Prince of Persia: Rival Swords Testbericht

Nachdem mich schon eine kurze Session in Duesseldorf bei Ubisoft durchaus ueberzeugen konnte, steht die Vollversion seit einigen Tagen bei uns im Hause und wird exzessiv gegamet. Ich habe den Titel schon durch und moechte euch ganz sicher nicht verschweigen, warum ich das Game besser finde als so manch anderer Redakteur. Viel Spass mit dem Test!

Ansonsten bedient ihr die anderen Tasten des Controllers, wobei man sich auf A und B noch beschraenkt hat, – und + kommen eher seltener zum Einsatz, was aber auch nicht weiter schlimm ist. Sehr viel auffaelliger ist, dass das Game an sich sehr gut funktioniert, besser als alle bisherigen Titel aus dem Hause Ubisoft (Red Steel, Far Cry, Splinter Cell), weil die Sensoren korrekt reagieren und kaum Mucken machen, wenn man kleine Fehler macht. Ausserdem sollte man erfreulicherweise feststellen, dass die neue Steuerung ganz neue Moeglichkeiten aufwirft, weil man sich nun viel mehr ins Geschehen eingebunden fuehlt. Wenn der Prinz waghalsige Spruenge oder gerade einen Speedkill macht, fuehlt man sich mitten drin statt nur dabei, weil man die Speedkills unter anderem wirklich selbst macht (im uebertragenen Sinne natuerlich). Jugendschuetzer duerfte vor allem jener Aspekt auf den Plan rufen, weil man mit jenen Speedkills ein famoses Erlebnis schafft und seine blutige Tat direkt dargestellt bekommt.
Nun, die Geschichte duerfte ja hinlaenglich bekannt sein. Wer es nicht weiss, schaut einfach in unseren umfangreichen Test zur Xbox-Edition des Games, dort findet ihr alle noetigen Infos zu Features und zur Geschichte. Dieser Wii-Test wird euch die (eigentlich nicht vorhandenen) Unterschiede zur Xbox, PS2 oder GCN-Fassung – allerdings gibt es da nicht so viel anderes zu berichten, ausser der Steuerung.

Eingaengig, leicht, aber gelegentlich tueckisch

Die Steuerung an sich ist ziemlich leicht, bedarf aber einer kurzen Gewoehnungsphase, die bis zu zehn oder 15 Minuten dauern kann. Wenn ihr den Remote nach links oder rechts dreht, dreht ihr die Kamera nach links oder rechts. Alternativ koennt ihr das natuerlich auch mit dem Steuerkreuz machen, welches locker gegriffen werden kann. Angreifen tut ihr – wie nicht anders zu erwarten war – durch Schwingen des Remote, sowohl als normaler Prinz als auch als teuflischer Prinz. Darueber hinaus koennt ihr ‚Speedkills‘ machen, wenn euch der Gegner gerade nicht sieht, also eine Art Hinterhalt mit fatalen Folgen. Dabei leuchtet der Bildschirm weiss auf und dann gilt es das Nunchuk nach Vorne zu druecken, um somit ein Minigame einzuleiten, bei dem ihr im richtigen Augenblick den Remote schwingen musst, wodurch ein toedlicher Schlag ausgefuehrt wird.
Ab und an kommt man aber dann doch ins Straucheln, vor allem dann, wenn gerade drei bis vier Gegner um euch herum stehen und ihr natuerlich nicht alle gleichzeitig bearbeiten koennt. Gerade in jenen Situationen wuenscht man sich inbruenstig eine bessere Kamerafuehrung, weil die Uebersicht leider doch sehr schnell floeten geht. Ebenso schwach ist der Umfang des Games, denn neue Inhalte gibt es nicht, allerdings merkt man das erst auf der Rueckseite des Gameecovers, in den offiziellen Pressemitteilungen liesst man anderweitige Dinge. Und mal ganz ehrlich: So ‚revolutionaer‘ ist die Steuerung ueber WiiMote und Nunchuk nun leider auch nicht, obgleich die Speedkills deutlich intensiver sind als mit einem normalen Pad.

Auch technisch keine Neuheiten
Grafisch benutzt man eine aufgebohrte Edition des Gamecubes, welche ja schon nicht schlecht ausgesehen hat. Die Wii-Edition sieht hier und da etwas besser aus, bietet aber im Grunde denselben ‚Brei‘ wie vorher, der aber nach wie vor ziemlich gut aussieht. Da die Wii aber doch einiges mehr auf dem Kasten hat als PS2, Gamecube und Xbox, haette ich mir gerade in den Punkt zumindest sichtbare Verbesserungen gewuenscht – keine Detailverbesserungen. Aber man kann ja nicht alles haben. Beim Sound hat man sich an den anderen Editionen bedient, hier hat sich also nichts geaendert, was auch besser so ist.[]

Der Kommentar
Kommentator Auch wenn es Redakteure geben soll, die nicht mit der Steuerung klarkommen, muss ich sagen, dass ich keinerlei Probleme.. oder sagen wir wenige Probleme gehabt habe, denn auch die alternative Drehung der Kamera (ueber Steuerkreuz) laesst sich leicht greifen und erleichtert einem das Game. Ae;rgerlich hingegen ist, dass die Wii-Edition bis auf die angepasste Steuerung keinerlei Neuerungen bietet, was im Anbetracht der Tatsache, dass die Edition mehr als ein Jahr auf dem Buckel hat, etwas laecherlich wirkt. Dasselbe gilt uebrigens auch fuer die Grafik. Hier haette man deutlich mehr machen muessen, zumal die PSP-Edition einen Mehrgameer-Modus hat. WARUM nicht auch die Wii-Edition? Dumm gelaufen, Ubisoft, aber das verdient keine 80%.
Tops Flops
Einfache Steuerung
Weiterhin tolle Animationen
Tolles Leveldesign
Gute Sprachausgabe
Grafisch okay…
… aber keinerlei Veraenderung zu den anderen Editionen
1:1 Kopie von Two Thrones
Kein Mehrgameer (in der PSP-Edition vorhanden!)
Gelegentlich unuebersichtlich
Gameetester.com Wertung
Gamespass gut Auszeichnungen
Gameplay gut keine
Grafik befriedigend
Sound gut
Umfang befriedigend
Multiplayer n/A

Gesamt

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