Prince of Persia: The Sands of Time

Prince of Persia: The Sands of Time Testbericht

Die Geschichte

Prinice of Persia errinert einen direkt an 1001 Nacht. In jenem Stile wird die Geschichte auch erzaehlt, der Junge Thronfolger erzaehlt euch die Geschichte. Es faengt mit einem Feldzug in Indien an, der junge Thronnachfolger und sein Vater wollen ein wertvollen Gegenstand, den Dolch der Zeit. Der junge Prinz gelangt in die Schatzkammer des Feindes und kann den Dolch der Zeit stehlen. Der Sultan findet zudem eine mysterioese Sanduhr, die eine Oeffnung hat in der der Dolch reinpasst. Der Sand soll die Zeit beherrschen und der Dolch entfesselt die Kraft der Sanduhr. Der Prinz steckt den Dolch auf Wunsch des Sultans in die Oeffnung und ein grausames Schaugame ereignet sich, alle werden zu Sandmonstern, nur wenige ueberleben. Zu den ueberlebenden gehoeren, Farah, die gefangengenommene Koenigstochter aus dem eingenommen Reich. Der Prinz gehoert ebenfalls zu den ueberlebenden und einige andere, nicht wichtige Personen auch. 1142725286483961558 Farah und der Prinz treffen recht frueh aufeinander. Farah will dem Prinzen helfen alles wieder rueckgaengig zu machen, das ist auch sein Ziel. Im Verlauf des Games werden die beiden zu einer Art Liebespaar.

Die Kamera laesst sich um 360° drehen, aber nicht ueberall, stetig wenn Farah oder ein Gegenstand oder auch eine Wand im Weg steht justiert sich die Kamera wieder zum ausgangpunkt selbst hin. Des Weiteren gibt es auf Knopfdruck zwei weitere Sichten. Einmal die Weitsicht, damit kann der Gameer das gesamte Geschehen sehr gut ueberblicken und kann schon da einige moegliche Wege finden, um ans naechste Ziel zu gelangen. Zum anderen gibt es auch eine Ego-Perspektive. Mit jener kann der Gameer genau nachgucken, wie viel Platz ihm noch bleibt, bevor er in den Abgrund faellt. Die Ego-Perspektive wird bei der ersten Bewegung unterbrochen und es geht in der Third-Person Kamera weiter. Aber das was das gesamte Game so einmalig macht ist die einzigartige Faehigkeit die Zeit zurueckzudrehen. Mit druck auf die ‘L1' Taste wird die zeit zurueckgedreht, das gilt fuer rund 30 Sekunden. Diese Technik ist teilweise Lebensnotwenig, denn es wird oft passieren, dass der Gameer in einen Abrund faellt oder von einer Abwehranlage zufaellig getroffen wird, dann muss man die Zeit zurueckdrehen, wenn man nicht das Ableben des Prinzen sehen will. Um die zeit zurueckzudrehen braucht der Gameer Sandkanister, die am linken oberen Bildschirmrand angezeigt werden. Jedes mal, wenn die zeit zurueckgedreht wird, leert sich ein Kanister, auch bei einem Zeitrueckgang von nicht mal einer eigendlichen Gamesekunde. Um die Kanister zu fuellen sammelt man entweder den Sand der Zeit der toten Gegner, jene muessen aber durch druck auf die ‘Dreick-Taste' getoetet werden, da sie nur so den wertvollen Sand abgeben. Oder der Gameer sammelt Sandwolken auf. Diese dienen zur Fuellung der Sandkanister und was auch sehr wichtig ist, nachdem der Gameer 8 Sandwolken aufgesammelt hat, kommt ein neuer kanister hinzu.

