Surviving Mars

Surviving Mars
8

Surviving Mars

8.0 /10

Pros

  • Spannendes Setting
  • Gut strukturiertes Aufbauspiel
  • Viele Anspielungen an Science-Fiction
  • Hübsche Grafik
  • Schöner Soundtrack

Cons

  • Kein Tutorial
  • Anfangs recht unübersichtlich
  • Nicht unbedingt einsteigerfreundlich

Pioniere packt eure Sachen! In Surviving Mars geht es auf den gleichnamigen roten Planeten. Wie uns das neue Aufbauspiel aus dem Hause Haemimont Games gefallen hat, erfahrt ihr im folgenden Artikel.

Leben auf dem Mars. Ist das möglich? Wie würde sowas aussehen? Genau dieser Frage nimmt sich Haemimont Games mit Surviving Mars an und liefert ein Aufbauspiel, dass sich einem der prominentesten Themen der modernen Wissenschaft widmet.

Hierfür übernehmt dafür die Rolle des Kommandanten und müsst für die nötigen Bedingungen sorgen, die das Überleben auf dem Mars ermöglichen. Dabei müsst ihr Gefahren identifizieren und eure Kolonisten mit überlebenswichtigen Ressourcen versorgen, um eine erfolgreiche Kolonie aufzubauen.

Euren Startpunkt auf dem Mars wählt ihr dabei beliebig selbst aus. Eine Anzeige gibt euch jedoch Auskunft darüber, wie einfach der Start in dem Gebiet wird. Dafür werden Faktoren wie Ressourcenvorkommen und Bebaubarkeit berücksichtigt. Habt ihr euch für ein Gebiet entschieden, wird euch ein Schachbrettmuster angezeigt.

Hier müsst ihr entscheiden, in welchen Quadranten ihr eure Rakete landen lassen wollt. Die Karte wird dann im gewählten Gebiet aufgedeckt und ihr erhaltet genaue Informationen über die vorhandenen Ressourcen. Die umliegenden Gebiete müsst ihr jedoch selbst scannen. Dabei könnt ihr neben den Ressourcen auch Anomalien finden. Diese können beim Einsammeln beispielsweise zusätzliche Geldmittel durch die Sponsoren mit sich bringen, oder bahnbrechende Entdeckungen freischalten.

Surviving Mars – Sponsored by SpaceY

Um eure Reise auf den Mars jedoch überhaupt finanzieren zu können, braucht ihr zunächst einen geeigneten Sponsor. Hierfür habt ihr in Surviving Mars die Wahl zwischen verschieden Ländern, wie etwa den USA, Russland und China oder einem privaten Sponsor, wie etwa die futuristische Firma SpaceY. Je nach gewähltem Sponsor ändert sich der Schwierigkeitsgrad.

Die Sponsoren statten euch mit den nötigen finanziellen Mitteln aus und investieren in eure Forschung. Wie hoch die Unterstützung ist, hängt vom jeweiligen Sponsor ab. Zudem bestimmt der Sponsor, wie viele freiwillige sich für die Kolonialisierung des Mars finden lassen. Denn nicht jeder ist bereit, sein Leben auf der Erde hinter sich zu lassen und auf den roten Planeten zu ziehen.

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Wie bereits erwähnt bekommt ihr durch eure Sponsoren jedoch nicht nur Geldmittel, sondern auch Unterstützung bei eurer Forschung. Denn wie in den meisten Aufbauspielen könnt ihr bei Surviving Mars beispielsweise neue Gebäude und Gebäudeverbesserungen im Laufe des Spiels freischalten. Wie schnell ihr das schafft, hängt zum Großteil von der Unterstützung eurer Sponsoren ab.

Surviving Mars – Wasser, wir brauchen Wasser!

Doch bevor man überhaupt auch nur daran denken kann, den ersten Menschen auf den Mars zu schicken, müssen erst ein paar Vorbereitungen getroffen werden. Der erste Flug zum Mars wird daher erst mal unbemannt bleiben. Stattdessen schickt ihr zunächst Drohnen los.

Nachdem ihr einen geeigneten Landplatz auf dem Mars gefunden habt, stellen diese eure primären Baueinheiten dar. Sie transportieren zudem Rohstoffe durch eure Kolonien. Um ein Überleben auf dem Mars zu ermöglichen, müsst ihr zunächst für eine funktionierende Wasser-, Strom- und Sauerstoffversorgung sorgen. Zudem benötigt ihr Rohstoffe wie Metall, Beton und ähnliches, um die zur Versorgung benötigten Gebäude bauen zu können. Ein geeignetes Röhrensystem und ein gutes Stromnetz helfen dabei, Wasser, Sauerstoff und Strom an die richtigen Stellen zu bekommen.

Jedes Gebäude und jede Drohne müssen dabei in regelmäßigen Abständen gewartet werden. Zudem könnt ihr einzelnen Gebäuden zu Prioritätszielen machen, um deren Produktion und Betrieb möglichst problemlos zu gewährleisten.

Surviving Mars – Auf in die Neue Welt

Sobald ihr die Grundversorgung eurer Kolonisten gewährleisten könnt, wird es Zeit, ein neues Zuhause für sie zu bauen. Dafür errichtet ihr zunächst eine Glaskuppel und verbindet diese mit dem Stromnetz und dem Röhrensystem. Anschließend könnt ihr innerhalb der Kuppel neue Gebäude für die Kolonisten bauen. Dazu zählen beispielsweise Wohngebäude, eine Farm, eine Bar zum Entspannen oder auch eine Kindertagesstätte für den Nachwuchs.

Sobald die Kuppel hergerichtet ist, könnt ihr dann die Kolonisten von der Erde holen. Jeder Kolonist hat dabei besondere Eigenschaften, die ihm bei der Arbeit auf dem Mars entweder zugutekommen oder diese behindern. So können eure Pioniere beispielsweise besonders enthusiastisch oder intelligent sein, sie könne jedoch auch alkoholabhängig oder faul sein.

Euer Ziel ist es dabei nicht nur, den Mars nach Rohstoffen abzusuchen, die ihr zurück zur Erde schicken könnt. Euer Ziel ist es viel mehr, eine Zukunft für die Menschheit auf dem Mars zu ermöglichen. Dafür ist es notwendig, dass eure Kolonisten mit ihrem Leben zufrieden sind. Gleichzeitig sucht ihr den Mars nach diversen Geheimnissen ab und versucht, euch gegen Katastrophen wie Meteoritenregen oder Sandstürme zu behaupten. Diverse Meilensteine, wie etwa die erste Geburt auf dem Mars oder die Errichtung eines Wunders sorgen dabei für Ziele, die es zu erfüllen gilt.


Fazit

Die Entwickler der Tropico-Reihe zeigen mit Surviving Mars einmal mehr, dass sie sich mit Aufbauspielen auskennen. Der Schwierigkeitsgrad kann zwar sehr fordernd werden, wenn man sich mit den einzelnen Elementen des Spiels vorher jedoch auseinandergesetzt hat, kann man auch den höchsten Schwierigkeitsgrad bewältigen. Leider verzichtet Surviving Mars jedoch auf ein Tutorial. Wer also mit dem Genre noch nicht warm geworden ist, wird es schwer haben, bei Surviving Mars so richtig rein zu kommen.

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