Psychonauts

Psychonauts Testbericht

Auf der Xbox und dem PC schon erschienen, kam am 27.Januar auch die PlayStation 2-Edition auf den hiesigen Markt und will auch auf der Sony-Konsole die Jump ‘n Run-Gameer mit seiner ungewohnlichen Art und Weise begeistern. Warum jenes Game mit seiner grossen Abwechslung und innovativem Gameplay locker die 60 Euro wert ist, lest ihr in unserem Test! Viel Spass beim Lesen.

Die Welt der Verrueckten

Die PSI-Kraefte von Raz sind beachtlich und machen einiges her. So koennt ihr zum Beigame die Technik zu schweben erlernen, die euch so einige Vorteile bringen wird. Dies koennt ihr, falls es euch interessiert, von der nicht schlecht aussehenden Frau namens Milla erlernen. Fuer alle, die sich schon warme Gedanken gemacht haben, die Frau hat nen 70'er-Jahre-Tick, nicht weiter erfreulich fuer den modernen Mann, schade. Wenn eure PSI-Kraefte mal leer sind, koennt ihr sie jederzeit wieder aufladen, dies geht durch Karten oder kleine Erfrischungsgetraenke. Hier stimmt alles, denn mit fortschreitendem Level werden auch eure Kraefte staerker und ihr lernt auch neue Tricks kennen, die es in sich haben koennen. Hier liegt die Motivation des Games begraben, alles ist perfekt aufeinander abgestimmt und -getrimmt.

Psy, Psy, Psycho ?

Hier geht es um die Grafik, was aus der Ueberschrift vielleicht nicht ganz so deutlich wird. Auch auf Sonys PlayStation 2 kann Raz voll und ganz ueberzeugen. Die weitlaeufigen, abwechslungsreichen und stimmigen Levels wissen vollends1142724594151445778 zu gefallen und strahlen ungemein viel Atmosphaere aus, welche durch die vielen Charaktere, Gegenstaende und Gegner noch viel dichter wird. Hier und da haben wir kleine Framerate-Einbrueche erlebt, die fallen aber nicht weiter ins Gewicht. Der Comic-Look des Games weiss zu gefallen und fesselt den Gameer von Anfang an. Im Vergleich zur PC- und Xbox-Edition kann sich die PlayStation 2 in der Mitte von beiden einreihen. Sie ist besser als die PC-Edition, die stellenweise arge Probleme mit der Framerate ( oefter als bei der PS2, unverstaendlich eigentlich ) hat, aber die Xbox-Edition ist nur einen kleinen Tick besser. 
Wer denkt, dass das schon irgendwie verrueckt sei, hat recht und es geht noch viel verrueckter weiter. In den ersten Minuten des Games darf Raz, Spitzenname von Razputin, eine Ausbildung machen, aber das passiert nicht auf einem normalen Pacours, sondern genau 1142724562183698897im Hirn von Oleander, dem so genannten Drill-Instructor und Coach, der starke Neigungen zu militaerischen Aktionen hat. Im Training geht es nicht gerade zimperlich zu und so muesst ihr euch durch Artilleriegeschuetze, Minenfelder und aengstliche Mitschueler euren Weg zum Ziel bahnen. Dass das nicht gerade leicht ist, duerfte klar sein, denn der Coach stellt Raz stetig wieder neue Hindernisse, um die Maximale Leistung aus ihm und euch zu holen. Nachdem Raz das Training ueberstanden hat, steht eindeutig fest: Er ist der beste Psychonaut aller Zeiten, denn er hat aussergewoehnliche Faehigkeiten, die sonst kein anderer Kadett hat. Und so wird sich unser kleiner Held mit der schicken Brille seines Schicksals bewusst und bemerkt, dass sein Leben ab jetzt sehr spannend wird. Sein Abenteuer beginnt, als eine unbekannte Kraft alle Schueler des Bootcamps ihres Hirnes beraubt. Diese bleiben dann nur noch gefuehlslose, suechtige Zombies und nur Raz ist in der Lage, sich jenem Problem zu stellen. Auf ihn warten allerlei komische Gestalten.

Nutze die Macht !

Erstmal ein kleines Vorwort zum Game, denn es ist etwas Besonderes, aussergewoehnliches. ‘Psychonauts' entfernt sich komplett vom nervigen Mainstream und die Entwickler von Double Fine Productions liefern uns einen modernen Jump ‘n Run-Titel, der eine sehr ungewoehnliche Geschichte bietet. Die Geschichte dreht sich um Razputin, welcher ‘Kadett des Uebersinnlichen' ist und sich in ein geheimes Ausbildungslager der Psychonauts geschlichen hat, damit man ihn in jener Elite-Einheit aufnimmt. Die Psychonatus sind eine militaerische Einheit, mit paranormalen Superkraeften ( oder auch Spezialkraeften ), die perfekt ausgebildet sind und sich in den Kampf gegen zahlreiche Daemonen und abnormalen Wesen stellen. Aber das passiert nicht auf dem Feld, sondern in ihrem Ursprung, dem Gehirn.

