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Metal Gear Solid: Peace Walker

Die MGS-Reihe gehört mitunter zu den komplexesten Spielen in Punkto Storyline, die es auf diesem Erdball gibt. Kaum eine andere Reihe schafft es in rund zwölf Stunden so wahnsinnig viel Inhalt mit derlei vieler Anspielungen auf andere Ereignisse reinzuquetschen wie Hideo Kojimas Team. Versierte Zocker werden wissen, dass zwischen Snake Eater und dem ersten MGS noch mehr sein muss. Big Boss und Major Zero hatten Stress und genau darum geht es in Metal Gear Solid: Peace Walker!

Naked Snake, im späteren Verlauf der Story Big Boss genannt, sitzt in Costa Ricas Dschungel, sauer auf seine ehemalige Partnerin The Boss, und versucht ein Gleichgewicht zu erschaffen zwischen KGB und CIA, die in den 70ern den gesamten Staat unter Kontrolle halten. Dass Snakes Vorgehen kein Leichtes wird, ist vorprogrammiert, und weil wir keine Story-Details verraten wollen, können wir hier leider keine genaueren Infos geben. Sorry, Spoiler sind einfach nicht unsere Aufgabe. Nichtsdestoweniger: Die Story ist sehr, sehr gut geworden und wartet mit einigen Überraschungen auf. Übrigens: Erzählt wird das Ganze in Comic-Sequenzen, die nun zum Teil auch einige QTE (Quick-Time-Events) enthalten. Letztere sind aber durchaus im moderaten Zeitfenster zu absolvieren und nerven – zum Glück – kaum.

Generell sieht Peace Walker für ein PSP-Spiel wahnsinnig gut aus. Alle Gebiete sind sehr detailliert gestaltet und Effekt-technisch liefert Peace Walker Dinge ab, die ich von der PSP so zunächst nicht erwartet hätte. Ein optisches Highlight sind mitunter auch die epischen und bildfüllenden Bosskämpfe – sehr schick gemacht und spaßig zu spielen. Der Nachteil des Ganzen: Für den vollen Genuss des Spiels solltet ihr mindestens 880 MB Speicherplatz auf dem Memory Stick besitzen. Apropos Genuss: David Hayter leiht Naked Snake natürlich wieder seine Stimme und leiste eine gewohnt superbe Leistung, wobei die musikalische Untermalung nur im Hintergrund trällert, bei den Bossen jedoch mit tollen Musikstücken auftrumpft.

Trapcard!

Wenn ihr Portable Ops (den technischen Vorgänger des Spiels, nicht aber der Story-bezogene!) gespielt habt, wird euch die Steuerung sehr bekannt vorkommen. Bis auf den Nutzen der Select-Taste, welche nun zum großzügigen Auto-Aiming einlädt, sind keinerlei Änderungen vorhanden. Das zieht aber auch ein kleines Problem nach sich: Oftmals werdet ihr – trotz Auto-Aim – das Gefühl haben, beim Schusswechsel einfach nicht ausreichend Kontrolle zu besitzen, um der Lage Herr zu werden. Ärgerlich, denn so manche „Snake? Snaaaaaake!“-Ausrufe waren der Steuerung zu verschulden. Zudem ist die fummelige Wahl zwischen Waffen und Items – ohne Spielpause – ziemlich stressig, wenn das während eines Gefechts stattfinden muss.

Eine dafür sehr angenehme Änderung betrifft jedoch das gesamte Gameplay sowie Spieldesign: Es darf wieder geschlichen werden. Und das ist auch irgendwie cooler als alles über den Haufen zu ballern, was nicht bei drei auf den Bäumen sitzt. Möglich ist die Rambo-Methode allemal, aber ihr merkt den Bereichen sofort an, worauf sie wirklich designed wurden. Und das ist es auch, worüber ich mich selbst gefreut habe – kein wildes Geballer im Stile von MGS4: Guns of the Patriots (wobei sich der Waffeneinsatzteil dort durchaus in Grenzen hielt), sondern Schleichen mit Bedacht. Als Bonus obendrauf gibt es bei der Bewertung Extrapunkte, wenn man sich etwa im Schatten bewegt hat und die Gegner nur betäubt, aber nicht direkt umlegt. Etwas dem „Hardcore“-Sinne entsprechend haben die Entwickler keinerlei Checkpoints implementiert, ihr solltet also eine gewisse Übersicht und eine gesunde Langzeitmotivation mitbringen, denn manche Level haben es in sich.

