Tekken 5

Tekken 5 Testbericht

1154653833730653718Tekken gehoert neben Resident Evil und Ridge Racer wohl mit zu den aeltesten Serien der PlayStation Ae;ra. Stolze 10 Jahre hat die Beat 'em Up Serie von Namco schon auf dem Buckel. Mit Tekken 5 erschien nun schon der 3. Ableger fuer die PS2. Ob Namco es geschafft hat die Hauseigene Konkurenz Soul Calibur vom Pruegelthron zu stossen, erfahrt ihr in unserem Test….



Kommentar (CM) :

Was Namco mit Tekken 5 abliefert ist zur Zeit die Pruegelrefferrenz auf der PS2. Denn dank der Bombast Optik, der eingaenigen Steuerung und des tollen Sounds kommt momentan kein anderes Pruegelgame auf der PS2 an Tekken 5 vorbei. Die Rueckkehr zu alten Elementen der Serie, wie z.B. die Endlosarenen, oder auch das weglassen der Hoehenunterschieden in den Kampfstages tragen zu einem fluessigeren Gameplay bei als es noch im Vorgaenger der Fall war. Das ausgekluegelte Creditsystem des Arcade Modus haelt auch die Langzeitmotivation hoch. Leider ist nicht allles Gold was glaenzt, das merkt man, wenn man zu zehnten mal am nervigsten Endgegner der Tekken Serie scheitert. Auch faellt der ‘Devil with in ‘Modus eher in die Kategorie: Einmal-kurz-anzocken-und-danach-nie-wieder-anschauen !
Trotzdem koennen Pruegelfans bei Tekken 5 bedenkenlos zugreifen !

In Tekken 5 trifft man vier neue Gesichter. Raven, der Ninjitsu Meister (der vom aeuseren sehr stark an den Vampierjaeger Blade erinnert). Azuka Kazama, die den Kampfstil ihrer Mutter (Jun Kazama) kopiert hat.  Der Moench Feng-Wie, der mit seinen stahlharten Faeusten jeden Gegner in die Knie zwingt. Und ‘last but not least' Jinpachi Miishima, der Endgegner, der leider nicht gamebar ist. Zu jenen gesellen sich noch allerhand bekannte Gesichter der Tekken Serie.

Zu Beginn startet man mit 20 Kaempfern der Rest wie gewohnt freigegamet.

Die Gamemodi

Bei den Gamemodi gibt es keine wesentlichen Ueberraschung. Neben den ueblichen vs., Time Attack, Team, oder Survival Modi gibt`s nicht viel neues.

Der Geschichte Modus dient hauptsaechlich dazu um die versteckten Kaempfer freizuschalten. Anbei wird die Geschichte jedes Kaempfers anhand von Bildern und kurzen Sequenzen erzaehlt.

1142729038160522123Nachdem man sich durch 9 Kaempfe geschlagen hat, steht man dem wohl groessten Ae;rgerniss in Tekken 5 gegenueber: Jinpachi Miishima. Dieser Endgegner folgt leider dem Bigame andere Pruegelserien. Und zwar das der Endboss sehr viel staerker sein muss als der rest der Kaempfer riege.

Das nervt total, denn manchmal dauert es nicht mal eine Minute bis Jinpachi zu Boden geht, ein anderes mal beisst Ihr euch auch nach dem zehnten mal noch die Zaehne an ihm aus.
Der wichtigste Gamemodus in Tekken 5 ist der Arcade Modus. Hier folgt man dem ein-Gegner-nach-dem-anderen Prinzip. Hier erhaelt der Gameer nach jedem gewonnenen Kampf Credits, doch dazu spaeter mehr. Nach jedem gewonnene Kampf koennt ihr aus drei Gegnern fuer den naechsten Kampf waehlen. Regelmaessig finden auch sogenannte Ranking Matches statt. Gewinnt Ihr eines jener Matches, steigt ihr einen Rang hoeher, womit auch gleichzeitig die Gegner schwerer werden. Alle paar Runden findet auch ein Tekken Roulette statt, in dem Ihr eure Credits verzehnfachen koennt. []
Tekken hatte es in der 128 Bit Ae;ra nicht stetig leicht. War man auf der PSone noch die unangefochtene Nr. 1 im Pruegelgenre, musste man auf der PS2 schnell einsehen, dass die Konkurenz sehr stark aufgeholt hatte. Sei es Soul Calibur 2, das ebenfalls aus dem Hause Namco stammt oder SEGAs Virtua Fighter; beide hatten sehr schnell zu Tekken aufgeschlossen bzw. Tekken hinter sich gelassen. Mit Tekken 4 bot man u.a. das erstemal in der Geschichte der Serie begrenzte Kampfarenen, musste aber wegen der veralteten und traegen Steuerung auch wieder Kritik einstecken.

Ueber zwei Jahre sind nun in die Entwicklung von Tekkeen 5 geflossen, und man kann schon jetzt verraten, dass Tekken 5 an die gameerische Glanzzeit eines Tekken 3 erinnert.



