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Sword Art Online: Fatal Bullet (PC) Test

Sword Art Online ist wohl ein Anime der mittlerweile eine ganze Generation geprägt haben dürfte. Bandai Namco hat dementsprechend wieder ein neues Spiel mit Sword Art Online: Fatal Bullet veröffentlicht. Dabei handelt es sich um einen Anime-JRPG-Shooter, der euch wieder in die Welt von Kirito und co führt. Mehr zu dem bevorstehenden Abenteuer erfahrt ihr im folgenden Test.

Das etwas andere SAO

Wem die Welt des VRMMORPGs Gun Gale Online etwas sagt, der dürfte sich bei Sword Art Online: Fatal Bullet wohl fühlen. Denn in diesem Spiel taucht ihr mit eurem eigenen Charakter in diese „VR“ Welt ein und dürft die Geschichte mit altbekannten Gesichtern genießen. Die Story die euch dabei erwartet ist vollgepackt mit Dialogen, die zwar irgendwann nervig werden, jedoch schon mal kein Klon des Anime sind. Fraglich ist an dieser Stelle, ob es nur etwas für Fans ist oder auch für Neulinge dieses Themas.
Ich persönlich habe den Anime gesehen und empfand die Story als netten Zusatz, nichtsdestotrotz ist es mit den Dialogen recht anstrengend. Um das ganze wieder gut zu machen sind alle Dialoge japanisch synchronisiert und das in gewohnter top Qualität.
Abgesehen von der Story und dem groben drumherum ist natürlich das Gameplay das A und O eines solchen Spieles. Der letzte Teil Accel World VS Sword Art Online den ich unter meine Fittiche hatte, konnte mich dabei nicht auf Dauer begeistern. Fatal Bullet dagegen setzt auf einen Third-Person-Shooter kombiniert mit dem MMORPG-Stil.

Neue Richtung?

Dieser neue Stil, wo ihr euch durch die Gegend ballert in Kombination mit Schwertern und Fähigkeiten wie Bomben macht durchaus Spaß. Wer den Anime-Shooter S4 League kennt, dürfte sich ein kleines bisschen an die alte Zeit erinnern. Zusätzlich kommen noch RPG Elemente dazu wodurch ihr Waffen upgraden, Stats verteilen, Equipment farmen und leveln könnt. Somit sollte der Spaß über die Hauptgeschichte zumindest gesichert sein.
An anderer Stelle erwarten euch dagegen langweilige Umgebungen und Gegner die sich durchaus mal wiederholen. Dazu kommt leider auch, dass das Spiel grafisch noch eine Nummer besser sein könnte. Das sollte aber mittlerweile bei den meisten Anime-Spielen Gewohnheit sein, dass da keine Grafiksensation zu erwarten ist.
Zu einem Spiel, welches einen „MMORPG“ lebt dürfen Online-Modi natürlich nicht fehlen. Entweder zockt ihr zusammen mit anderen Leuten und besiegt Bosse, damit ihr Loot erhaltet oder ihr tut dies in einem anderen Modus gegen ein anderes Team. Letzteres hat sogar großes Potenzial als Modus. Ein Trupp der gegnerischen Bosse und Spieler tötet, um den Sieg zu erlangen klingt definitiv vielversprechend. Das Matchmaking an dieser Stelle könnte jedoch deutlich besser sein, was bei Spielen dieser Art oft der Fall ist.
Allgemein sieht das Gesamtpaket dieses Spiels sehr gut aus, nur es fehlt noch viel Ausarbeitung zu einem wirklich grandiosen Titel.

Fazit
Seitdem Sword Art Online als Anime verfügbar ist bin ich Fan dieser Serie und erhoffe mir immer wieder eine Sensation. Mit Sword Art Online: Fatal Bullet geht Bandai Namco defintiv einen neuen Weg ein, der nicht schlecht ist vom Prinzip her. Ausschließlich die Umsetzung könnte deutlich besser sein. Potential hat diese Serie mehr als genug, nur es sammeln sich bei jedem der Spiele so viele Kleinigkeiten an, die mir den Traum eines wundervollen Spiels immer wieder zerstören. Das soll nicht heißen, dass Fatal Bullet schlecht ist. Es hat durchaus sein eigenes Flair, der den Titel spaßig macht. Nur die Möglichkeiten die offen stehen sollten irgendwann mal genutzt werden.
6
adäquat
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Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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