Nanobreaker

Nanobreaker Testbericht

Eines vorweg: Dieses Game ist die reinste Orgie. Was hier an Oel ( ja, richtig gelesen Oel, es ist kein Blut ) fliesst und an Gegnern getoetet wird, das erlebte man nicht mal zur Zeiten von Terminator. Getreu dem Motto ‘Ohne Hirn draufkloppen' geht es in jenem Game Abschnitt fuer Abschnitt fuer Abschnitt ab. Gameplaytechnischen Tiefgang sucht der verzweifelte Gameer im Grunde genommen umsonst, da es eigentlich keinen gibt. Die Abschnitte sehen wie folgt aus: Ihr lauft durch mehr oder minder komplett vorgegebene Laufwege durch und metzelt schnurstraks alles nieder, was einem in den Weg kommt. Wer sich nicht nur am ganzen Oel sattsehen kann, dem wird wohl auch gefallen, 1142724162433898648 dass allerhand Gliedmassen durch die Gegend fliegen, wenn mal auch die richtige Stelle getroffen wird. Denn es ist moeglich den Gegner Kampfunfaehig zu machen, in dem ihr mal eben beide Arme abhackt. Am Ende eines Abschnitts erwartet den Gameer dann ein relativ leichter Endgegner, bei dem die Devise ‘einfach drauf' – leider – auch funktioniert.
Des Weiteren hat man sich bei Konami wohl eher weniger Sorgen ueber eine gescheite KI gemacht, denn jene scheint komplett zu fehlen. Die Gegner tauchen auf, wanken langsam auf den Gameer zu und stehen vor jenem. Gelegentlich schlagen sie dann auch freundlicherweise zu, dann aber so langsam, dass der Gameer in der Zeit alles um sich herum gekillt hat. Von Ausweichen und Verteidigen haben jene Monster wohl noch nichts gehoert. Zwar gibt es schon viele verschiedene Monsterarten, aber nur wenige verhalten sich ansatzweise wie normale blutruenstige Monster. Sehr intelligent sind auch die Hundeartigen Nanomaschienen, die total wild durch die Arena, in der sich der Kampf befindet, rumlaufen und versuchen all das, was im Weg ist, umzuhauen.

Die Geschichte ist im Grunde auch nicht wirklich sehr spannend und laesst sich folgendermassen beschreiben: Mensch gegen Maschiene. Somit ist die Geschichte aehnlich den Matrix-Teilen, geht aber eigentlich ganz andere Wege, auch wenn an erster Stelle der Kampf ums Ueberleben steht.
Nanobreaker verspricht ein ordentliches Hack ‘n Slash Game zu werden, welches vom Produzent der Castlevania-Serie , ‘Koji Igarashi', geleitet wird. Schon alleine der Name steht fuer knallharte Action und massig Blut. Doch ist das Game auch wirklich so gut, wie die Castlevania-Serie, oder entpuppt es sich als ein weiteres Game einer beruehmten Person, dass eigentlich nicht erwaehnt werden muss ? Ihr erfahrt es hier !

Im Jahre 2001 schlossen sich viele Wissenschaftler auf einer kleinen Insel zusammen, um an der Nanotechnologie zu forschen und jene weiter zu entwickeln. In den naechsten 20 Jahren werden die Forscher und die Menschen generell vertraut mit der neu gewonnen Technik. 1142724196467668069 Sie ermoeglicht ein besseres und laengeres Leben, ist aber schwer kontrollierbar. Eines Tages passiert das, was passieren musste. Der Hauptcomputer, ueber den die Nanomaschienen gesteuert und kontrolliert werden, faellt aus und saemtliche Nanomaschienen – sowohl in den Menschen, als auch im Labor – beginnen ihr Eigenleben und geraten ausser Kontrolle. Was wollen jene wildgewordenen Nanomaschienen nun ? Na klar… die Weltherrschaft! Diese ‘Monster' haben eine ueble Eigenschaft: Sie koennen sich selbst replizieren. Dadurch ist es ihnen ermoeglicht, dass sie sich bis in die Unendlichkeit replizieren. Um jene Plage aus der Welt zu schaffen gibt es einen Mann, er heisst ‘Jake'. Er ist einer der besten Cyborg-Krieger, die es gibt. Zwar wurde er vor 8 Jahren exekutiert, aber sein Koerper bleib erhalten und wurde eingefroren. Er soll mit seinem variablen Plasmaschwert die laestigen Nanomaschienen toeten und die Welt retten. Im Laufe der Geschichte trifft Jake auf viele bekannte, mit denen er eigentlich nichts mehr zu tun hat bzw. haben will, einer davon ist Keith, der schon mehrere Jahre lang eine Rechnung mit ihm offen hat. Wie die Geschichte endet, kann sich jeder denken, aber um es trotzdem mal zu erwaehnen: Es gibt Frieden.