  • Kampfystem
  • Das Kampfsystem ist recht komplex und bietet viele Techniken und akrobatische Einlagen. Mit ‘R1' wehrt der Prinz gegnerische Angriffe ab, selbst wenn er auf dem Boden liegt kann er alle Angriffe abwehren, sehr realistisch gemacht. Die Kampfhaltung sieht sehr lustig aus, ist aber voellig korrekt aus den alten Schriften uebernommen. Eine typische Situation im Kampf ist folgende : Mehrere Gegner sind um den Gameer herum. Was tun? Erstmal einen Block machen, warten bis der Gegner schlaegt und dann einen Konterangriff starten, der oft in Bullet-Time gezeigt wird, das sieht sehr stylisch aus und es macht richtig Spass bei sowas zuzusehen. Sobald der Gegner am Boden liegt, muss man ihn mit einem Finish toeten, jener Finish ist der Druck auf die ‘Dreick-Taste', so entnimmt der Prinz in sehr vielen verschiedenen Bewegungen den Sand der Zeit aus den Gegnern. Auch im Kampfe kann der Sand der zeit verschieden angewendet werden. Er kann die Zeit verlangsamen ( Bullet-Time aehnlich), dies haelt fuer 30 Sekunden, dann kann der Sand der Zeit noch einen Mega-Frost ausloesen ( mehr dazu in der Tabelle). 1142725320787951525. Des Weiteren kann man die Gegner, sofern sie noch stehen, auch versteinern und dann mit zwei Schlaegen teilen und toeten. Um aber solche starken Aktionen ausfuehren zu koennen braucht es eine weitere Extraleiste neben den Sandkanistern. Diese Leiste muss erstmal entstehen, um sie zu kreieren muss der Gameer zuerst viele Gegner toeten und den Sand der Zeit von jenen aufsammeln. Ist eine Leiste entstanden, wird sie mit jedem aufgesammelten Sand gefuellt. Des Weiteren kann der Gameer sich die Waende in den Kaempfen zu seinem Freund machen. So springt man zum Beigame auf eine Wand und macht eine Art hechtsprung auf den Gegner zu und kann jenen damit fast zur Aufgabe zwingen, manche Gegner sind robuster und halten solche starke Angriffe aus, die meisten fallen um und dann kann man ihnen ganz leicht den Sand der Zeit entziehen. Eine sehr beliebte und auch vorteilhafte technik ist es ueber die Gegner zu springen. Um das zu tun laeuft man auf den Gegner zu und kurz vor Feindkontakt springt man durch druck auf die ‘X-Taste' ueber ihn, dies wird ebenfalls in einer Art Bullet-Time dargestellt und manchmal auch aus verschiedenen Blickwinkeln. Im Flug kann man dann den Gegner angreifen, zwar nur ein Schlag, aber jener ist sehr wirkungsvoll, da er betraechtlich Schaden anrichten kann. Manche Gegner sind aber schlau und schlagen den Prinzen noch bevor er in die Luft springen kann. Bei den Endgegnern kann man nicht einfach Sinnlos draufkloppen, da erlebt man sehr viel schneller das Ableben des Prinzen als einem vielleicht lieb ist. Denn jene Verteidigen sich die ganze zeit ueber und lassen nur von der Verteidigung ab, wenn sie angreifen. Bei jenen Endgegnern muss man also die Kontertechnik einsetzen. []
    Das ganze Game errinert stark an ein Jump & Run, da fast 90% des Games aus Springen, klettern, laufen und dergleichen bestehen.

     

    Gameplay

    Das Gameplay bei Prince of Persia ist sehr umfangreich und sehr gut gemacht.

  • Allgemein
  • Die Speicherpunkte sind aufsteigende Sandwolken, nicht zu verwechseln mit den Sandwolken, die einem wieder den Sand der Zeit-Balken auffuellen. 1142725297134033616 In den Speicherpunkten sehen der Gameer und der Prinz Visionen, jene Visionen zeigen die naechsten Schritte und geben Hinweise auf das, was man als naechstes machen muss und zeigen ab und zu auch, was als naechstes in der Geschichte passieren wird. Speichert man, so sieht man, dass der Gameverlauf in % angegeben wird. Um die Lebensenergie aufzufrischen sucht man sich die naechste Wasserquelle oder einen kleinen tech und drueckt R1 und der Prinz tinkt das Wasser und die Lebensenergie frischt sich auf.

    Gegner-KI

    Die Gegner sind in einer aufsteigenden Reihenfolge. Am Anfang kommen noch die relativ stupiden Gegner, die man durch einen simplen Sprung ueber ihren Kopf schon nahezu ausschalten kann. Von Abwehr und Gegenwehr haben jene Gegner wohl nichts gehoert. Dann gibt es die Mittelklasse der Gegner, jene sind Frauen mit zwei Dolchartigen Waffen. Sie greifen auch nicht stetig an, verteidigen auch nicht stetig. Aber wenn sie angreifen kann die verteidigung des Prinzen schon fast gar nichts mehr machen, es sei denn der Gameer hat das dritte Schwert im Besitz, das haelt jedem Angriff stand. Es gibt aber auch eine Klasse Gegner, die sind dann nicht mehr so leicht zu besiegen. Denn jene verteidigen sich die ganze Zeit ueber und lassen nur beim gehen und schlagen von ihrer Verteidigung ab. Dies sind natrlich die Momente um draufzuschlagen. Sind aber mehrere Gegner von jener Art um den Gameer herum, ist defintiv Vorsicht angebracht. Denn so leicht kommt man aus einer umzingelung von denen nicht mehr raus, denn sie wehren den Sprung ab. Da muss der Gameer schon geschickter vorgehen.
    Leider gibt es im Game nur wenige Raetsel und jene sind dann auch sehr einfach zu loesen, denn man kann jedes Raetsel durch blindes rumtesten nach rund ca. 5 Minuten loesen. Also nicht sehr anspruchsvoll. Aber sie lockern das gesamte Geschehen auf.
      1142725341106608143Es passiert aber auch sehr oft, dass sich die Gegner gegenseitig verletzten. Dann hat man natuerlich einen sehr grossen Vorteil.

