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Shaq Fu: A Legend Reborn (PS4) Test

Der Titel Shaq Fu: A Legend Reborn benennt eigentlich schon alles, was man über das Spiel wissen muss. Shaquille O’Neal ist eine wiedergeborene Legende mit Kung Fu-Moves und abgedroschenen Sprüchen, welcher durchs Land streicht und Zombies, Aliens und sonstige Kreaturen vermöbelt. Man steigt direkt ins Spiel ein und erfährt ein wenig über die Story des legendären NBA-Star Spielers Shaquille O’Neal, der allerdings wohl nicht eine große Basketballer-Karriere anstrebt, sondern sich zum Kung Fu-Kämpfer ausbilden lässt um es den Kindern heimzuzahlen, die ihn während seiner Kindheit auf Grund seiner Größe regelmäßig ärgern.

Shaq Fu: A Legend Reborn – When the Shaq attack

Shaq Fu: A Legend RebornNach einer Explosion wimmelt es von Alien und anderen außerirdischen Kreaturen, die versuchen Shaq und seinen Mentor zu töten, was ihr allerdings in der Rolle von Shaq zu verhindern wisst. Es erinnert zunächst sehr stark an den Super Nintendo Klassiker Double Dragon. In einzelnen Sequenzen bewegt ihr euch von links nach rechts und verprügelt jeden, der auf euch zu kommt.

Hierbei verfügt ihr über drei Schlagkombinationen, die teilweise zufällig spezielle Moves aktivieren, die kurzzeitig Slow-Motion Videos freischalten.
Auch gibt es Gegenstände, die ihr zerstören könnt um Lebensperlen und Münzen zu erhalten, die man allerdings zunächst für nichts verwenden kann.Zusätzlich werden in bestimmten Levels Ausrüstungsgegenstände verfügbar, die euch temporär einen extremen Vorteil verschaffen. Entweder schlüpft ihr in einen vollgepanzerten Körperanzug, mit dem ihr pausenlos auf eure Gegner eindreschen könnt oder ihr zieht euch einen Kaktusanzug an und feuert Millionen von Nadeln auf eure Gegner.

Shaq Fu: A Legend Reborn

Shaq Fu: A Legend Reborn – Etwas veraltetes Gameplay

Leider hat das Spiel nicht viel Positives zu verzeichnen. Die einzelnen Levels sind jeweils innerhalb von einer halben Stunde durchgespielt und viel Kreativität werden einem bei den teils äußerst eintönigen Abläufen nicht geboten. Die gezeichnete Grafik und der generelle Aufbau erinnert stark an ein für Kleinkinder konzipiertes Spiel, was allerdings bei der zum Teil sehr harten Wortwahl während der Filmsequenzen, absolut Kinder untauglich ist. Die Endgegner-Kämpfe (die allesamt bekannte Prominente darstellen sollen, die man recht leicht erkennt, auch wenn sie unter anderen Pseudonymen auftauchen) sind leider auch viel zu einfach und stellen einen auch kaum vor Herausforderungen.

Fazit
Unterm Strich ist es leider kein gelungenes Spiel. Auch wenn man ein großer Fan von Shaquille O’Neal ist, kann man dem Spiel leider keine positiven Aspekte abgewinnen. Das Spiel erinnert stark an verschiedene Titel aus den 1990er vom Super Nintendo, als das Genre noch angesagt war. Shaq hat dem Spiel sowohl seine Originalstimme als auch einen eigenen Soundtrack geliehen. Da man keine Variationen zwischen den einzelnen Angriffen hat und ohnehin nur über drei Schlagkombis verfügt, vergeht einem sehr schnell der Spielspaß, da auch die Levels viel zu kurz gehalten werden ohne besondere Ereignisse hervorzubringen. Zudem gibt es in dem Spiel aktuell noch einen Bug, welcher euch darin hindert in der Story vorwärts zu kommen. Für gaaaaanz große Shaq-Fans ist das Spiel natürlich ein Muss, für alle anderen ist es leider weniger zu empfehlen.
Gut
  • Shaquille O’Neal, noch fragen?
Weniger Gut
  • Veraltetes Spielgenre
  • Kaum Spannung
  • Geringer Spielspaß
3
schlecht

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