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Monster Boy and the Cursed Kingdom (PS4) Test

2D-Spiele sind ja mittlerweile schon lange aus der Mode und nur was für Kinder, ganz davon abgesehen, dass sie sehr langweilig sind, außer man setzt sich mal einen Abend mit Freunden hin und spielt Super Mario-Klassiker. Nun haben wir mit Monster Boy und das verfluchte Königreich genau das: Ein Jump and Run 2D-Abenteuer. Aber entgegen der Erwartung handelt es sich hier um ein umfangreiches und spannendes Spiel.

Monster Boy and the Cursed Kingdom – Ein blauhaariger Held

Zunächst gibt es nur die Hauptstory, also bemüht euch gar nicht erst nach anderen Modis zu suchen. Bis jetzt klingt alles sehr langweilig, bis ihr in das Spiel einsteigt. Man schlüpft in die Rolle des kleinen jungen Helden Jin. Sein Onkel wiederum verflucht das gesamte Dorf und alles darüber hinaus indem er alle Menschen in Tierwesen verwandelt. Nun macht sich Jin auf den Weg um seinen Onkel aufzuhalten. Im Kampf wird der kleine Held in ein Schwein verwandelt. Ab hier beginnt er das Spiel so richtig.

Monster Boy and the Cursed Kingdom – Verschiedene Gestalten

Die Besonderheit bei Monster Boy und das verfluchte Königreich liegt darin, dass man sich in bis zu sechs verschiedene Tierwesen verwandeln kann, die man nach und nach während des Spiels freischaltet. Jede Gestalt verbirgt zudem verschiedene Eigenschaften und Fähigkeiten. Durch diese Tatsache ist Monster Boy und das verfluchte Königreich kein langweiliges 2D-Abenteuer. Die Rätsel, die man lösen muss sind sehr anspruchsvoll und erfordern auch viel Geschick. Dadurch dass man verschiedene Möglichkeiten besitzt ein Rätsel anzugehen, gestalten sich die Lösungswege auch oft als herausfordernd.

Monster Boy and the Cursed Kingdom – Modernes 2D-Abenteuer

Die schön animierte Grafik und die Anzahl an verschiedenen Charakteren, die auf die Geschichte einwirken, sowie eine riesige Landkarte lassen einen schnell erkennen, dass die Entwickler sehr viel Liebe für das Detail reingesteckt haben. Die Story ist sehr umfangreich und führt euch an verschiedene Orte, die ihr dann auf der Karte freischalten könnt und auch jederzeit wieder zu einem bereits gespielten Abschnitt zurückkehren könnt. Für gewöhnlich geht es in Spielen aus dem Genre nur darum von links nach rechts zu laufen und auf dem Weg dahin ein paar Gegner platt zu machen und sich bis zum Endboss vorzukämpfen. Anders ist Monster Boy und das verfluchte Königreich, wo ihr auch nochmal zurück müsst, oder einen Schalter auf der anderen Seite umlegen müsst, oder doch nochmal ins Hauptdorf müsst um Informationen zu sammeln.

Fazit
Überraschend interessantes und spannendes Spiel. Zwischen den ganzen Spielen heutzutage, wo es um Grafik und knifflige Rätsel so wie aussichtlose Endgegner-Kämpfe geht, bringt Monster Boy und das verfluchte Königreich einen frischen Wind mit einer tollen Geschichte und umfangreichen Rätseln. Die Hauptgeschichte und die Nebenmissionen beschäftigen einen ziemlich lange, da die meisten Lösungen auch nicht einfach zu finden sind. Somit füllt Monster Boy und das verfluchte Königreich etliche Spielstunden und hat eine erhöhte Suchtgefahr, da man nach jedem hart erkämpften Level weitermachen möchte. Die Endgegner-Kämpfe sind teilweise zu schwierig und verlangen einem sehr viel Können ab um siegreich aus den Kämpfen hervorzugehen. Alle Freunde von Jump and Run oder Retro 2D-Klassikern sind, sollten ihre Sammlung definitiv mit Monster Boy und das verfluchte Königreich zu erweitern.
Gut
  • Tolle, umfangreiche Geschichte
  • Verschiedene Gestalten tragen zu mehr Spielfreude bei
  • Knifflige Rätsel
Weniger Gut
  • Zu schwere Endgegnerkämpfe
  • Teilweise nervige musikalische Untermalung
8
Gut

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