Nachdem das Game durchgegamet ist, werden einige neue Modi freigegamet, wie der Time-Attack oder andere relativ spassige und kurzweilige Modi.

Metzeln, Meucheln, Morden

Welche Waffe darf's sein ?

Zur Geschichte:
Unser Held Jake besitzt ein variables Plasmaschwert. Variabel in der Hinsicht: Es kann die Formen von anderen Waffen annehmen, aber nur dann, wenn eine entsprechende Kombo ausgefuehrt wird. Es gibt im gesamten Game eine Reihe von vielen Kombos, die gemacht werden koennen und die dem Game ein wenig Tiefgang einhauchen, aber bei genauerem Hinblick wird jeder Hack ‘n Slash-Gameer feststellen, dass das gesamte Kampfsystem mit allen Features, die jetzt genannt werden, schon in Castlevania oder anderen Gameen aus jenem Genre vertreten sind und dort auch besser genutzt werden. Am Anfang des Game stehen dem Gameer noch nicht sehr viele Kombo-Moeglichkeiten zur Auswahl, 1142724181418417093 nur die Standarts sollen erstmal reichen. Aber schon bald erhaelt der findige Gameer, darum beim ersten Endbossfight, den ersten ‘Kombo-Chip' , mit dem eine neue Technik vollfuehrt werden kann ( = neue Kombo ). Zu den Kombo-Chips ist zu sagen, dass es davon 6 verschiedene gibt, die jeweils fuer 1 Level stehen ( blau = lvl 1, hell blau, gruen, gelb und rot. Grau ist ein spezieller Chip, der ueberall genutzt werden kann / bzw. Specials freischaltet ). Dieses Item erhaelt der Gameer entweder nach – oder bei – einem Bossfight und sollte auch sofort angelegt werden, da jene Kombos von Noeten sind, um die Kaempfe noch leichter – als ohnehin schon – zu ueberstehen. Des Weiteren koennen die Chips auch frei in der Gegend herumliegen.
Am unteren rechten Bildschirmrand steht eine Punkteanzeige, jene steht fuer die ‘Gallonen'. Die Gallonen sind aber eigentlich nichts anderes als Erfahrungspunkte, denn im Menue ist nachzulesen, dass es fuer eine bestimmte Anzahl an Gallonen einen Bonus gibt. Sobald die zu erreichende Anzahl erreicht ist, gibt es +1 Leben oder +1 Boostpunkt. Mehr leider nicht. Die Gallonen bekommt ihr im Kampf und dann auch nur, wenn ihr auch auf die Gegner so richtig draufkloppt, so dass das Oel nur spritzt.[]

Wie gerade erwaehnt gibt es auch noch die ‘Boost'-Funktion. Sobald ihr jene aktiviert leuchtet euer Charakter auf und er wird staerker, aber leider nur fuer eine kurze Zeit. Anfangs kostest jene Funktion richtig viel Boostpunkte ( welche sich uebrigens aufladen, wenn ihr Gegner toetet ), aber im spaeteren Gameverlauf ist es nicht mehr so viel. Dieses Feature erleichtet ebenfalls das Kaempfen gegen so manche Horden an Gegnern. Es gibt aber nicht nur eine einzige Boost-Funktion. Anfangs habt ihr nur eine ‘Peitsche', die die Gegner zu euch ranholt, wenn ihr dann im richtigen Moment ‘Dreieck' drueckt, dann fuehrt ihr einen Todesstoss ab, der jeden Gegner sofort toetet ( bis auf Bosse ). Als ein weiteres Boostbeigame waere da noch der Auto-Laser-Reflektor zu nennen, der – wie 1142724172183865776der Name schon sagt –  Laserstrahlen reflektiert und auf den Gegner zurueckwirft. Es gibt aber noch viele mehr und die sind auch nicht der Rede wert.

