7

Raiders of the Broken Planet

7.0 /10

Pros

  • Ein etwas anderes Koop Spiel
  • Jede Runde kann anders sein, durch andere Gefährten…
  • Es muss nicht das komplette Spiel gekauft werden
  • Crossplay möglich
  • Antagonist hat eine Armee hinter sich

Cons

  • Steuerung könnte besser sein
  • Gibt aktuell noch nicht viel Abwechslung
  • Ständiges in Deckung gehen ist nervig

Nachdem wir bereits Raiders of the Broken Planet auf der Gamescom für euch angespielt haben, ist das Spiel auch so erhältlich. Wir haben uns den Titel nach dem Release genauer angeschaut und verraten euch im folgenden Test, wie es uns gefällt.

Raiders of the Broken Planet – Seid auch mal böse!

Wer möchte kann sich Raiders of the Broken Planet sofort selber anschauen. Die Entwickler sind nämlich so nett und haben den Prolog als gratis Download zur Verfügung gestellt. Je nachdem wie gut ihr seid, kann der durchaus etwas länger gehen und euch einen guten Überblick über das Spiel geben.

Raiders of the Broken PlanetAnsonsten besitzt das Spiel vier „Storylines“. Jede davon könnt ihr separat erwerben und besitzt vier Missionen, neue Charaktere und mehr. Aktuell steht euch jedoch nur die erste „Kampagne“ zur Verfügung, die wir uns angeschaut haben. Alien-Mythen besteht wie bereits gesagt aus vier Missionen, die ihr entweder zu viert oder als Antagonist spielen könnt. Zur Auswahl habt ihr insgesamt sieben Charaktere, wovon leider drei erst freigeschaltet werden müssen – mit Echtgeld oder der Spielwährung.

Ab hier fängt dann auch schon die erste Entscheidung an. Seid ihr lieber einer der Guten oder der Bösen? Die Guten spielen mit bis zu drei anderen echten Spielern und erfüllen ihre Missionen, wobei sie gegen einen anderen echten Spieler und einen Haufen Bots antreten. Und wenn ich einen Haufen sage, dann meine ich auch einen Haufen, denn die treten euch ordentlich in den Hintern. Der Antagonist hat zwar keine Unterstützung von echten Spielern, dafür aber eine endlos spawnende Armee. Hier ist es also ganz euch überlassen, was ihr bevorzugt.

Raiders of the Broken Planet – In Deckung!

Sobald ihr euch für eine Seite und eine Mission entscheiden habt, kann es dann auch losgehen. Wer zu einem Controller greifen kann, sollte dies auch tun. Mit Maus und Tastatur ist sie nämlich durchaus gewöhnungsbedürftig. Mit dem Controller ist es dagegen hinnehmbar und spätestens, wenn ihr in Deckung gehen könntet, wisst ihr was ich meine. Anstatt eine extra Taste dafür zu haben geht euer Charakter bei jeder Kleinigkeit in  Deckung. Wenn ihr also mal mit Freunden ein Objekt verteidigen müsst, werdet ihr sicherlich gefragt, warum ihr ständig so rumzappelt. Gesund sieht anders aus. Doch trotzdem ist es ganz schön wieder einen Third-Person Shooter zu haben, in dem ihr mit Freunden Gegner umnieten könnt – mit allem, was ihr besitzt. Dazu zählen auch schlagkräftige Schläge, die dem Gegner ordentlich einheizen. Doch Vorsicht ist gefragt, denn die Gegner können Kontern. Daher ist ein gutes Timing gefragt. Etwas erinnert das Ganze an Killing Floor 2, aber gleichzeitig ist es doch etwas anderes.

Raiders of the Broken PlanetDer Verlauf der Spiele ist zwar von den Missionen her immer gleich, aber durch die verschiedenen Spieler und Rollen die ihr übernehmen könnt habt ihr einiges an Abwechslung. Zumindest vom Ablauf her. Fraglich ist dagegen nur wie lange der Spielspaß anhält, denn vom drumherum ändert sich nicht viel. Denn als Antagonist ist es eure Aufgabe die 16 Leben der Gegner auf 0 zu bringen und das Team dann vollkommen zu töten. Die Aufgabe der Guten dagegen ist es nur die Missionen zu beenden. Wessen Freunde keinen guten PC Besitzen können auch zur PS4 und Xbox One greifen, denn das Spiel besitzt Crossplay. Natürlich funktioniert es zwischen PS4 und Xbox One nicht (wer hätte das gedacht), aber die anderen Kombinationen sind möglich.


Fazit

Falls ihr auf der Suche nach einem Story lastigem Koopshooter seid, dann seid ihr bei Raiders of the Broken Planet genau richtig. Für einen kleinen Preis erhaltet ihr spannende Missionen, die ihr mit Freunden oder gegen diese spielen könnt. Wer keinen unglaublichen Langzeitfaktor oder eine perfekte Steuerung braucht, sollte hiermit einen guten Spaß für Zwischendurch haben.

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Einschätzung
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Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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