Samurai Riot (PC) Test

Obwohl Samurai Riot nicht das gleiche Thema hat, dürfte es einige an den alten Titel Little Fighter erinnern. Zwar stehen euch in diesem 2D Beat ‘em up nicht so viele Charaktere zur Verfügung, aber ihr könnt mal wieder mit Freunden auf dem Sofa Gegner verprügeln. Ob wir in die Vergangenheit geschleudert wurden und wie uns der Titel so gefällt, erfahrt ihr im folgenden Test.

Samurai Riot – Ehre oder Gerechtigkeit?

Samurai RiotDieser Frage dürft ihr euch zu Beginn des Spiels stellen. Denn je nachdem, ob ihr euch für Ehre oder Gerechtigkeit entscheidet, verändert sich die Geschichte. Dementsprechend habt ihr einige andere Enden und Level vor euch. Es ist also euch überlassen, ob ihr lieber dem Kaiser eure Loyalität zeigt oder dem Volk dient, die kurz vor dem Hungertod sind. Natürlich ist es für einen Samurai auch eine moralische Frage, denn er ist „verpflichtet“ für seine Ehre zu kämpfen.

Auf eurer Reise stehen euch zwei Gefährten zur Verfügung. Dabei handelt es sich um Sukane und Tsurumaru. Sukane ist eine Kämpfernatur, was sich auch in ihrem Kampfstil wiederspiegelt. Sie kämpft mit Armen, Beinen, Ketten, Bomben und ihrem Fuchs der euch beiseite steht. Tsurumaru ist dagegen ein Samurai, wie er im Buche steht… hauptsächlich zumindest. Denn er besitzt außer seinem Schwert noch Granaten, die ihm den Weg freimachen können. Das ist aber nicht alles, was euer Kit euch bietet. Zu Beginn könnt ihr euren Samurai noch individualisieren und eine einzigartige Fähigkeit nutzen. Damit habt ihr für den Verlauf mehr Leben, Fokus, Angriff, einen Doppelsprung usw.

Samurai Riot – Der Weg des Samurai

Wer sich an Samurai Riot setzt, hat zwei Möglichkeiten. Entweder spielt ihr allein bzw. zu zweit an einer Tastatur oder am Controller. Letzteres ist aber auf jeden Fall ein Muss und ihr müsst nicht erst die Tasten suchen. Der erste Spieler spielt nämlich mit den Pfeiltasten und dem Numpad.

Samurai RiotDie Kämpfe des 2D Beat ‘em Ups sind relativ simpel gehalten. Je Charakter besitzt ihr zwei Combo Möglichkeiten, die in Kombination mit eurem „Fokus“ für Spezialfähigkeiten genutzt werden können. Abgesehen davon könnt ihr den Gegner ausweichen bzw. Angriffe blocken und Bomben nutzen. Das ist durchaus nötig, bei der Anzahl von Gegnern die manchmal auf euch zukommen. Ein großes Problem, welches dieses Spiel mit sich bringt ist jedoch die Vielzahl. Combos gibt es insgesamt nicht viele und es sind auch alle von Beginn an verfügbar. Der einzige Aspekt zur Individualisierung, ändert daran auch nichts. Dazu kommt, dass die Gegner auch kein vielschichtiges Charakterdesign haben. Meistens kloppt ihr auf die Gegner mit unterschiedlichen Farben ein, die etwas andere Fähigkeiten besitzen.

Erst bei Bossen und neuen Leveln lässt sich zumindest ein kleiner Unterschied sehen, insgesamt ändert es aber nicht viel an der Atmosphäre. Das ändert aber nicht viel am Spaß am Spiel, ob allein oder zu zweit.


Fazit

Wer sich wieder zurück in die Vergangenheit begeben möchte, ist bei Samurai Riot gut aufgehoben. Das Spiel bringt einen und seinen damaligen besten Freund doch glatt wieder ins letzte Jahrzehnt. Besonders die Entscheidungen machen den Titel zu etwas Besonderem. Ausschließlich an der Vielfalt, dürfen die Entwickler nochmal Pfeilen, denn wirklich viel gab es nicht zu sehen.

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Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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