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Mighty Gunvolt Burst (3DS) Test

Mighty Gunvolt Burst

7

Mighty Gunvolt Burst

7.0/10

Pros

  • Innovatives Upgrade-System für Waffen
  • Nette Story-Idee
  • Hohes Spieltempo
  • Gute Lernkurve

Cons

  • Optik und Sound mittelmäßig
  • Durch unendlich Leben weniger fordernd
  • Umständliches Waffenwechseln

Was passiert, wenn sich zwei Protagonisten aus verschiedenen Jump’n’Runs treffen? Natürlich, sie trainieren zusammen! So hatten es auch Beck aus Mighty No. 9 und Gunvolt aus Azure Striker Gunvolt vor. Praktischerweise stand dafür sogar die neue VR-Stage zur Verfügung, die Beck direkt nutzt um im Matrix-Stil neue Techniken zu erlernen. Schnell stellt sich aber heraus: Die VR-Übung war eine Falle und schon sind Beck und Gunvolt eingesperrt und müssen sich ihren Weg freikämpfen. Wir haben uns den beiden angenommen und verraten im Test, was das Minispiel in sich hat.

Mighty Gunvolt Burst – Für den kleinen Hunger

Mighty Gunvolt BurstMighty Gunvolt Burst erscheint exklusiv als Download-Titel im 3DS-Store und verspricht für knapp zehn Euro spannende und actiongeladene Unterhaltung für zwischendurch. Geboten werden euch nach einer kurzen Einführung acht Stages. Darin gilt es die acht digitalen Mighty-Number-Klone zu besiegen sowie einen ordentlichen Endkampf zu erleben. Der Spielablauf ist dabei denkbar bekannt. Ihr durchlauft die Level in Richtung Bildschirmkante und springt, schießt, weicht aus was das Zeug hält. Ähnlich wie in den Genre-Vorbildern schaltet ihr mit jedem der Endbosse pro Stage weitere Upgrades für euer Waffensystem frei. Doch während der Urvater Megaman beispielsweise auf Knopfdruck durch all seine Waffen wechselt, wird es in Mighty Gunvolt Burst etwas komplizierter.

In einem extra dafür entwickelten Untermenü könnt ihr eure Waffe genauestens anpassen. Die freigeschalteten Upgrades und reichlich Kapazitätspunkte vorausgesetzt, könnt ihr eure Wumme so ordentlich modifizieren. Dabei stehen euch beispielsweise Schussfrequenz, Austrittswinkel, Kugelanzahl oder Streuung zur Verfügung. So kann man sich zwar seine Waffe gut personalisieren, allerdings ist ein schneller Wechsel auf andere Systeme nicht mal eben per Knopfdruck machbar. Lediglich ein zweiter Feuermodus – das Aufladen – ermöglicht das Mitführen von zwei Kombinationen. Wenn man sich dann doch mal anpassen und einem bestimmten Gegnertypen einen auswischen möchte heißt es: Ab ins Menu, ab an den Basteltisch.

Mighty Gunvolt Burst – Ein Erfolgsrezept

Die Struktur der Waffenupgrades sorgt dafür, dass man über kurz oder lang eine Kombination von Waffe und Upgrades für sich findet, die überzeugt und diese dann so lange nutzt bis es nicht mehr weitergeht. Das umständliche Anpassen per Menu nimmt zu viel Spielgeschwindigkeit aus dem sonst recht zügig angelegten Titel. Die meisten Level sind darauf ausgelegt, dass ihr sie recht gut schaffen, aber nur schwer meistern könnt. Dabei helfen auch die unendlichen Leben, die ein Game Over zwar unmöglich machen, euch aber euer Score vermiesen – ärgerlich für Listenplatzjäger. Um eine hohe Punktzahl zu erzielen gilt es zügig und unbeschadet durch die Level zu kommen und dabei auch noch Extras einzusammeln. Auch hilfreich sind die namensgebenden Burst-Abschüsse, bei denen ihr Gegner aus nächster Nähe aus dem Spiel nehmt.

Im Vergleich zu den Vorgängern und Vorbildern hat sich das Level-Design zumindest stellenweise verbessert und der Ablauf wird durch besondere Elemente wie reißende Wasserstrudel aufgelockert. Abgesehen von solchen Lichtmomenten ist die Präsentation – in Bezug auf Grafik und Sound – aber leider ehr Mittelmaß und kann nicht wirklich überzeugen.


Fazit:

Philipp Kleidt Mighty Gunvolt BurstMighty Gunvolt Burst ist eine teils konsequente Weiterentwicklung einer durchwachsenen Basis. Im Ergebnis entsteht so ein solider Jump’n’Run-Titel, der für kurze Zeit durchaus Spaß machen kann. Schön, dass man beispielsweise die Waffen-Anpassung für frischen Wind gesorgt hat. Weniger schön, dass die Umsetzung nur mäßig gut funktioniert. Schön, dass die Level auch Abwechslung bieten, weniger schön dass sie recht fade dargestellt sind. Unterm Strich ein faires Angebot für zehn Euro, was sich Genre-Fans und auch Interessierte durchaus ansehen können.

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...ist seit 2008 bei Spieletester.de als Redakteur tätig. Er spielt am liebsten First-person Shooter und wenn es die Zeit zulässt auch gerne (J)RPGs. Bei Spieletester.com ist er außerdem unser Mann für Adventures, vornehmlich Point’n’Clicks, sowie Indie-Spiele

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