder Stage gibt es einen solchen Boss-Kampf, in dem ihr nach guter alter „Aller guten Dinge sind 3“-Manier Donkey Kong einheizen müsst.

Abwechslung ist Gold

Während ihr anfangs nur besagte Stahlträger verschiebt, geht es schnell weiter mit Rolltreppen, Leitern, Metallböden, Pipes und viel mehr, so dass euch auch nicht langweilig wird. Manchmal gibt es neben den Minimarios dann auch noch Minipeaches oder Minitoads, die in ihre Tore geführt werden müssen. So ergibt sich eine gesunde Mischung aus Trial and Error und vernünftigem Nachdenken, die nicht langweilig wird. Vor allem, weil Mario vs. Donkey Kong: Aufruhr im Miniland einen Level-Editor beinhaltet. So könnt ihr eigene Level bauen und mit der Community teilen – für Langzeitmotivation ist so auf alle Fälle gesorgt. Anfangs habt ihr dabei kaum Bauteile für eure Level, die schaltet ihr erst frei, wenn ihr sie auch im eigentlichen Spiel schon gemeistert habt. Das mag ärgerlich klingen, hat aber den Vorteil, dass ihr wirklich nur Elemente verbaut, deren Funktionalität ihr wirklich kennt.

Easy to learn, hard to master

Mario vs. Donkey Kong: Aufruhr im Miniland! Ist ein klassisches Nintendo Spiel der Marke: Jeder erlernt es innerhalb weniger Minuten, aber wirklich gut werden, das dauert lange. So steuert ihr das Game problemlos mit dem Stylus (Ihr müsst ja nur Elemente verschieben), was sehr präzise und eingängig funktioniert. Wer allerdings einige der von Spielern kreierten Höllen-Level bestreiten möchte, braucht schon eine Menge Übung, um eine Chance zu haben.

Bestseller PC & Konsolen Spiele

Das ganze wird übrigens, ebenfalls Nintendo-typisch, sehr ordentlich präsentiert. Hier punktet das Spiel mit einer sehr schicken Grafik in bewährtem Stil und Sound, der so schon auf dem SNES funktioniert hätte. Bekannte Melodien aus alten Klassikern wie Donkey Kong 3, neu aufgelegt und geremixt, hier wird das Nintendo-Ohr verwöhnt.

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…ist seit 2008 bei Spieletester.com als Redakteur tätig. Er spielt am liebsten First-person Shooter und wenn es die Zeit zulässt auch gerne (J)RPGs. Bei Spieletester.com ist er außerdem unser Mann für Adventures, vornehmlich Point’n’Clicks, sowie Indie-Spiele

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