    Das soll aber niemanden abschrecken, denn es macht sehr viel Spass all den klasse Bewegungen zuzusehen, denn sie sehen alle fluessig aus und der Prinz bewegt sich sehr geschmeidig. Er kann, wie gerade erwaehnt klettern, sich an Abhaengen haengen lassen. Er kann ueber weite Entfernung auch springen, dafuer muss man an die Kante laufen und kurz vorm Fall ‘X' druecken, dann macht er einen Weitsprung. Eine weitere Technik, die im Game sehr oft angewendet werden muss ist die Waende hochlaufen. Denn nur so kann der Gameer an scheinbar unerreichbare Sachen kommen. Aber der Held kann noch viel mehr an den Waenden, er kann die Waende auch entlanglaufen, auch eine sehr nuetzliche Technik, wenn man mal eben einige Stachelfallen umgehen will ohne dabei Lebensenergie verlieren zu wollen. Der Prinz kann auf Seilen klettern und schwingt sich geschmeidig von Seil zu Seil oder an einen anderen Ort, er kann sich auch an Stangen haengen und von denen aus zu anderen Stangen springen. Der typische Wall-Jump ist auch in Prince of Persia vorhanden, der Wall-Jump ist nicht anderes als von einer Wand auf die naechste zu springen und dabei stetig hoeher zu kommen. Klappt aber nur, wenn die Entfernung der einzelnen Waende nicht zu weit ist. Zudem kann der Prinz auch Objekte bewegen, manche Steinbloecke oder Statuen muessen an einen bestimmten Ort bewegt werden, um Tueren zu oeffnen.

     

    Gamedesign

    Das gesamte Game hat eine klasse Atmossphaere, die Architektur der Burg und des Turms der Daemmerung sind super. Es gibt keinen Raum, der gleich ist, alles ist von Grund aus verschieden. Der Baustil entsoricht genau dem, wie er auch frueher benutzt wurde, es gibt keine Neuzeitlichen Einfluesse zu sehen, die Vorstellung vom alten Arabien wurde sehr gut umgesetzt ohne jedes Manko. Um mal einige beeindruckende Raeume zu schildern :
    Die Bibliothek im spaeteren Verlauf des Games ist einer der besten Raeume. Es gibt dort so viele Buecher, Regale, stuehle, Leitern und noch vieles mehr, ganz normal fuer eine Bibliothek. Das besondere hier ist, dass es auch so einige Raetsel gibt.

    Fuer jene Raetsel wurden einige Stangen dazu benutzt um auf die andere Seit zu kommen, Mauern um auf eine Leiter zu gelangen, per Walljump. Jedes stueck des Raumes kann fuer einen bestimmten Zweck benutzt werden.
    Das Observatorium ist der Naechste Raum:

      1142725332517744482In jenem Raum sieht man viele Kugeln, die sehr stark Planeten aehneln. Nun, hier gilt es jene Kugeln in eine bestimmte Reihe zu bringen. Das besondere an den Kugeln ist, dass aus jenen Kugeln ragen Stangen heraus, an denen sich der Prinz klammern kann und so von Stange zu Stange schwingen kann. Auch hier sind Waende zum Missbrauch von Walljumps und aehnlichem sehr nuetzlich. Mehr dazu und vorallem zur grafischen Bewertung lest ihr im naechsten Abschnitt.

     

    Grafik & Sound

  • Grafik
  • Die Grafik von Prince of Persia ist schon eine Klasse fuer sich. Das Game ist extrem Detailverliebt. Die Umgebungsgrafik ist super, die Raeume sind klasse modelliert und es gibt fast keine unscharfen Texturen.

