Follow
Startseite » Testberichte » Soulcalibur VI (PS4) Test

Soulcalibur VI (PS4) Test

1998 startete die Reihe mit dem Titel Soul Blade. Seither sind Kämpfer auf dem gesamten Planeten auf der Suche nach dem berüchtigten Schwert Soul Edge, welches Abgrundtief böse ist und vom Piraten Cervantes gehalten wird. Im neuen Teil wird die Geschichte im 16. Jahrhundert weitererzählt und wieder ziehen die stärksten bewaffneten Krieger in den Kampf auf der Suche nach dem bösartigen Schwert.

Soulcalibur VI – Neue Episode

Wie bereits bei den Vorgängern setzt auch Soulcalibur VI wieder auf geballte Waffenkunst, schnellen Schlagwechseln, Kombos und begrenzte Plattformen. Klingt zwar alles langweilig wie bei den älteren Teilen, aber diesmal haben die Entwickler sehr viel in die Geschichte der einzelnen Charaktere investiert. Deshalb gibt es 2 separate Story-Modi. Beim einen erstellt ihr euren eigenen individuellen Kämpfer, der auf einer großen Karte umherstreift. Im anderen Story-Modus sind hauptsächlich die ursprünglichen Kämpfer die Hauptdarsteller.

Soul Calibur VI

Soulcalibur VI – Story mit eigenem Krieger

Soulcalibur VIWer schon die älteren Teile gespielt hat, dem dürfte es nicht fremd sein, dass ihr auf einer Landkarte reist und einzelne Missionen erfüllen müsst. Je weiter ihr spielt und reist, umso mehr Boni sammelt ihr wiederum für die Hauptstory auf der anderen Seite und könnt dort die Geschichte der einzelnen Kämpfer besser verfolgen. Außerdem findet ihr weitere Waffen und Ausrüstungen, die ihr fortwährend braucht um euren mächtigen Kämpfer noch stärker zu machen. Ihr verdient mit jeder erfolgreichen Mission Geld, welches ihr ebenfalls zum Kauf weiterer Waffen auf Marktplätzen verwenden könnt, oder ihr nutzt es einfach um an weitere außergewöhnliche Orte zu reisen. Natürlich werden eure Gegner mit der Zeit und mit Reisefortschritt immer stärker, weshalb ihr auch nach und nach immer stärkere Waffen kaufen müsst, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Sehr interessant ist die eigentliche Hauptstory. Ihr könnt natürlich wie üblich einfach nur die Hauptstory durchspielen und seht zwischendurch andere Kämpfer, die euch begegnen, gegen die ihr antretet müsst, bis ihr den Endkampf erreicht. Aber die Hauptstory hat eine zeitliche Abfolge und in eurem Menü habt ihr die Möglichkeit alle anderen Kämpfer chronologisch ebenfalls anzuspielen um ihre persönliche Rolle bei der Geschichte zu erfahren. Hierbei ergeben sich viele neue Erkenntnisse, die durch eure Errungenschaften aus dem anderen Modus abgerundet werden. Während bei den meisten anderen Spielen die einzelnen Geschichten recht kurzgehalten werden und wenig Einblicke in Geschehnisse ermöglichen, durchläuft man sehr viele und lange Sequenzen bei Soulcalibur VI, die nahezu keine Fragen mehr offenlassen.

Soulcalibur VI – Viele Kämpfer, viele Waffen und ein Gast

USoulcalibur VIm es bereits vorwegzunehmen: Es sind noch nicht alle Charaktere dabei. Im Rahmen von gewissen Abständen sind immer wieder welche dabei, die man aus dem PSN-Store beziehen kann, gegen ein kleines Entgelt. Aktuell (Stand Oktober 2018) ist Tira für 4,99€ verfügbar. Es sind anfangs 20 verschiedene Kämpfer frei wählbar, darunter natürlich alle bekannten wie Siegfried, Maxi, Mitsurugi oder Kilik. Dementsprechend sind auch sämtliche Waffentypen verfügbar wie Schwert, Stab oder Nunchakus. Neben den üblichen Kämpfer befindet sich natürlich auch Yoshimitsu (bekannt aus Tekken), der bereits in den älteren Teilen den weg zu Soulcalibur gefunden hat. Wie üblich befindet sich auch wieder ein Gastkämpfer unter den Kriegern, wie bereits schon Link aus Zelda, Darth Vader oder Yoda aus Star Wars oder gar Spawn. Diesmal ist es Geralt von Riva aus der bekannten Witcher-Reihe. Recht unscheinbar, aber doch durchaus schlagkräftig fügt er sich sehr gut in die Reihen seiner Mitstreiter.

Beim Gameplay fällt auf, die Kämpfe sind schneller geworden. Während man den Vorgängern meist zu statische Bewegungen nachgesagt hat, beeindruckt Soulcalibur VI mit deutlich flüssigerem Kampfsystem. Während auf der einen Seite angegriffen wird, hat man mitten in den Kombos jederzeit die Möglichkeit einen Angriff aktiv abzuwenden und zu kontern. Die kritische Klinge ist jetzt mit nur einem Knopf auslösbar und erfordert aber weiterhin einen Aufladebalken. Anders als wie bisher beendet aber die kritische Klinge nicht sofort das Match, selbst nachdem man diesen harten Angriff überlebt hat, kann man sich schnell wieder zurückkämpfen. Außerdem habt ihr ebenfalls in schwierigen Situationen noch die Chance wieder die Kontrolle zu übernehmen, wenn ihr ein Duell auslöst, wo ihr während einer Sequenz euch für eine Angriffsart entscheiden müsst. Ganz nach dem Prinzip Stein, Schere, Papier entscheidet dann der Zufall, ob euer Angriff weise gewählt wurde, oder ob ihr dann doch noch untergeht.

Soulcalibur VI

Fazit
Atemberaubendes Spiel. Das Kampfsystem wurde exzellent verbessert. Die Tiefe der Geschichte ist beeindruckend und die Grafik lässt keine Wünsche offen. Soulcalibur VI verkörpert alles was man sich von einem guten Kampfspiel erhofft. Neben der Story kann man sich online gegen andere messen und seine Fähigkeiten verbessern und für sich den idealen Charakter auswählen. Auch für das Auge ist gerade für die männlichen Fans einiges dabei, denn während die Männer bis zum Kopf gepanzert sind, wurde bei den weiblichen Kriegerinnen, das ein oder andere Kleidungsstück weggelassen und dafür am teilweise üppigen Busen (siehe Ivy) kräftig nachgeholfen. Mit Soulcalibur VI hat Bandai Namco ein großes Ausrufezeichen in Richtung aller Beat em up Spiele geendet und wird wahrscheinlich auch erstmal nicht übertrumpft werden können.
Gut
  • Neues dynamisches Kampfsystem
  • Eindrucksvolle Grafik passend zur abenteuerlichen Musik
  • Vielzahl an Waffen und Kämpfern
  • Grafik und Effekte extrem detailliert
  • Toller Story-Modus mit mehreren Überraschungen
Weniger Gut
  • Bei den meisten Sequenzen keine Animationen
10
Perfekt

Was sagst du zu diesem Artikel?

0 0

Kommentar hinterlassen

Leave a Reply

Your email address will not be published.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

x
Gibst Du uns ein Like?:Schon geliked? Dann kannst Du es schließen.