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Syphon Filter: Dark Mirror

Syphon Filter: Dark Mirror Testbericht

bildbeschreibungEndlich ist es soweit – Syphon Filter: Dark Mirror erscheint fuer die PlayStation Portable und bildet somit das fuenfte Glied in der Syphon Filter-Reihe, die auf der PlayStation One ihren Ursprung hatte. Erneut gamet ihr Gabe Logan, einen Geheimagenten, der es aber bislang nicht so weit geschafft hat, wie die Kollegen Snake und Fisher, aber vielleicht wird sich das ja mit dem PSP-Ableger aendern. Alles Weitere erfahrt ihr nun in unserem Kurztest – viel Spass!

Die Kaempfe mit den Terroristen und anderen Schergen sind dabei stetig ein ziemlich grosser Spass, denn die KI ist erfreulich intelligent ausgefallen und auch die Steuerung ist nach einiger Eingewoehnungszeit sehr gut, wobei hier und da einige Einschraenkungen gemacht werden mussten, denn einige Tasten sind leider doppelt belegt, da die PSP – wie so oft schon – einige Buttons weniger hat, als ihre Schwester, die PS2. Nichtsdestotrotz, die Shoout-Outs sind nett und verlangen ein taktisches Vorgehen, denn wenn ihr auf die Gegner stuermt und den frontalen Kampf sucht, werdet ihr schneller tot sein als es euch lieb ist. Da helfen weder volle Lebensenergie, noch volle Schutzenergie (in Form einer ‘Kugelsicheren Weste'). Gelegentliche Medi-Kits geben euch die Lebensenergie wieder, sollten aber gut eingeteilt werden.
Getreu der 3rd-Person-Shooter-Manier fuehrt euch Syphon Filter: Dark Mirror durch sieben sehr packende Missionen, die allesamt noch in zwei bis fuenf Untermissionen geteilt sind, wodurch eine Gamezeit von rund 5 bis 8 Stunden erreicht wird, was an sich etwas wenig ist, aber dennoch verdient sich das Game den Award, denn das Drumherum ist wirklich sehr sehenswert.

Es muss nicht stetig blutig enden

Die Missionen an sich sind ziemlich nett strukturiert, kommen aber ueber die leicht faden Typen von ‘Finde Person xy und eskortiere jene' nicht wirklich hinaus. Gelegentlich muesst ihr dann einen Gegenstand finden und jenen sicherstellen, mehr ist auch nicht dabei. Zwischendurch verwickelt es euch in sehr schnelle Shoot-Outs, die es dank der vielen Waffen wirklich in sich haben. Gabe kann vier Waffen gleichzeitig tragen und sollte eine neue Schusswaffe fallen, wird jene praktischerweise sofort gegen eine schwache ausgewechselt, wodurch ihr stetig die staerksten Waffen parat habt.
Das grosse Problem der Vorgaenger ist der teilweise knueppelharte Schwierigkeitsgrad gewesen und jenen merkt man auch dem PSP-Ableger deutlich an. Es gibt Abschnitte im Game, die kann man einfach nicht auf den ersten Versuch schaffen, weil zu viele Gegner auf euch zu gerannt kommen und wie die Wilden schiessen. Zwar verhindern die Ruecksetzpunkte und das automatische Speichern so manche Frustmomente, aber jene teils uebertriebene Unfairness haette nicht sein muessen.

Zwischen durch gilt es aber auch mal die Taschenlampe, Termogeraet oder andere Dinge zu benutzen, um die Gegner aufzuspueren oder neue Wege zu finden, um an das gewuenschte Ziel zu kommen. Durch Sensoren koennt ihr manchmal einige Gegner schon vorher orten, aber wie ich in der Testzeit festgestellt habe, benutzte ich jene Gegenstaende allesamt doch relativ selten, da man an sich auch gut mit der ‘Hau drauf'-Taktik durchkommt. Wer sich aber im Stile von Sam Fisher und Solid Snake fortbewegen moechte, der kann das natuerlich gerne tun, dazu sind jene Features darum da.

Einen Online-Modus gibt es auch, aber da die Redaktion leider nur eine UMD bekommen hat und in meiner nahen Umgebung kein Access-Point vorhanden ist, muss ich bis zum offiziellen Release am 30. August warten, bis ich auch jenen Aspekt testen kann. Es sei aber gesagt, dass man sich auf fuenf Karten mit bis zu acht Gameern amuesieren koennen wird.

Grafisch hat die Medaille zwei Seiten
An sich ist die Grafik auf einem sehr hohen Niveau, welches selbst der PS2 Konkurrenz machen koennte.. koennte wohlgemerkt, denn hier und da sind extrem verwaschene Texturen zu finden, die das ziemlich gute Bild doch etwas trueben. Auch insgesamt wird dem Gameer ein Wechselbad der Gefuehle geboten, denn man koennte eine Liste aufstellen, die Pro und Contra der Grafiken darstellt. So sehen die Licht- und Schattengameereien ganz nett aus, wirken bisweilen aber noch etwas pixelig. Die Shoot-Outs sind nett anzuschauen, ruckeln aber leider ab und an ein wenig. Nichtsdestotrotz: Fuer den kleinen Handheld von Sony ist jene Grafik trotzdem ziemlich gut, aber es gibt durchaus [grafisch] bessere Gamee.

Beim Sound hingegen kann ich nicht meckern, denn die deutsche Synchronisation macht einen durchweg sehr guten Eindruck, wirkt nie langweilig und bleibt konstant gut. Eben jenen Eindruck bekommt man auch vom Rest der Soundkulisse, die keineswegs irgendwie langweilig oder oede daherkommt – nein, die Entwickler haben hier eine tadellose Arbeit geleistet.

Kommentar (AS) :

Danke, Sony! Das war einer meiner ersten Gedanken, als die Promoversion durchgegamet hatte, denn was ich geboten bekam, hat mich ziemlich fasziniert. Die Praesentation wirkt trotz kleinerer Maengel durchweg sehr gut, der Sound ist super und an sich schlaegt das Game alle Vorgaenger um Laengen. Damit kann man auch sagen, dass ‘Dark Mirror' der bislang beste Teil der Serie ist und das nicht zu Unrecht, denn die starke KI, die netten Levels und die erfreulich kurzen Ladezeiten laden jederzeit zu einem netten Gamechen ein. Waeren da nicht jene kleinen, aber fiesen Mankos, haette ich sogar mehr als 90% gegeben, aber auch jene Wertung duerfte dem Game durchaus gefallen. Syphon Filter: Dark Mirror ist ein Pflichttitel fuer jeden PSP-Besitzer!

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