Ähnlich wie es Portable Ops bereits angerissen hatte, ist das Recruitment-Feature in Peace Walker noch viel weiter ausgebaut als angenommen. Ihr könnt nahezu alle Soldaten, die ihr ausknockt, für euch gewinnen (amüsant: auch innerhalb von Gebäuden werden die Gegner über einen Fallschirm rausgeflogen…). Habt ihr zuerst einige Leute, gilt es diese bei Laune zu halten und ihnen sinnvolle Aufgaben zu geben. Das reicht so weit, dass Peace Walker euch die meiste Zeit mit eben jenem Feature verbringen lassen wird. Setze ich meine neuen Rekruten als Soldaten mit ordentlich Feuer unterm Hintern ein oder lasse ich sie lieber als Wissenschaftler neue Items entdecken oder trainiere ich sie zu Spezialeinheiten, die besonders gut im Stealth-Gebiet sowie zur Infiltration geeignet sind? Fragen über Fragen, doch die erledigen sich zum Teil von selbst, da die Menge an potenziellen Rekruten sehr groß ist. Eure Erfahrungspunkte gehen übrigens direkt in die Entwicklung eure Rekruten ein. Kleines Schmankerl obendrauf: Einen eigenen Metal Gear könnt ihr auch besitzen.[]

Testergebnis

Playstation 3 Version

Grafik

Effekte
Texturen
Animation
Detailgrad
Stil

Sound

Musik
Sprache
Abwechslung

Gameplay

Balance
Story
Level-Design
Innovation
Spielumfang
K.I.
Motivation

Steuerung

Kontrolle
Komfort
Genauigkeit

Multiplayer

Umfang
Balance
Leistung

Xbox 360 Version

Grafik

Effekte
Texturen
Animation
Detailgrad
Stil

Sound

Musik
Sprache
Abwechslung

Gameplay

Balance
Story
Level-Design
Innovation
Spielumfang
K.I.
Motivation

Steuerung

Kontrolle
Komfort
Genauigkeit

Multiplayer

Umfang
Balance
Leistung

Nintendo Wii Version

Grafik

Effekte
Texturen
Animation
Detailgrad
Stil

Sound

Musik
Sprache
Abwechslung

Gameplay

Balance
Story
Level-Design
Innovation
Spielumfang
K.I.
Motivation

Steuerung

Kontrolle
Komfort
Genauigkeit

Multiplayer

Umfang
Balance
Leistung

PC Version

Grafik

Effekte
Texturen
Animation
Detailgrad
Stil

Sound

Musik
Sprache
Abwechslung

Gameplay

Balance
Story
Level-Design
Innovation
Spielumfang
K.I.
Motivation

Steuerung

Kontrolle
Komfort
Genauigkeit

Multiplayer

Umfang
Balance
Leistung

Playstation 2 Version

Grafik

Effekte
Texturen
Animation
Detailgrad
Stil

Sound

Musik
Sprache
Abwechslung

Gameplay

Balance
Story
Level-Design
Innovation
Spielumfang
K.I.
Motivation

Steuerung

Kontrolle
Komfort
Genauigkeit

Multiplayer

Umfang
Balance
Leistung

Playstation Portable Version

Grafik

Effekte
Texturen
Animation
Detailgrad
Stil

Sound

Musik
Sprache
Abwechslung

Gameplay

Balance
Story
Level-Design
Innovation
Spielumfang
K.I.
Motivation

Steuerung

Kontrolle
Komfort
Genauigkeit

Nintendo DS Version

Grafik

Effekte
Texturen
Animation
Detailgrad
Stil

Sound

Musik
Sprache
Abwechslung

Gameplay

Balance
Story
Level-Design
Innovation
Spielumfang
K.I.
Motivation

Steuerung

Kontrolle
Komfort
Genauigkeit

Multiplayer

Umfang
Balance
Leistung

Mobile

Design

Verarbeitung
Handhabung
Aussehen
Farbauswahl

Funktionen

Sprachqualität
Sound/Klang
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Bildqualität
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