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Super Mario Maker 3DS

Super Mario Maker 3DS

35€
8

Super Mario Maker 3DS

8.0/10

Pros

  • Starker Editor
  • Editor super einfach zu bedienen
  • Einige sehr anspruchsvolle Level
  • Super-Mario-Herausforderung durch Zusatzziele nett aufgepeppt
  • Gute Auswahl an Themes und Stilen …

Cons

  • Keinerlei Online-Funktionen
  • … die aber im Vergleich zum Original nicht ausgeweitet wurden
  • Teilweise lange Ladezeiten

Nachdem Nintendo den beliebten Klempner bereits auf Wii U zum Baumeister machte, dürfen nun auch 3DS-Besitzer endlich ran. Doch schon bei der ersten Präsentation wurde klar: Super Mario Maker 3DS ist nur ein abgespecktes Vergnügen, bei dem Kernelemente des Originals fehlen. Und damit stellt sich unweigerlich die Frage: Macht das Spiel dann überhaupt noch einen Sinn? Erfahrt es in den nachfolgenden Zeilen!

Super Mario Maker 3DSVor etwas mehr als einem Jahr hatte Adam die Wii-U-Fassung getestet und war hellauf begeistert vom Konzept. Dabei beschrieb er den Titel als „Liebe auf den ersten Blick“ und lobte das Spiel für seine nahezu grenzenlosen Möglichkeiten und den bombastischen Editor. Das meiste davon ist tatsächlich auch in der 3DS-Umsetzung erhalten geblieben. Doch was bringt das coolste Konzept, wenn die USP (Unique-Selling-Proposition) verlorengeht? Namentlich: Online-Features. Ich will die Katze einfach mal aus dem Sack lassen: Level teilen könnt ihr nur lokal oder via StreetPass. Ja, richtig gelesen: Keine Online-Funktionen. Und in der getesteten Version ließ sich nicht einmal nach speziellen Leveln online suchen.

Super Mario Maker 3DS – Kein Port, sondern eigenständiges Spiel

Deswegen wäre es fast schon unfair, bei Super Mario Maker 3DS von einem Port zu sprechen. Denn das ist der Titel gar nicht. Vielmehr handelt es sich um eine eigenständige Entwicklung auf Basis eines bestehenden Spiels. Dabei wurden einige Modi angepasst oder gleich ganz umgekrempelt. Im Vergleich zur Wii-U-Version gibt es hier beispielsweise einen Singleplayer-Modus, der auf den Namen „Super-Mario-Herausforderung“ hört. Darin gilt es verschiedene Welten zu bereisen und insgesamt 18 Level zu bestehen, um Peach aus den Klauen von Bowser zu befreien.

Was sich zunächst nach einer Verwurstung des bekannten 10-Mario-Challenge-Modus anhört, bietet aber noch einige Abweichungen. Zusätzlich zu den mitunter extrem kniffligen Leveln gibt es nämlich Herausforderungen innerhalb dieser Abschnitte. Dabei gilt es etwa das Ziel als Feuermario zu erreichen, ein Zeitlimit einzuhalten, keine Warp-Türen oder -Rohre zu verwenden und so weiter und so fort. Von den zwei Zusatzmissionen ist allerdings nur eine zu Beginn aufgedeckt. Die andere wird erst nach Abschluss offenbart. Das soll den Wiederspielwert erhöhen, zumal sich diese Level erst dann im Editor bearbeiten lassen, wenn beide Münzen abgestaubt wurden.

Als Gegenwert für die Münzen gibt es – genau wie im Original – neue Fragezeichen-Box-Inhalte. Zudem winken neue Objekte und Aktionen für den Editor, sobald Herausforderungen und Welten abgeschlossen werden. Grundsätzlich werden Objekte sehr viel flotter freigeschaltet als noch beim Original, was dem Spielfluss enorm guttut.

Super Mario Maker 3DS – Immer noch ein Spaß

Die verschiedenen Level, wovon einige definitiv aus der Wii-U-Version übernommen wurden, machen ungemein viel Spaß. Generell hat Nintendo verdammt viele Inhalte auf das 3DS-Modul gepackt. Und falls euch die Lust überkommt, selbst tätig zu werden, dann hilft der ungemein potente Editor dabei, der Kreativität freien Lauf zu lassen. Die Bedienung mit dem Stylus ist genauso komfortabel wie auf der Wii U und funktioniert einwandfrei. Auf dem unteren Screen werden die Objekte angeordnet und oben seht ihr dann auch direkt das Ergebnis. Sehr schick ist übrigens, dass ihr mit einem anderen Spieler gemeinsam an einem Level werkeln könnt. Dazu aber wird ein zweites Modul benötigt. Solche Koop-Level werden mit einem speziellen Symbol markiert und lassen sich ebenfalls via StreetPass und Lokal-Verbindung teilen.

Optisch bleibt alles beim Alten. Es gibt vier Stile (Super Mario Bros., Super Mario Bros. 3, Super Mario World und New Super Mario Bros. U) sowie sechs Welten (Ober- und Unterwelt, Wasser, Spukhaus, Luftgaleere und die Festung). Es ist schade, dass Nintendo es immer noch nicht geschafft hat, eine Eiswelt zu bringen, zumal diese mit ihren Rutschpartien in den echten Mario-Spielen immer wieder für Spaß gesorgt haben.

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