In der Psyche lernt ihr dann durch Zufall ( oder auch nicht Zufall ) alles Wichtige ueber die jeweilige Person kennen. Hierbei ist zu sagen, dass sich die Entwickler wirklich die Muehe gemacht haben und stetig wieder neue Psychen entwickelten, damit keine Psyche der anderen gleicht, und damit schafften sie eine unglaubliche Gameplaytiefe und Abwechslung, denn sowas gibt es in keinem anderen Game ( ausser in Shadow of the Colossus, wo das Gameplay mindestens genauso abwechslungsreich ist ). Auch die Aufgaben in den Gehirnwindungen der jeweiligen Personen und Vieher sind komplett anders. So seid ihr in der Psyche des mutierten Lungenfisches Godzilla im Vergleich zu den mikrigen Wuermern, die sich auf dem Boden befinden. Dort muesst ihr euch durch zahlreiche Strassenschluchten wagen und knackigen Aufgaben stellen, die es wirklich in sich haben, aber nie so richtig unfair werden. Um die Aufgaben passabel zu loesen, gilt es die Steuerung gut zu beherrschen, an sich kein Problem, denn die Steuerung geht wunderbar von der Hand und bedarf rund 10 Minuten an Eingamezeit. Ausserdem reichen die wenigen Minuten in den Gehirnwindungen des Coaches am Anfang direkt schon aus, um die Vorgehensweise bei der Steuerung zu lernen.

Die Aufgaben, die ihr gestellt bekommt, sind so verschieden wie die beruehmte Schachtel Pralinen, die Onkel Gump zur Verfuegung beko1142724586720095550mmt. Wir durften mal die boese Verschwoerung ( leider nicht die Borne-Verschwoerung, aber dafuer -> ) des Milchmannes lueften und anschliessend eine nette Runde auf dem Brettgame in der Waterloo-Welt fuehren, damit wir dem lahmen Alltag als Profi-PSI-Agent ausleben koennen. Doch leider wurden wir von unserem netten Gamechen vertrieben und mussten als Strassenarbeiter tarnen, um einem boesen Wicht auf die Schliche zu kommen. Klar, wir haetten den Unhold einfach mit unseren PSI-Kraeften abschlachten koennen, aber das waere nicht im Sinne der Aufgabe gewesen. Dies waren nur drei Beigamee des absolut abwechslungsreichen Gameplays, welches noch nicht mal doppelt vorkommende Missionen hat. Einfach toll, was hier an Missionsvielfalt geboten wird. Doch leider betraegt die Gamezeit des Games, mitsamt allem Krimskrams, rund 12 Gamestunden und dann ist Ende am Gelaende und einen wirklich hohen Wiedergamewert hat ‘Psychonauts' auch nicht, weil man beim zweiten Gameen nichts neues finden wird oder es keinen groesseren Ansporn gibt, es nochmals zu gameen.[]

Der Sound ist sehr witzig aufgemacht, die Vertonung der einzelnen Figuren ist einfach toll und jeder Charakter hat seinen eigenen Charme, der wunderbar rueberkommt. Hier wurde Raz und Co. so richtig Leben eingehaucht, sehr schoen. Zur PC-Edition noch einige kleine Randinfos: Hier treten einige kleine V-Sync-Fehler auf, die auch nicht zu beheben sind, ebenfalls komisch. Auf den Konsolen stimmt hier aber zum Glueck alles.

Beim Testen haben wir und des Oefteren gefragt: ‘Welches Genre hat das Game?' und wir haben es bis zum Ende nicht so wirklich herausgefunden. Wir wuerden es einfach als Jump ‘n Run mit RPG- und Action-Elementen beschreiben, um dem Game ueberhaupt ein Genre zuzuweisen. Die Entscheidung es ein Jump ‘n Run zu nennen kommt daher, dass es un114272457560537556zaehlige Geschicklichkeitsteile gibt und ihr es – eigentlich untypischerweise – mit den schraegsten Gegnern des Gameeuniversums aufnehmt. Um die Gegner zu besiegen, benutzt ihr eure PSI-Kraefte und sammelt irgendwelche komische Objekte auf, um den Levelanstieg zu beschleunigen. Darueber hinaus duerft ihr euch an recht selten auftretenden Raetseln erfreuen, die das Gameplay auflockern, aber dafuer sind jene meistens wirklich sehr leicht geraten und wir fragten uns, was der Author damit sagen will. Fuer die gute Abwechslung im Game sorgen auch die sehr lustigen Dialoge zwischen den Charakteren und die Charakterentwicklungsmoeglichkeiten ( ihr sammelt Karten ein, um eure PSI-Kraefte zu verbessern ). Die Abwechslung im Gameplay ist, um es mit einem Wort zu sagen, grandios. Ihr lernt Gamefiguren erst so richtig kennen, wenn ihr euch in deren Psyche versetzt.

Kommentar (AS) :

1154865071836263679 Meine kleine Abstinenz zur Heimkonsole hat sich mit jenem Titel wieder geaendert und ich kann wieder ganz viele Stunden vor meiner PlayStation 2 verbringen. Denn ‘Psychonauts' bietet alles, was man sich als Fan von Jump ‘n Runs ( na gut, das bin ich nicht wirklich, trotzdem konnte mich das Game begeistern ) nur so wuenscht: Abwechslung bis zum Abwinken, Spass und ganz viele Geschicklichkeitseinlagen. Garniert wird das Ganze durch eine wunderschoene Optik und eine tadellose Kamerafuehrung und Steuerung. Hier haben die Entwickler eine geniale Leistung gebracht und aus dem Grund gibt's auch vollkommen verdient einen Award. Die 90'er-Wertung bekommt's nicht, weil's mir dann doch ein wenig zu kurz ist und ‘Psychonauts' keinerlei Anhaltspunkte fuer einen hohen Wiedergamewert liefert.

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