Riders of Icarus

Nexon ist über die Jahre jedem über dem Weg gelaufen, der sich mal durch die MMO-Welt durchprobiert hat. Nach so einigen Erfolgen wie z. B. mit Maple Story, Vindictus oder Dragon Nest bringen sie nun Riders of Icarus auf den Markt. Wir haben das Spiel angespielt und sagen euch in der folgenden Vorschau, wie es ausschaut.

Riders of IcarusZu Beginn stellt sich mir die Frage: Welche der 5 Klassen soll ich spielen? Zur Auswahl stehen der Berserker, Guardian, Assassin, Priest und Wizard. Nach langem Überlegen fiel die Wahl Schlussendlich auf den Wizard, da ich in letzter Zeit genug von Nahkämpfern und Heilern hatte. Danach geht es auch schon direkt zum Charakter-Editor. Dieser ist dabei recht klassisch gestaltet. Von Kopf bis Fuß ist alles dabei, jedoch haut es mich auch nicht aus den Socken, da es nicht möglich ist alles Mögliche zu modifizieren, wie bei anderen MMOs. Nach der Erstellung des Charakters geht’s ab ins Spiel, wobei ihr zusätzlich auswählen könnt, ob das ihr im Standard-Modus (klassische MMOs) spielen wollt oder im Action-Modus. Der zweite Modus ist dabei der spannendere, da wir uns dabei freier im Kampf bewegen bzw. alles mit der Maus anvisieren können.

Riders of Icarus – Ein Klassiker

Sobald die Auswahl getätigt ist, geht es auch los mit der eigentlichen Story. Wie man es von vielen Spielen kennt, geht es hierbei darum die Prinzessin zurückzuholen, wobei mir die Grundzüge des Spiels in einem Tutorial erläutert wurden. Nachdem Tutorial gibt es auch fast direkt ein kleines Geschenk dafür, dass wir die Open Beta spielen. Dabei handelt es sich um einen Feuerraben, der mir auf der Schulter sitzt und mir permanent 100 HP mehr gibt.

Nach dem kleinen Geschenk geht es dann auch ins Gefecht, wo ich erstmal kleine Quests erledigen sollte. Von Monster besiegen und Gegenstände sammeln ist es hauptsächlich wie die klassischen MMORPGs. Beim Kampf ließ sich dabei dafür der erste Unterschied sehen, da ich die Wahl zwischen den zwei Modi hatte. Da mir der RPG-Standard mittlerweile zu langweilig wurde, hatte ich mich für den Action-Modus entschieden, welcher in die Richtung von z. B. Tera oder Blade & Soul geht. Leider aber gibt es keine Combo-Attacken wie in Blade & Soul gibt und dass das Monster angegriffen wird, welches zuerst anvisiert wurde. Andernfalls muss erst mit Tab gewechselt werden.

So einige Quests habe ich nun hinter mir gelassen und die Strecken von Quest zu Quest werden immer länger. Das ist aber kein Problem, denn Entwickler WeMade hat sich dafür etwas Interessantes einfallen lassen, was auch gleichzeitig eins der wichtigsten Dinge im Spiel ist. Es ist nämlich möglich Mounts und Pets zu zähmen!

Riders of Icarus

Riders of Icarus – Da sag ich doch nicht nein!

Und zwar ist es nun meine Aufgabe ein Pferd zu zähmen, welches ich dann zum Reiten nutzen kann. Dafür habe ich in einer vorherigen Quest einen Skill bekommen, der dafür ausgelegt ist. Langsam schleiche ich mich an ein Pferd ran und springe auf. Stück für Stück füllt sich die Erfolgsleiste, aber es ist zäh und zum gleichen Zeitpunkt wird das Pferd nervös und die darunterliegende Leiste für den Fehlschlag steigt rapide an. Allerdings habe ich die Chance dagegen zu wirken, indem ich schnell W, A, S oder D drücke, je nachdem was verlangt wird. Nach einiger Zeit beruhigt sich das Pferd und ich schaffe es, das Ross zu zähmen! Nun darf ich es als Mount nutzen und leveln, damit es Fähigkeiten bekommt wie z. B. einen Speedbuff. Direkt danach geht es auf die Jagd nach noch mehr Mounts, da es Spaß macht endlich alles Mögliche als Mount zu haben. Sei es Wolf, Pferd, Spinne, Bär, Drache usw.

In Riders of Icarus gibt es mehr als genug Auswahl. Zusätzlich ist es auch möglich von den Mounts aus zu kämpfen. Nicht nur auf dem Land, sondern auch in der Luft. Wer möchte denn nicht mal eine epische Schlacht zwischen Drachen sehen? Das soll jedoch nicht das einzige Highlight sein, denn wie bereits gesagt ist es auch möglich Pets zu erhalten. Jedes Monster, was ich soweit gezähmt habe lässt sich nämlich auch als Pet in eine kleine Version umwandeln. Diese kann ich zwar nicht mehr reiten, aber dafür helfen sie mir im Kampf. Zu Beginn habe ich mir dafür eine Art Känguru in ein Pet umgewandelt, welches mir auch tatkräftig geholfen hat. Wem das nicht reicht, der kann natürlich später Elitemonster zähmen, welche deutlich bessere Buffs geben und deutlich besser aussehen. Alternativ lassen sich Monster aber auch in die Ausrüstung integrieren, damit es dort noch Boni gibt. Somit sind die Monster unabdingbar und vielseitig nutzbar.

Riders of Icarus bringt soweit viele Features mit sich, die sich sehen lassen. Kombiniert mit den verschiedenen Klassen lassen sich definitiv bereits erste Schritte Richtung Perfektion der Charaktere abschließen, was ich sehr interessant finde. So geht auch im späteren Endgame ordentlich die Post ab, sei es in größeren Raids, wo es auf Taktik ankommt, damit ihr die Bosse besiegt oder im PvP.


[blockquote cite=”Sina Jozi”]Sina Jozi Riders of IcarusNach einige Stunden Spielzeit, kann ich sagen, dass Riders of Icarus einen recht guten Start hingelegt hat. Es gibt viel zu entdecken, viel zum Anpassen und es kommt sogar noch viel Content auf den wir uns freuen können. Darunter zählen nicht nur mehr Mounts, sondern auch Kombinationen, die sich danach herstellen lassen sowie neue Orte. [/blockquote]

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1 Comment

  1. Das Spiel ist Unspielbar, bei jedem patsch erros u bugs so ein schlechtes Game noch nie gespielt .Mann kann es auch nicht mehr Laden Fehler über Fehler^^.

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