Insgesamt bleibt also zu sagen, dass das Gameplay ohne jeden Tiefgang ist und die verzweifelten Versuche durch Gallonen und Boosts leider nicht gelingen, weil sie selten gebraucht werden. Es reicht darum vollkommen aus, wenn man Standartangriffe, wie Viereck und Dreieck, ganz oft hintereinander drueckt. Es ist nicht spannend und noch weniger fordernd, aber gut fuer zwischendurch.

Letzte Oelung vergessen ?

Die Grafik ist ein zweischneidiges Schwert, denn die Rendersequenzen sind sehr aufwenig gemacht und sehen wirklich klasse aus, eben eine gewohnte Leistung von Konami. Aber was das eigentliche Game angeht, da scheint man bei Konami regelrecht geschlafen zu haben. Nanobreaker erweist sich als farbarmes, truebes und recht Texturarmes Game. Des Weiteren ist die Weitsicht durch eine dicke graue Wolke gekennzeichnet, somit kann der Gameer nicht allzuweit sehen. Ob das jetzt zur Atmosphaere beitraegt sei dahingestellt, denn dann muesste der Sound passend sein, was aber nicht wirklich zutreffend ist. Es ist klar, dass keine froehlichen Farben vorkommen koennen, aber um mal einen Vergleich zu ziehen ( auch wenn es Genre-technisch nicht passt ): Devil May Cry 2 hatte dasselbe Problem 1142724190794943381 mit der Grafik. Wuerde Nanobreaker so gut aussehen wie Castlevania, wuerden hier nicht jene Worte stehen. Zuletzt bleibt noch zu sagen, dass sich die Gegner ziemlich sterril bewegen, der Hauptcharakter – zum Glueck – nicht. Jake's Bewegungen laufen schoen dynamisch ab und lassen so manche Angriffe gut aussehen.
Zur Verteidiung der Grafik bleibt nur zu sagen, dass das Plasmaschwert einen schicken Effekt nach sich zieht und gelegentlich coole Effekte ( Explosionen etc ) zu sehen sind.

Zum Sound ist zu sagen, dass er nicht nervt und nicht schlecht ist, aber nicht zur Atmosphaere passt. Der Sound ist zu froehlich / leise fuer eine Kriegsstimmung. Loeblich ist aber die Dolby Digital Pro Logic II Wiedergabe. Die Synchro kann sich hoeren lassen, zwar sind die Stimmen nicht so gut, wie in manchen anderen Konami-Titeln, aber sie kann sich ‘hoeren' lassen.

Kommentar (AS) :

1154865160350815313 So manch einer wird sich bei den Bildern denken ‘Ist das Blut? Warum ist das Game nicht indiziert?' , aber falsch gedacht. Unter dem Aspekt, dass alles nur Maschienen sind kann es kein Blut sein. Es ist schlichtweg Oel und somit ist die Altersfreigabe ‘Ab 16' auch gerechtfertigt. Das macht aber leider trotzdem nichts am Gesamteindruck des Games. Es praesentiert sich mit einer klasse Rendersequenz und gamet sich erstens wirklich langweilig und zweitens ist die optische und klangliche Seite sehr schwach. Da bin ich fuer meinen Teil deutlich besseres von Konami gewohnt ( Castlevania ist um Laengen besser ) und war schon ziemlich enttaeuscht von jenem Game. Insgesamt ist Nanobreaker Gameplaytechnisch mehr als nur langweilig und nicht mal fordernd, weil die Gegner so Hirnlos agieren und er Gameer durch simples ‘hau drauf' gewinnen kann. Wobei hier gesagt werden kann, dass das der Sinn solcher Gamee ist. Ich finde aber trotzdem, dass ein wenig Anspruch im Hinblick auf den Schwierigkeitsgrad gestellt werden kann, weil jenes Game nun wirklich zu leicht ist.

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