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Max: The Curse of Brotherhood (Nintendo Switch) Test

Ich habe den Jump’n’Run-Titel Max: The Curse of Brotherhood testen können. Vor fünf Jahren erschien das Spiel bereits für die Xbox One. Seit dem 24. April ist der Titel nun auch für die Nintendo Switch verfügbar. Grundsätzlich handelt Max: The Curse of Brotherhood um den Protagonisten Max, der mit zahlreichen Rätseln und Herausforderungen konfrontiert wird. Dabei hat er nur ein großes Ziel vor den Augen: Die Rettung seines kleinen Bruders. In meinem Test erlebte ich an einigen Stellen eine große Frustration. Ob mich Max: The Curse of Brotherhood trotzdem überzeugen konnte? Die Antwort erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen.

Max: The Curse of Brotherhood – Meinem kleinen Bruder zu zuliebe

Bereits der Beginn der Handlung verläuft überaus ereignisreich und zeigt, wohin der Streit zwischen Geschwistern führen kann. Geschwisterliebe bestehen nicht zwischen den Brüdern Max und Felix. Nachdem Max seinem Schlafzimmer verwahrlost und seine Spielzeuge zerstört vorfindet, arbeitet er an einem Plan seinen Bruder für immer aus seinem Leben verschwinden zu lassen. Auf kuriosem Weg findet er eine Möglichkeit ihn loszuwerden.

Felix wird durch einen Zauberspruch in eine andere Dimension gezogen. Max wird schnell klar, dass ihm sein kleiner Bruder doch sehr am Herzen liegt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass er seinen kleinen Bruder in die neue Dimension folgt und ihn um jeden Preis retten will. Glücklicherweise hat Max die passende Ausrüstung, um sich in der neuen Welt gegen die Monster behaupten zu können. Durch seine Fähigkeiten ist er nämlich in der Lage seine Umgebung nach seinem Belieben zu verformen. Hierdurch stellen Hindernisse keine Probleme dar und zur Not könnt ihr auch zusätzliche Plattformen und Gegenstände herbeizaubern.

Anfangs ist das Spielprinzip überschaubar. Ihr müsst Hindernisse und Abgründe überwinden. Dabei steht euch, wie bereits erwähnt euer Zauberstift als Werkzeug zur Verfügung. Jedoch bekommt ihr nach nur wenigen Spielminuten die Vielseitigkeit des Gameplays zu spüren. Während ihr Zeuge von der Entführung von Bruder Felix werdet, müsst ihr euch auch schon gleich auf die Flucht begeben. Ein riesiges Monster hat es auf euch abgesehen und verfolgt euch mit einer hohen Geschwindigkeit.

Jede Nachlässigkeit wird bestraft. Schließlich musste ich einige Passagen wiederholen, da ich mir bei der Überwindung der Hindernisse zu viel Zeit gelassen habe. Hier hilft nur Probieren über Studieren. Überlebt ihr die spektakuläre Verfolgungsjagd bekommt ihr neue Informationen darüber, wie ihr euren Bruder retten könnt.

Eine alte Zauberin erzählt euch, dass Felix  von Lord Mustacho entführt worden ist. Dieser möchte mit Felix seinen Körper tauschen. Auf diese Weise kann er nämlich noch länger leben. Die alte Zauberin rüstet unseren Zauberstift mit ihrer Selle aus, wodurch Max neue magische Fähigkeiten verwenden kann.

Max: The Curse of Brotherhood – Lineare Schwierigkeitsgradkurve!

Im weiteren Spielverlauf erlernt Max weitere Fähigkeiten. Diese kommen in Form von unterschiedlich farbigen Buntstiften zum Vorschein, die euch sehr unter die Arme greifen.