    Die Weitsicht im Game ist schlichtweg beeindruckend. Wenn man am Ende des Games einen Blick auf den Turm der Daemmerung erhaelt sieht man sogar weit entfernte Burganlagen. Das sieht einfach nur herrlich aus. Die klasse Architektur, wie oben beschrieben ist durch die Grafische genialitaet nochmals getoppt. Der Wassereffekt gehoert zu den besten bisher. So spiegeln sich teilweise, leider nicht stetig, viele Sachen drin. Aber, wenn der Held ins Wasser geht wird er erstens langsamer und zweitens sieht man den Teil, der im Wasser ist viel dicker.Auch ein nettes detail hier ist, wenn der Prinz dreckige Hosen hat und dann ins Wasser geht und eine Rolle macht ist die Hose wieder sauber und Wasser Trpoft genau da runter, wo er auch drin war. Auch an solche kleinen Details wurde gedacht und an die physikalische Richtigkeit. Die Physik an sich gehoert auch zu den technischen Highlights im Game. 1142725309696447255 Denn Vorhaenge brechen korrekt, wenn der Held durch jene laeuft oder sich einfach reinstellt. Sie koennen ihn auch umschlingen, sieht sehr gut aus. Wenn der Prinz an einer Stange haengt, die sich an einer Mauer befindet, dann sieht man bei jeder Drehung so etwas geroell aus der Wand fallen, ein netter Effekt.

    Auch die Gegner sind sehr gut gemacht. Wenn sie auf dem Boden liegen und ihnen dann der Sand entzogen wird und sie dann verschwinden, das ist super insziniert mit dynamischen Bewegungen des Prinzen. Die Bewegungen der Gegner und Prinzen sind klasse gemacht. Der held bewegt sich dynamisch, nciht zu hektisch, aber sehr geschmeidig. Die Effekte koennen sich sehen lassen. Wenn zum Beigame die zeit zurueckgedreht wird, dann wird der gesamte Bildschirm leicht gerell und alles erscheint unwirklich und dann ist man urploetzlich wieder am Ausgangspunkt. Ein klasse Effekt. Der Mgea-Frost sieht ebenfalls klasse aus. Zuerst erscheint am Boden ein fantasievolles Symbol und dann ist das gesamte geschehen verlangsamt. Wenn der Prinz dann einen Gegner angreift bewegt er sich so schnell, dass man nur noch am Ende von ihm einen Sandaehnlichen Schweif sieht. Wenn man einen Gegner trifft, hellt das Bild leicht auf. Dieser Effekt gehoert mit Abstand zu den besten. Leider bleibt die Framerate nicht stetig stabil bei so vielen Details. So kann die Framrate teilweise unterhalb des geniessbaren rutschen. Dies passiert vorallem in der Bibliothek, wo erstens wirklich viele Gegner auf einmal sein koennen und zweitens die Objekte nur so vor Details strotzen.

     

  • Sound
  • Der Sound in Prince of Persia ist dem Flair von Arabien sehr gut nachgemacht. Der Stil und Rythmus sind korrekt aufeinander abgestimtmt. Nur leider hoert man nicht viel davon in Arealen von keine Gegner sind. Meistens muss man nur springen oder klettern. Da hoert man leider nichts von genialen Soundtrack. Sind aber Gegner in der Naehe, hoert man einen klasse Soundtrack, der sich dezent in Hintergrund befindet, aber trotzdem auffaellt und zu gefallen weiss.

    Die Synchronisation ist insgesamt sehr gut gelungen. Die Stimmen hoeren sich sehr gut an, auch wenn sie etwas leise sind, denn man muss den Fernseher schon recht laut stellen, um die Stimmen wirklich deutlich zu hoeren. Die deutschen Stimmen stehen den englischen Stimmen in nichts nach, teilweise sind sie sogar viel besser. Die Art, auf der die Charaktere sprechen ist perfekt der alten Sprache angepasst. man fuehlt sich wie im alten Arabien.


    Kommentar (AS) :

    1154864491922619648 Das Game hat mich von der ersten Minute an gepackt. Nachdem ich alle Moves kannte und sie auch sicher beherrschte hat das Game einfach nur noch Spass gemacht. Es sieht einfach nur klasse aus, wie sich der Prinz bewegt und die Grafik ist ebenfalls klasse. Leider hatte ich das Game nach 5 Tagen schon 3 mal durch, aber es bietet trotzdem stetig wieder sehr viel Spass und die Abwechslung zwischen den einzelnen Raeumen ist gewaltig. Die verschiedenen Gegnerklassen und die teilweise nervenraubenden Raetsel sind nur wenige negative Aspekte am Game. Das Kampfsystem weiss zu gefallen, da es extrem komplex ist und man noch selbst bei zweiten durchgameen wieder neue Tricks herausfidet. Die Geschichte ist nicht sehr gut aber auch nicht schlecht. Es wird das typische 1001 Nacht-Feeling vermittelt. Dieses Game gehoert in jede gute Gameesammlung, vorallem weil Nostalgiker auch ihren Spass haben werden, denn im Game kann man Prince of Persia 1 gameen!

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