The Cycle (PC) Test

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Klassische Battle Royales gibt es mittlerweile wie Sand am mehr. The Cycle geht das Genre dagegen mal ganz anders und mit überraschenden Änderungen an. Statt in einem abgegrenzten Areal nur Spieler zu besiegen, warten hier auch zahlreiche Monster und Missionen auf euch, die abwechslungsreiche Matches bieten. Wie wir den Mix aus PvE und PvP fanden, erfahrt ihr in dem folgenden Test. Seid ihr dennoch auf der Suche nach klassischen BR-Titeln? Dann findet ihr hier die aktuell beliebtesten Spiele aus dem Genre.

Mittlerweile sind alle Battle Royale gleich. Ihr springt an einem Ort vom Flugzeug ab, sucht euch die besten Waffen und Fahrzeuge zusammen und überlebt als letzter. Falls ihr überhaupt soweit kommt. The Cycle sieht das dagegen ganz anders.

The Cycle – Da sind ja Monster!?

Zu aller erst erwartet euch in The Cycle ein Tutorial. Für viele klingt es langweilig, doch diese paar Minuten bringen euch extrem viel. Hier erlernt ihr nämlich, dass es nicht nur um das töten von Spielern geht. Das Hauptziel ist es Missionen abzuschließen, Punkte zusammeln und bestenfalls zu überleben! Denn der Spieler oder das Team welches am Ende die meisten Punkte hat gewinnt.

Das kann zwar im ersten Moment etwas verwirrend sein, besonders mit den verschiedenen Missionen, doch gibt es für alles einen Modus, um diese auszuprobieren. Nach dem Tutorial und den Modi solltet ihr wissen, wie es an das Ressourcen abbauen, Missionen erledigen und Monster abschlachten geht.

Daraufhin heißt es erstmal Prospektor auswählen und anpassen, wie ihr ihn am liebsten spielen wollt. Dabei handelt es sich um euren Charakter, der auf dem Planeten Fortuna III für Ruhm und Reichtum kämpft. Vorbereiten tut ihr euch dafür auf der Prospekt Station. Dort könnt ihr euren Charakter wählen, eure Ausrüstung anpassen und Waffen und andere nützliche Gegenstände wie Fähigkeiten und Fahrzeuge kaufen.

Währung erhaltet ihr dafür nach jedem Match. Das schönste dabei ist, dass die Währung ausschließlich erspielt werden kann! Klar, habt ihr auch die Möglichkeit kosmetische Gegenstände oder einen sogegenannten Fortuna-Pass zu kaufen, doch bringt es euch keine spielerischen Vorteile. Allgemein geht es hier nicht nur um eure Zielgenauigkeit, sondern auch um eure Taktik. Doch dazu gleich mehr.

Welche Fraktion darf es sein?

Bevor ihr eins der 20-minütigen Matches betretet, entscheidet ihr euch zwischen Solo, Team und Team (vier Spieler) Modus. Unterscheiden tun sich diese vom Prinzip nicht, außer im Solo. Dort könnt ihr nämlich Bündnisse mit anderen Spielern abschließen. Das hat durch aus seine Vorteile, denn zwei sind normalerweise besser als einer. Doch entscheidet weise, denn wer im Solo-Modus einen Partner hat, gibt auch seinen Schild ab.

Sobald ihr euch für einen Modus entschieden habt, geht es zur Fraktionswahl. Durch diese habt ihr die Möglichkeit neue Waffen und co. freizuschalten, also nehmt die, die am Besten zu eurem Spielstil passt.

Auf Fortuna III geht es dann erstmal mit einer Pistole los. Versucht also erstmal Missionen zu erfüllen, um Geld zu bekommen. Dafür könnt ihr Ressourcen besorgen, Monster töten oder was auch immer gerade in der Nähe ist. Sobald das erste Geld dann reinkommt, solltet ihr die Station rufen und euch Ausrüstung besorgen. Die wird euch dann mit einer Kapsel direkt zugeschickt und bleibt auch für die restliche Runde.

Je weiter die Zeit in The Cycle fortschreitet, desto schwieriger werden eure Missionen und stärkere Monster tauchen auf. Außerdem hat das Spiel nicht umsonst den Namen, denn die Natur will euch nicht auf diesem Planeten haben. Daher werdet ihr auch von Tornados gejagt.

Versucht daher so schnell es geht viele Punkte zu sammeln und in letzter Minute abzuhauen. Es wartet nämlich schon ein Schiff auf euch, welches euch in den letzten Minuten einsammelt.

The Cycle – Das Beste kommt zum Schluss

In den letzten Minuten wird jedoch nicht nur alles schwieriger, sondern ihr müsst auch Monster am Schiff besiegen, bevor dieses landen kann. Das wird zu einem ordentlichen Hotspot für Spieler und Monster, was zu wirklich hitzigen Momenten führen kann.

Falls ihr da mal sterbt, macht euch keine Sorge, denn ihr landet einmalig an eurer Kapsel. Sterbt ihr daraufhin wieder, ist die Runde für euch zu Ende. Doch The Cycle hat da noch eine Idee parat, denn nach dem sterben lasst ihre eine Rettungskapsel liegen. Sammelt ihr diese nach eurem ersten Respawn wieder ein, könnt ihr wieder respawnen. Somit enden Runden nicht mehr nach 30 Sekunden, wie in anderen Battle Royale Spielen, was ziemlich angenehm ist.

Allgemein haben sich die Entwickler hinter The Cycle ein ausgeklügeltes BR-System ausgedacht, welches PvP und PvE miteinander verbindet. Selbst Spieler die nicht gut zielen können, sind hier herzlich Willkommen, denn eine gute Taktik und ggf. ein vertrauenswürdiges Team sind hier deutlich wichtiger.

Schade ist dennoch, dass es aktuell noch keinen Konsolenport für PS4, Xbox One und Nintendo Switch gibt. Es wurde zwar mehrmals etwas für 2020 angekündigt, aber noch ist da nicht viel geschehen. Kommen soll jedoch auf jeden Fall etwas.

Fazit
Ich bin überrascht, was The Cycle zu bieten hat. Es ist wirklich mal eine große Abwechslung zu all den 0815 Battle Royale Spielen, die schlussendlich alle gleich sind. Hier erwartet den Spieler eine Abwechslung von Monstern, Missionen und PvP Inhalten, der wirklich Spaß macht. Ich bin gespannt, was noch in Zukunft kommt!
Gut
  • Guter Mix aus PvE und PvP
  • Festes Timelimit lädt zu weiteren Runden ein
  • Viele neue Elemente, die noch nicht in BR benutzt wurden
Weniger Gut
  • Runden könnten ggf. mal länger sein, wenn es spannend wird
  • Leider noch kein Konsolenport vorhanden
9
Sehr gut
Written by
Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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