Auch wurde wieder die Gamemeschanik-Schraube etwas zurueck gedreht. Uebermaechtige Kaempfer, wie Christie Monteiro oder Lee bekamen einen kleinen Daempfer verpasst. Andere, schwaechere Kaempfer, wie Steve Fox etwa wurden etwas aufge'Pimpt'. Ausserdem fanden auch einige altbekannte Moves wieder 1142728977645821447zurueck ins Game, was vor allem alte Tekken Veteranen freuen duerfte. Neue Moves wie z.B. das ‘Konter-Kontern'  findet man auch im Game.

Auch wurde die Gamegeschwindigkeit noch etwas erhoeht, allerdings ist Dead or Alive stetig noch eine Nummer schneller.

Neu bei den Gamemodi ist der ‘Devil within' Modus, der den etwas traegen Tekken Force Modus aus den Vorgaengern ersetzt. Hier hat Namco so eine Art Mini Action-Adventure geschaffen das etwas mehr Einblick in die Geschicht von Jin Kazama erlaubt. Leider wirkt das ganze eher wie der vermurkste Nina Williams Spin-Off ‘Death by degrees'. Ihr steuert Jin mit, im Vegleich um Hauptprogramm, komplett veraenderter Steuerung durch die stetig selben Raeume und verkloppt die stetig gleichen Gegner.

Da Fragt man sich doch, warum es kein Tekken Ball oder Tekken Bowl Modus mehr gibt.

Aber es ist auch nicht alles schlecht, was Namco an Extras auf den Silberling gepresst hat.Denn hinter dem Menue Punkt ‘Acarde Hgeschichte' verbirgt sich so einiges und zwar die Arcade Editionen vonn Tekken 1, 2 und 3. Wobei Tekken 1+2 eher einen historischen wie gameerischen Wert aufweisen. Bei Tekken 3 kann man hingegen nochmal gepflegt eine Runde zocken ohne etwas an die Augen zu kriegen, denn die Grafik von Tekken bzw. Teil 2 ist heutzutage schon mhr als gewoehnungsbeduerftig.

Was fuers Auge…!

Optisch ist Tekken 5 ein Augenschmaus. Was Namco da aus der PS2 zaubert ist schon ueberwaeltigend. Vor allem faellt dies bei den Kampf Stages auf: Ihr fightt u.a. auf einer lauschigen, vom fahlen Mondlicht erleuchteten Bluetenwiese oder in einer schummrigen Piratenhoehle mit 1142729003774237611herumspringenden Muenzen. Einfach schoen anzusehen.

Genauso wie die Kaempfer jene bestechen auch durch eine hohe Polygonzahl, wie man es von einer Xbox erwarten koennte, aber nicht von einer fast 5 Jahren alten PS2.

Man koennte fast sagen Namco haette beim optischen Standpunkt alles richtig gemacht, waere da nicht der in der PAL Edition gestrichene ‘Progressiv Scan' Modus, der im Vorgaenger auch in der PAL Edition zu finden war.

Auch bei den Animationen der Kaempfer kann man streiten. Denn wenn man sich die Bewegungen von Neuzugang Raven ansieht und jene dann mit denen von Urgestein Kazuya vergleicht, faellt der Unterschied deutlich auf. Man koennte fast meinen Namco haette die Bewegungen der aelteren Kaempfer aus alten teilen nur etwas recycelt.

Soundtechnisch gibt`s auch gewaltig was auf die Ohren. Sehr schoene stimmige Tracks die zu den jeweiligen Stages passen. Die Soundeffekte sind altbekannt, weden aber nur in Mono bzw. Stereo Ton wiedergegeben. Auf einen Pro Logic II Sound hat man ganz verzichtet.

Die Sprachausgabe ist zum Glueck direkt aus dem Orginal uebernommen. Jeder Kaempfer spricht in seiner orginal Sprache, egal ob Englisch, Japanisch oder Koreanisch.
Es wird lediglich deutscher Untertitel dazu eingeblendet.

Was soll man in Tekken bloss mit Geld anfangen ?

Man kann den verdienten Schotter dazu nutzen, um seinen Kaempfer komplett umzugestalten. 1142728958546612841Dies faengt bei diversen Kleidungsstuecken an, geht ueber neue Farben und hoert erst bei etlichen Utensilien, wie z.B. eine E- Gitarre fuer Hworrang auf. Diese ganzen Sachen frei zu kaufen dient natuerlich der Langzeitmotivation.

Back 2 the Roots…

Was das Design der Kampfarenen angeht sind die Entwickler auch einen Schritt zurueck gegangen. Die Kaempfe finden nicht mehr wie in Tekken 4 ausschlieslich in begrnzten Arenen statt ondern man ist zum Teil auch wieder zu den beliebten ‘Endlos-Arenen' zurueckgekehrt. Auch sind die Hoehenunterschied in den Arenen wieder komplett verschwunden. Alle Kaempfe finden jetzt auf ebenn Flaechen statt.

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