Mithilfe dieser Buntstifte ist Max nämlich in der Lage Wasserkanäle zu steuern oder Feuerbälle abzufeuern. Besonders elegant ist zum Beispiel der grüne Stift, mit dem ihr beispielsweise die Länge von Kletterpflanzen verlängern könnt. Für die Anwendung der Zauberstifte benötigt ihr nur die Schultertasten. Daher gestaltet sich die Steuerung über die Nintendo Switch äußerst angenehm. Sobald sich die Stifte mit Farbe füllen, sind sie einsatzbereit. Zudem habt ihr stets die Möglichkeit eure Entscheidungen rückgängig zu machen und euren Weg durch das Level neu zu formen.

Zu Beginn bedarf es nur wenige Schritte, um die Fortbewegung von Max durch die einzelnen Level möglich zu machen. Später reicht nicht nur die Anwendung einer Fähigkeit aus. Infolgedessen müsst ihr nicht nur von einen, sondern von allen Zauberstiften Gebrauch machen. Auch die Verknüpfung von mehreren Objekten in der Spielumgebung kann erst zum Erfolg führen. Diese Passagen lassen sich, wie ein Puzzle vergleichen. Oftmals kann dies für Frustration sorgen, da nur ein Lösungsweg zum Erfolg führen kann.

Max: The Curse of Brotherhood – Roter Pfaden über die gesamte Spielstrecke

Max: The Curse of Brotherhood glänzt aus meiner Sicht mit einem durchgängig roten Pfaden, da der gesamte Spielverlauf von den Entwicklern gründlich durchdacht worden ist. Vor allen Dingen schreckt der Jump’n’Run-Titel keine Anfänger ab, da der Schwierigkeitsgrad sich erst im weiteren Spielverlauf vergrößert.

Dadurch habt ihr als Spieler einen großen Vorteil und könnt euch erstmal mit den elementaren Möglichkeiten des Spiels vertraut machen. Ihr lernt nicht nur die Steuerung kennen, sondern erlernt auch, wie ihr die gewonnenen Fähigkeiten von Max verwenden müsst. Je weiter ihr euch im Spiel befindet, desto schwieriger gestalten sich die Herausforderungen. Gerade die ehrgeizigen Spieler unter uns, werden mit Max: The Curse of Brotherhood einen lang anhaltenden, motivierenden Spielspaß erwarten können. Insgesamt sind sieben Hauptkapitel spielbar, wobei sich diese in mehrere Unterkapitel untergliedern.

Fazit
Zusammenfassend kann ich sagen, dass Max: The Curse of Brotherhood zu den amüsantesten Jump’n’Run-Titeln gehört, die ich spielen durfte. Die Frustration, welche sich im weiteren Spielverlauf bemerkbar macht, kann jedoch großen Ärger verursachen. Dennoch haben die Entwickler großen Wert auf die Balance gelegt. Dies ist vor allem durch die linear steigende Schwierigkeitsgradkurve deutlich. Am Anfang sind es nur wenige Schritte, die zum Erfolg führen. Anschließend verlangt euch Max: The Curse of Broterhood alles ab. Ihr müsst eure geistigen Fähigkeiten, euer Durchaltevermögen und Geschick konsequent einsetzen. Nur auf diese Weise habt ihr Erfolg, wenn ihr euch durch die einzelnen Level fortbewegen wollt. Max: The Curse of Brotherhood hat mehrere Spielstunden bei mir in Anspruch genommen. Wenn ihr auf der Suche nach einem Spiel seid, dass eure geistigen Fähigkeiten unter Beweis stellt. Dann seid ihr bei Max: The Curse of Brotherhood an der richtigen Adresse.
Gut
  • Hohe Spielmotivation
  • Lineare Schwierigkeitsgradkurve (leichter Einstieg und schwieriges Ende)
  • Zahlreiche Rätsel, die oft nur einen Lösungsweg haben
  • Kombination aus Geschicklichkeit und Action
  • Angenehme Steuerung über die Joy-Con-Controller der Nintendo Switch
Weniger Gut
  • Hoher Frustrationsfaktor
9
Sehr gut
Written by
Behrang ist seit 2016 bei Spieletester.de als Redakteur tätig. Und seit 2018 als Chefredakteur auf unserer Plattform unterwegs. Er gehört zu unserem Sport Spezialisten Team und ist großer FIFA-Fan.

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